Choriner Bahnhofstraße
16230 Chorin
Kloster Chorin
Eine Wandertour für Naturliebhaber, Kulturliebhaber und Geniesser
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Das Kloster entstand als Filiation des Klosters Lehnin und wurde von den brandenburgischen Markgrafen gestiftet. Bevor der Bau an der heutigen Stelle in Chorin erfolgte, wurde 1258 eine Abtei in Mariensee am Parsteiner See errichtet. Da sich der Platz jedoch für die wirtschaftliche Entwicklung als ungünstig erwies, erfolgte ein Umzug nach Chorin. Der Klosterbesitz erstreckte sich über 13 Dörfer, elf Wirtschafts- und zwei Stadthöfe. Durch seine Lage im Grenzgebiet stand Chorin im Mittelpunkt politischer Ereignisse, die Äbte fungierten ab Mitte des 15. Jahrhunderts sogar als kurfürstliche Berater. Zwischen 1542 und 1543 wurde das Kloster im Zuge der Reformation aufgehoben und in ein Kammergut umfunktioniert. Im 19. Jahrhundert fanden erste archäologische und bauhistorische Arbeiten statt, an denen sich u.a. Friedrich Schinkel beteiligte.
Die frühgotische Anlage am Amtssee wurde als repräsentatives Haus- und Begräbniskloster der Askanier konzipiert. Von der dreiflügeligen Klausur sind heute noch der Ost- und Westflügel erhalten sowie das Hospital – anders Abtshaus genannt – und im Norden die Kirche. Von den Wirtschaftsgebäuden überdauerten eine Mühlenruine und ein Brauhaus.
Das imposante Bauensemble ist eines der wichtigsten Backsteindenkmäler in Norddeutschland. Besonderheiten sind die Westfassade der ehemaligen dreischiffigen Klosterkirche und das aufwendige Backsteindekor: Lilien- und Weinblätterranken, Formsteinfriese und ein Tierfries sowie detailreiche Gewölbekonsolen schmücken die Bauwerke. Im Westflügel können noch Wandmalereien aus dem frühen 14. Jahrhundert bewundert werden.
Die im April 2017 eröffnete Dauerausstellung informiert auf ca. 600 qm über die Geschichte des Klosters. Die Konzerte des "Choriner Musiksommers" gehören zu den beliebtesten Kulturveranstaltungen Brandenburgs. Weitere Sonder- und Kunstausstellungen finden im Kapitelsaal und Infirmarium statt.
Führungen: Von Mai bis Ende Oktober finden samstags und sonntags jeweils um 11:00 Uhr und um 13:00 Uhr offene Klosterführungen ohne Voranmeldung statt. Im Juli bis September finden zusätzlich offene Führungen von Mo.–Fr. je um 14.00 Uhr statt.
(Sie können sich an der Tageskasse am Haupteingang einfinden und vor Ort eine Karte für die Führung erwerben. Die Führung entspricht der Basisführung und dauert ca. 60 Minuten.)
App: "Kloster Chorin 3D - Zur Zeit der Zisterzienser" kostenfrei im Appstore auf www.kloster-chorin.org/app/ verfügbar!
Nach Ihrem Einblick in das Leben der Zisterziensermönche können Sie sich im Klostercafé, geöffnet von April bis Dezember, ein kleines Gericht aus Bio-Produkten des nahegelegenen Ökodorfs Brodowin schmecken lassen.
Direkt am Zisterzienserkloster Chorin gelegen, verbindet das Kloster Café (vorübergehend ein Foodtruck von der Kochkommode aufgrund von Umbauarbeiten) regionale Genussmomente mit einem der bedeutendsten kulturhistorischen Orte Brandenburgs. Ideal für eine Pause bei Radtouren, Spaziergängen oder nach einer Besichtigung der imposanten Klosteranlage. Wegen Sanierungsarbeiten am Verwaltungsgebäude werden Snacks und Kuchen aus regionalen Zutaten in Bioqualität aus dem Foodtruck verkauft.
Das Klostercafé, befindet sich in der Klosteranlage. Bitte beachten Sie, dass Sie Eintritt für die Klosteranlage mit seinen Ausstellungen bezahlen müssen, wenn Sie das Klostercafé besuchen möchten.
Nun lenken Sie Ihre Schritte über die Straße Amt Chorin zum Ufer des Amtssees.
Ein kleines Stück weiter liegt auf der rechten Straßenseite die Galerie des Künstlers Andreas Bogdain, in der samstags und sonntags zeitgenössische Gemälde, Grafiken, Skulpturen und Keramiken regionaler Künstler zu sehen und zu erstehen sind.
Entlang der historischen Klostermauer zwischen dem Zisterzienserkloster Chorin und dem Restaurant "Alte Klosterschänke" wurden durch sensible Umbauten aus alten Stallungen neue Galerie- und Atelierräume geschaffen. Zeitgenössische Malerei, limitierte Originalgrafiken, Keramiken und Skulpturen bedeutender aktiver regionaler Künstler werden angeboten.
Sofortkauf ist möglich. Regionale Kunst: Grafik, Malerei, Keramik, Skulpturen
Für den knapp 2,5 Kilometer langen Rückweg zum Bahnhof wenden Sie sich wieder Richtung Kloster und stoßen auf den Wanderweg, der Sie am Ufer des rechterhand liegenden Amtssees entlang führt. Sie überqueren dabei den Nettelgraben, den die Mönche einst zur Entwässerung des sumpfigen Gebiets anlegten. Am Hotel Haus Chorin mit dem ganzjährig geöffneten Honig-Spezialitätenrestaurant „Immenstube“ gehen Sie weiter auf der Alten Klosterallee bis zum Hüttenweg, dem Sie links ins Dorf Chorin folgen. Kurz hinter der Dorfkirche biegen Sie wieder nach links ab und sind nach einem kurzen Stück auf der Choriner Bahnhofstraße wieder an Ihrem Ausgangspunkt angelangt.
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Start/Ende
Bahnhof ChorinChoriner Bahnhofstraße
16230 Chorin