Koblenzer Straße 8
54293 Trier
Von Quint nach Schweich durch den Meulenwald
Eine Wandertour für Kurztrip, Naturliebhaber und Kulturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
„Mit wenigen Schritten um die ganze Welt“ – das ist das Motto des Baum-Welt-Pfades des Forstamts Trier. Auf dem 3,8 Kilometer langen Rundwanderweg können nämlich über 21 verschiedene Baumarten von fast allen Kontinenten der Welt bestaunt werden. So findet man hier exotische Bäume wie den Tulpenbaum oder die Koreatanne. Im „Baum-Welt-Kindergarten“ präsentieren sich dagegen internationale Bäume in ihren jungen Jahren. Und wer wissen möchte, wie so ein Riesenmammutbaum oder ein Kuchenbaum wohl aussehen, der hat jetzt weitere Gründe, dem Baum-Welt-Pfad einen Besuch abzustatten.
Ebenfalls wissenswert: 2015 wurden fast zwei Kilometer rollstuhlgerecht ausgebaut, sodass der größte Teil des Pfades auch für Menschen mit Geheinschränkungen erlebbar ist. Wer möchte, kann sich außerdem vorab einen Flyer vom Baum-Welt-Pfad auf der Seite des Forstamts Trier herunterladen.
Vom Ende des Baum-Welt-Pfades und dem Riesenmammutbaum ist es ungefähr ein Kilometer zum nächsten Stopp. Der Weg führt dabei Richtung Norden durch den wildromantischen Meulenwald.
Beim „Meulenwald-Moseltal-Blick“ handelt es sich um eine Aussichtsplattform mit grandiosem Blick auf den Meulenwald, das Moseltal sowie die Ausläufer der „Wittlicher Senke“. Der Aussichtspunkt ist recht neu und entstand im Jahre 2021 auf einer ehemaligen Waldbrandfläche. Mit Holz aus dem Meulenwald wurden ein Steg sowie verschiedene Sitzmöglichkeiten gezimmert. Das Ziel: Einen Pausen- und Erholungsort für Waldbesucher zu schaffen und sie gleichzeitig durch Infotafeln für waldbezogene Themen zu sensibilisieren, zum Beispiel über Waldbrandgefahren oder die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald.
Der Meulenwald wurde übrigens schon 2012 zum „Wald des Jahres“ gekürt, weil die Forstleute der Region das Konzept einer nachhaltigen und multifunktionalen Waldbewirtschaftung vorbildhaft umsetzen und dieses mit wichtiger Bildungsarbeit über die Zusammenhänge im Ökosystem Wald und über die Forstwirtschaft verbinden.
Vom Meulenwald-Moseltal-Blick sind es nur 10 Gehminuten bis zur nächsten Sehenswürdigkeit, dem Schweicher Heilbrunnen.
Zum Heilbrunnen in Schweich zieht es die Menschen schon seit vielen Jahrhunderten. Dem Quellwasser werden nämlich heilende Kräfte nachgesagt. Der Auslöser war der Legende nach ein Mann, der durch das Quellwasser von seinem Hautleiden erlöst wurde. Dies führte im 17. Jahrhundert zu einem ausgeprägten Kurbetrieb und zog viele Pilger an. Noch heute kommen Menschen mit einer Flasche zum Brunnen, um sich etwas vom „Heilwasser“ abzufüllen.
Zum Heilbrunnen gehört außerdem noch eine Kapelle, in der sich eine Schutzmantelmadonna von Anton Nagel sowie der Stationenweg befinden, der zum Heilbrunnen führt. Am Brunnen selbst befindet sich eine Immaculata-Statue, die vom Bildhauer Johann Lenz aus Oberkail stammt.
Auf dem Kreuzweg geht es in Richtung Schweich. Auf dem Weg passiert man ein Kneipp- beziehungsweise Wassertretbecken, in dem man sich wunderbar die müden Arme und Beine kühlen kann. Von hier läuft man weiter Richtung Süden, bis zur Bahnhofstraße und zum Bahnhof Schweich.
Wer sich vor der Rückreise noch etwas stärken will, der findet im Ort verschiedene Einkehrmöglichkeiten, zum Beispiel das „Schweicher Wirtshaus“ in der Brückenstraße oder das „Blumencafé 1884“ in der Richterstraße.
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Bahnhof QuintKoblenzer Straße 8
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