Kloster zwischen Buchenwäldern

Kloster Chorin

Start
Chorin
Dauer
5 h
Länge
9 km
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Kloster Chorin, Foto: terra press Berlin
Kloster, Chorin Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
Café Kloster Chorin Kochkommode, Foto: Silke Röder, Lizenz: Kloster Chorin Silke Röder
ARTelier + Galerie AB - Andreas Bogdain, Foto: Andreas Bogdain
Eckdaten zur Tour
Nichts weniger als „des Landes schönster Schmuck“, wie Karl Friedrich Schinkel das Kloster Chorin nannte, schmiegt sich an die Wälder, Wiesen und Seen des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin. Der Weg zum Kloster ist nicht weit, doch wer gern aktiv ist, kann den Besuch mit dieser insgesamt 9 Kilometer langen Tour verbinden. Der dichte Buchenwald und die erhabene Backsteingotik sind zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Außerhalb der Sommersaison nimmt allerdings das gastronomische Angebot im Dorf Chorin ab, dann also besser neben warmer Kleidung auch einen Happen für unterwegs einpacken.
Eine Wandertour für Naturliebhaber, Kulturliebhaber und Geniesser

Start- und Endbahnhof

Startbahnhof
Bahnhof Chorin
3 Tourstationen
9 km / 5 Stunden
Endbahnhof
Bahnhof Chorin

Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.

Vorschau der App-Darstellung der Tour "SUP-Seeing in Potsdam" | © DB Regio Nordost

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Ablaufplan

Tourstart am Bahnhof Chorin

Wegbeschreibung

Kloster Chorin

Das Kloster entstand als Filiation des Klosters Lehnin und wurde von den brandenburgischen Markgrafen gestiftet. Bevor der Bau an der heutigen Stelle in Chorin erfolgte, wurde 1258 eine Abtei in Mariensee am Parsteiner See errichtet. Da sich der Platz jedoch für die wirtschaftliche Entwicklung als ungünstig erwies, erfolgte ein Umzug nach Chorin. Der Klosterbesitz erstreckte sich über 13 Dörfer, elf Wirtschafts- und zwei Stadthöfe. Durch seine Lage im Grenzgebiet stand Chorin im Mittelpunkt politischer Ereignisse, die Äbte fungierten ab Mitte des 15. Jahrhunderts sogar als kurfürstliche Berater. Zwischen 1542 und 1543 wurde das Kloster im Zuge der Reformation aufgehoben und in ein Kammergut umfunktioniert. Im 19. Jahrhundert fanden erste archäologische und bauhistorische Arbeiten statt, an denen sich u.a. Friedrich Schinkel beteiligte.
Die frühgotische Anlage am Amtssee wurde als repräsentatives Haus- und Begräbniskloster der Askanier konzipiert. Von der dreiflügeligen Klausur sind heute noch der Ost- und Westflügel erhalten sowie das Hospital – anders Abtshaus genannt – und im Norden die Kirche. Von den Wirtschaftsgebäuden überdauerten eine Mühlenruine und ein Brauhaus.
Das imposante Bauensemble ist eines der wichtigsten Backsteindenkmäler in Norddeutschland. Besonderheiten sind die Westfassade der ehemaligen dreischiffigen Klosterkirche und das aufwendige Backsteindekor: Lilien- und Weinblätterranken, Formsteinfriese und ein Tierfries sowie detailreiche Gewölbekonsolen schmücken die Bauwerke. Im Westflügel können noch Wandmalereien aus dem frühen 14. Jahrhundert bewundert werden.

Die im April 2017 eröffnete Dauerausstellung informiert auf ca. 600 qm über die Geschichte des Klosters. Die Konzerte des "Choriner Musiksommers" gehören zu den beliebtesten Kulturveranstaltungen Brandenburgs. Weitere Sonder- und Kunstausstellungen finden im Kapitelsaal und Infirmarium statt.

Führungen: Von Mai bis Ende Oktober finden samstags und sonntags jeweils um 11:00 Uhr und um 13:00 Uhr offene Klosterführungen ohne Voranmeldung statt. Im Juli bis September finden zusätzlich offene Führungen von Mo.–Fr. je um 14.00 Uhr statt.

(Sie können sich an der Tageskasse am Haupteingang einfinden und vor Ort eine Karte für die Führung erwerben. Die Führung entspricht der Basisführung und dauert ca. 60 Minuten.)

App: "Kloster Chorin 3D - Zur Zeit der Zisterzienser" kostenfrei im Appstore auf www.kloster-chorin.org/app/ verfügbar!

Amt Chorin 11a
16230
Chorin
Telefon: 033366-70377
Fax: 033366-70378
E-Mail Adresse: info@kloster-chorin.org
Preisliste
  • Erwachsene: 7,00 € Eintritt
  • Reduziert: 5 € Eintritt
  • Kinder: 5 € Eintritt
  • Familien: 15 € Eintritt
Goldener Herbst_Kloster Chorin, Foto: TMB-Fotoarchiv/Frank Liebke
Durchblick Portal, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
Kreuzgang im Kloster Chorin, Foto: Thomas Vossbeck, Lizenz: Eigenbetrieb Kloster Chorin
Kloster Chorin als Veranstaltungsort, Foto: Thomas Vossbeck, Lizenz: Eigenbetrieb Kloster Chorin
Klosterblicke, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
Klosteransichten, Foto: TMB-Fotoarchiv/Heidi Walter
Adventssonntage im Kloster Chorin, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
Klostergelände, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
Schulbesuch im Kloster Chorin, Foto: Ulrike Schuhose
Kräuter-und Keramiktage im Kloster Chorin, Foto: Ulrike Schuhose/Kloster Chorin
Dauerausstellung im Kloster, Foto: TMB/Heidi Walter
Besucherzentrum Kloster Chorin, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
Beleuchtung zu den Adventsonntagen, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
terrasse Klostercafé, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
Ansicht Ostflüger mit Chor, Foto: Stephanie Schilk, Lizenz: Eigenbetrieb Kloster Chorin
Ansicht Westfassade, Foto: Martina Lenz, Lizenz: Eigenbetrieb Kloster Chorin
Ausstellung Karl-Friedrich Schinkel, Foto: Stephanie Schilk, Lizenz: Eigenbetrieb Kloster Chorin
Kloster Chorin, Foto: Stephanie Schilk, Lizenz: Eigenbetrieb Kloster Chorin

Wegbeschreibung

Nach Ihrem Einblick in das Leben der Zisterziensermönche können Sie sich im Klostercafé, geöffnet von April bis Dezember, ein kleines Gericht aus Bio-Produkten des nahegelegenen Ökodorfs Brodowin schmecken lassen.

Klostercafé in der Klosteranlage

Die Klosterkommode lädt dazu ein, den Besuch in der historischen Klosteranlage genussvoll abzurunden. Direkt auf dem Gelände gelegen, verbindet das Café regionale Küche, handwerkliche Qualität und herzliche Gastlichkeit. Angeboten werden hausgemachte Kuchen, aromatischer Kaffee aus Eberswalde, kleine warme Speisen sowie ein saisonal wechselndes Sortiment.

Als gastronomischer Partner des Klosters begleitet die Klosterkommode Veranstaltungen und bietet individuelle kulinarische Lösungen für Reisegruppen, Seminare, Workshops und Hochzeiten. Ob Kaffee und Kuchen, herzhaftes Fingerfood oder ein Sektempfang – gerne wird ein passendes Angebot erstellt.

Das Klostercafé befindet sich innerhalb der Klosteranlage. Für den Besuch des Cafés ist der Eintritt in die Klosteranlage, einschließlich der Ausstellungen erforderlich.

Amt Chorin 11 a
16230
Chorin
Telefon: 033362-246
E-Mail Adresse: klostercafe@brodowin.de
Montag: 10:00 - 17:30 Uhr
Dienstag: 10:00 - 17:30 Uhr
Mittwoch: 10:00 - 17:30 Uhr
Donnerstag: 10:00 - 17:30 Uhr
Freitag: 10:00 - 17:30 Uhr
Samstag: 10:00 - 17:30 Uhr
Sonntag: 10:00 - 17:30 Uhr
Goldener Herbst_Kloster Chorin, Foto: TMB-Fotoarchiv/Frank Liebke
Durchblick Portal, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
Kreuzgang im Kloster Chorin, Foto: Thomas Vossbeck, Lizenz: Eigenbetrieb Kloster Chorin
Kloster Chorin als Veranstaltungsort, Foto: Thomas Vossbeck, Lizenz: Eigenbetrieb Kloster Chorin
Klosterblicke, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
Klosteransichten, Foto: TMB-Fotoarchiv/Heidi Walter
Adventssonntage im Kloster Chorin, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
Klostergelände, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
Schulbesuch im Kloster Chorin, Foto: Ulrike Schuhose
Kräuter-und Keramiktage im Kloster Chorin, Foto: Ulrike Schuhose/Kloster Chorin
Dauerausstellung im Kloster, Foto: TMB/Heidi Walter
Besucherzentrum Kloster Chorin, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
Beleuchtung zu den Adventsonntagen, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
terrasse Klostercafé, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
Ansicht Ostflüger mit Chor, Foto: Stephanie Schilk, Lizenz: Eigenbetrieb Kloster Chorin
Ansicht Westfassade, Foto: Martina Lenz, Lizenz: Eigenbetrieb Kloster Chorin
Ausstellung Karl-Friedrich Schinkel, Foto: Stephanie Schilk, Lizenz: Eigenbetrieb Kloster Chorin
Kloster Chorin, Foto: Stephanie Schilk, Lizenz: Eigenbetrieb Kloster Chorin

Wegbeschreibung

Nun lenken Sie Ihre Schritte über die Straße Amt Chorin zum Ufer des Amtssees. 
Ein kleines Stück weiter liegt auf der rechten Straßenseite die Galerie des Künstlers Andreas Bogdain, in der samstags und sonntags zeitgenössische Gemälde, Grafiken, Skulpturen und Keramiken regionaler Künstler zu sehen und zu erstehen sind.

ARTelier + Galerie AB - Andreas Bogdain

Entlang der historischen Klostermauer zwischen dem Zisterzienserkloster Chorin und dem Restaurant "Alte Klosterschänke" wurden durch sensible Umbauten aus alten Stallungen neue Galerie- und Atelierräume geschaffen. Zeitgenössische Malerei, limitierte Originalgrafiken, Keramiken und Skulpturen bedeutender aktiver regionaler Künstler werden angeboten.
Sofortkauf ist möglich. Regionale Kunst: Grafik, Malerei, Keramik, Skulpturen

Amt Chorin 10
16230
Chorin
Telefon: 03336-53059
E-Mail Adresse: info@andreasbogdain.de
Tag der Arbeit: 13:00 - 19:00 Uhr
Deutsche Wiedervereinigung: 13:00 - 19:00 Uhr
Karfreitag: 13:00 - 19:00 Uhr
Ostersonntag: 13:00 - 19:00 Uhr
Ostermontag: 13:00 - 19:00 Uhr
Himmelfahrt: 13:00 - 19:00 Uhr
Pfingstsonntag: 13:00 - 19:00 Uhr
Pfingstmontag: 13:00 - 19:00 Uhr
Reformationstag: 13:00 - 19:00 Uhr
01.04. - 31.10.
Samstag: 13:00 - 19:00 Uhr
Sonntag: 13:00 - 19:00 Uhr
ARTelier + Galerie AB - Andreas Bogdain, Foto: H. Walter
ARTelier + Galerie AB - Andreas Bogdain, Foto: H. Walter
ARTelier + Galerie AB - Andreas Bogdain, Foto: H. Walter
ARTelier + Galerie AB - Andreas Bogdain, Foto: H. Walter

Tourende am Bahnhof Chorin

Wegbeschreibung

Für den knapp 2,5 Kilometer langen Rückweg zum Bahnhof wenden Sie sich wieder Richtung Kloster und stoßen auf den Wanderweg, der Sie am Ufer des rechterhand liegenden Amtssees entlang führt. Sie überqueren dabei den Nettelgraben, den die Mönche einst zur Entwässerung des sumpfigen Gebiets anlegten. Am Hotel Haus Chorin mit dem ganzjährig geöffneten Honig-Spezialitätenrestaurant „Immenstube“ gehen Sie weiter auf der Alten Klosterallee bis zum Hüttenweg, dem Sie links ins Dorf Chorin folgen. Kurz hinter der Dorfkirche biegen Sie wieder nach links ab und sind nach einem kurzen Stück auf der Choriner Bahnhofstraße wieder an Ihrem Ausgangspunkt angelangt.

Tourenkarte

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Start/Ende

Bahnhof Chorin

Choriner Bahnhofstraße

16230 Chorin

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