Bahnhofstr. 46
06618 Naumburg (Saale)
Am Saalestrand zur geheimnisvollen Schönburg
Eine Wandertour für Familien, Naturliebhaber und Entdecker
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Direkt am Ufer der Saale in ländlicher Umgebung bietet das traditionelle Gasthaus „Alter Felsenkeller“ Wandernden, Radelnden und Paddelnden eine willkommene Rast. Am schönsten sitzt es sich im großen Biergarten mit Blick auf die Saale und die Schönburg.
Die Gäste werden mit gutbürgerlicher Küche und einheimischen Weinen aus der Winzerregion Saale-Unstrut verwöhnt. Spezialität des Hauses sind Gerichte mit Kräuterseitlingen – diese Pilzart wird in den Kellern selbst gezüchtet.
Ein großer Saal für 70 Personen mit eigener Bar ist die passende Location für Feiern und Events. Für Übernachtungen stehen Zimmer bereit.
Das Gasthaus „Alter Felsenkeller“ öffnet von November bis März auf Anfrage.
Nach der Stärkung führt der Weg vorbei an der Seilfähre, die Naumburg mit dem Ortsteil Schellsitz verbindet.
Schon seit 1926, allerdings mit einigen Unterbrechungen, bringt sie an den Wochenenden in der Saison von März bis Oktober Leute, Haustiere und Zweiräder ans andere Saaleufer. Weit und breit gibt es keine Brücke über die Saale, und so ist die Fähre vor allem für Ausflügler interessant, die sich die Dorfkirche und die Bockwindmühle in Schellsitz anschauen möchten.
Folgen Sie nun weiter dem Saale-Radwanderweg und laufen Sie dann hoch zur Schönburg. Ja, jetzt ist Puste gefragt!
Rund 70 Meter über der Saale thront die Schönburg auf einem Sandsteinfelsen. Anno 1157 erstmals urkundlich erwähnt, bauten die Naumburger Bischöfe die Burg im Mittelalter zu ihrer Sommerresidenz aus. Sehenswert ist vor allem der 32 Meter hohe Bergfried mit Kamin im Turmgemach und der Wachstube an der Turmspitze. Die Mauerstärke des Bergfrieds bringt es auf beachtliche 3,60 Meter.
Mit der Reformation ging die Burg in das Eigentum des Kurfürsten über, der neben dem Tor 1540 eine Försterei im Stil der Renaissance errichten ließ. Hier lädt heute die Burgschänke zur Einkehr ein. Ab 1991 wurde die Burg umfangreich saniert. Denn zum einen waren die ungenutzten Burg-Gebäude im Laufe der Zeit verfallen, und zum anderen hatten sich Bauern immer mal wieder gut behauene Steine für ihre Höfe geholt.
Heute ist die Burganlage nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel, in dem historischen Ambiente können Brautpaare auch standesamtlich heiraten.
Gut gestärkt geht es nun auf der gleichen Route zurück nach Naumburg. Mit auf den Weg geben wir Ihnen noch das Ende der Geschichte vom Landgraf Ludwig und seiner geliebten Adelheid: Beide entwickelten nämlich einen teuflischen Plan. Sie lockten Adelheids Bräutigam während der Jagd in einen Hinterhalt und ermordeten ihn heimtückisch. Doch die Tat kam schnell raus und Ludwig hinter Gitter auf Burg Giebichenstein bei Halle. Seinem Schicksal entkam der Landgraf nur durch einen tollkühnen Sprung in die Saale, der ihm den Beinamen „Ludwig, der Springer“ einbrachte …
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