Bahnhofstr. 3
04626 Nöbdenitz
Eine Familienerlebniswanderung entlang der Sprotte
Eine Wandertour für Familien, Naturliebhaber und Kulturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Der Sprotte-Erlebnispfad lädt spielerisch dazu ein, mehr über das Leben am Wasser zu erfahren. Entlang des Flusses Sprotte werden dabei verschiedene Mitmachstationen angesteuert, wie zum Beispiel der Aktionspunkt „Brücke und Furten“, bei der die eigene Geschicklichkeit auf dem Prüfstand steht. Dabei kann der Fluss per Seilbrücke oder auf im Wasser liegenden Steinen überquert werden. Weitere Stationen wie der Weidebaum „Dickköpfchen“ vermitteln auf Schautafeln Informationen über die Umgebung und Sehenswürdigkeiten entlang des Erlebnispfades.
Der neun Kilometer lange Lehrpfad beginnt offiziell an der Burg Posterstein und führt über die Rothenmühle und Nöbdenitz nach Schmöllin. Der asphaltierte Weg hat nur geringe Steigungen und ist daher auch für Radler und Rollstuhlnutzer gut geeignet.
Weiter führt der Weg an der neuen Sprottentalbrücke und am technischen Denkmal „Brückenaufleger“ vorbei.
Wer schon jetzt eine stärkende Pause einlegen möchte, kann am Wochenende im Gasthof „Deftige Pfanne“ zwischen 11:30 Uhr und 14:30 Uhr zu Mittag essen. (Am Reichartshain 9, 04626 Posterstein, Tel. 034496 23577).
Danach geht es entweder direkt zur Burg Posterstein oder nach einem Abstecher zum Kunst- und Kräuterhof Posterstein (Dorfstraße 9, 04626 Posterstein). Dieser Auenhof ist Lebens- und Arbeitsbereich der Künstlerin Bettina Martin, die mit ihrem Mann Kunstwerke und Selbstgemachtes aus Haus und Kräutergarten anbietet. Hier finden auch verschiedene künstlerische Kurse und Seminare statt, zu denen sich Interessierte gern anmelden können. (www.kunstundkraeuterhof.de)
Die 800 Jahre alte Burg Posterstein besitzt seit 1952 ein Museum, in dem die regionale Geschichte des Landkreises anschaulich präsentiert wird. Die Dauerausstellung zur europäischen Salongeschichte erzählt vom Löbichauer Salon der Herzogin von Kurland, deren Wirkungskreise sich über ganz Europa erstreckte und sogar den russischen Zaren Alexander I. einschloss. Hier wird gezeigt, wie „Networking“ im 18. und 19. Jahrhundert funktionierte: Die von adligen Damen geführten Salons waren nicht nur Begegnungsstätten für Kreative aus Kultur, Wissenschaft und Politik, sondern auch Geburtsort für so manch neue Idee, wie zum Beispiel das Skatspiel.
Derweil können die kleinen Museumsgäste in der interaktiven Familien-Ausstellung „Die Kinderburg“ den Spuren des Postersteiner Ritters folgen – die schwarzen Würfel und die schwarzen Ritter zeigen ihnen den Weg. Beim Beantworten einiger historischer Fragen helfen ihnen der Burgdrache Stein und das Gespenst Posti.
Von der Burg aus blickt man auf dem 25 Meter hohen Bergfried der Burg oder man bekommt schauerliche Einblicke in das Burgverlies.
Alle Informationen und Termine zu aktuellen Sonderausstellungen und Veranstaltungen wie das große Steckenpferdturnier, Jazz-Konzerte oder die Postersteiner Pflanzentauschbörse sind auf der Website zu finden.
Ab der Burg folgen Sie nun dem „Holzmichelweg“, der Sie auch zu einer weiteren Rastmöglichkeit führt.
Im Imbiss „Zur Rothenmühle“ (Zur Rothenmühle 5a, 04626 Posterstein, Tel. (034496) 60538, Dez. bis März Mo und Di geschlossen, ansonsten Mo bis Fr ab 15 Uhr und am Wochenende und feiertags ab 11 Uhr geöffnet) können sich die Gäste nicht nur stärken, sondern obendrein freilaufende Ziegen und Hühner beobachten. Wer Interesse hat, dem erzählt der Betreiber auch gern ein paar Geschichten rund um die Mühle.
Der Weg führt Sie vom kleinen Wasserspielplatz am Sprottenbach wieder auf gleicher Strecke zurück zum Bahnhof.
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Bahnhof NöbdenitzBahnhofstr. 3
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