Bahnhofstr. 2
67677 Enkenbach
Von der Quelle der Alsenz zum Labyrinth
Eine Wandertour für Familien, Naturliebhaber und Kulturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Die Alsenz ist ein knapp 50 Kilometer langer, rechter Nebenfluss der Nahe in Rheinland-Pfalz und entspringt in Alsenborn unmittelbar am Freibad.
Einst speiste die Quelle einen großen Waschbrunnen für die Arbeit der Wäscherinnen. Heute füllt die Quelle das beliebte Freibad, bevor die Alsenz durch Wiesen fließt und das nach ihr benannte Alsenztal erreicht. In Ebernburg mündet der Fluss in die Nahe.
Unmittelbar am Freibad liegen auf einem Hügel die rekonstruierten Reste der Burg Alsenborn, im Volksmund auch Dieburg genannt. Grabungen hatten ergeben, dass es sich dabei um eine einfache Turmhügelburg aus Holz gehandelt haben muss. Wahrscheinlich wurde sie vom Vater des berühmten Kaisers Barbarossa errichtet und Anfang des 13. Jahrhunderts wieder aufgegeben. Am Fuße des Hügels macht ein Wasserspielplatz die Jüngsten glücklich.
Und weiter geht’s – die Burgstraße, An den Neuwiesen, die Schorlenberger Straße und der Blüchersteig führen hinaus aus dem Ort und hinein in den Wald. Hier lässt sich Ruhe und gesunde Luft tanken und an der Panoramabank schöne Sichten genießen. Nach einem kurzen Wegstück parallel zur Autobahn ist der Tisch der Gemeinschaft mit seiner Langen Bank erreicht, der große und kleine Wandergruppe zum Picknicken einlädt. Wenige Meter weiter ragt das Feldkreuz aus dem Boden, daneben stimmt ein Findlingsstein mit den Jesus-Worten „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ nachdenklich. Gleich dahinter liegt das Highlight des Lebenspfads, das zugleich den richtigen Weg markiert: das Labyrinth. (https://www.enkenbach-alsenborn.de/)
Das Labyrinth krönt den Alsenborner Lebenspfad. Es hat einen Durchmesser von 24 Metern und eine Weglänge von ca. einem Kilometer. Buntsandsteine säumen den Weg, der mit Holzhackschnitzel ausgelegt ist. Im Labyrinth stehen Skulpturen, die ein polnischer Holzkünstler aus abgestorbenen Baumstämmen geschnitzt hat.
Das Labyrinth gehört zu den ältesten Symbolen der Menschheit – ein verschlungener Weg führt von außen zur Mitte. Es steht für die vielen Wendungen im Leben und symbolisiert Hoffnung und Chancen. Im christlichen Glauben steht es auch für den Weg der Meditation, der den Menschen zur eigenen Mitte und schließlich zu Gott führt.
Ein Feldweg bringt die Wandernden zurück nach Alsenborn. Am Ortsrand zieht die katholische Kirche St. Josef mit ihrer modernen sakralen Architektur die Blicke auf sich. Die Kirche wurde 1969 geweiht. Nach ein paar Metern ist die Rosenhofstraße erreicht. Hier schließt sich der Kreis und es geht zurück zum Bahnhof.
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