Bahnhofstr. 13
99867 Gotha
Die Gipfel-und Aussichtstour von Bad Tabarz
Eine Wandertour für Naturliebhaber, Entdecker und Abenteurer
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Die Linie 4 der Gothaer Straßenbahnen ist etwas ganz Besonderes. Nachdem sie einen Bogen um das Stadtzentrum geschlagen hat, verlässt sie Gotha und wird zur Überlandbahn. Auf einer Strecke von fast 23 Kilometern fährt sie direkt in den Thüringer Wald. Sie unterquert dabei die Autobahn A4 und passiert einen Abzweig nach Waltershausen sowie vier Haltestellen im Bereich Friedrichroda. Eine davon befindet sich in der Nähe der vielbesuchten Marienglashöhle. Sie bietet bei einer Führung durch die unterirdischen Stollen Thüringer Bergwerksgeschichte seit 1778. Die Thüringer Waldbahn nutzt seit 1991 Straßenbahnen vom Typ DÜWAG, die zuvor in Mannheim eingesetzt waren.
Sie fahren mit der Thüringer Waldbahn bis Endstation und sehen dabei, dass Bad Tabarz von fast allen Seiten von Bergen umgeben ist. Die höchste Erhebung ist mit 917 Metern der Große Inselsberg.
Weil nun der Berg ruft, gehen Sie durch die Reinhardsbrunner und die Zimmerbergstraße zum KuKuNa, dem Zentrum für Kur, Kultur und Natur. In dem markanten roten Bau direkt gegenüber dem Theodor-Neubauer-Park finden Sie die Touristinformation, die Galerie Ringelnatz und einen Laden für regionale Produkte.
Hier startet auch die Gipfel- und Aussichtstour. Sie folgen einfach den Wegweisern für die Tour 1.
Zunächst geht es auf dem Ochsenweg zur Zimmerberghütte.
Die Schutzhütte Zimmerberg befindet sich auf 546 Metern Höhe. Die letzten Meter führen über Treppen hinauf. Die Hütte ist jederzeit geöffnet und vollständig überdacht. Ideal für eine ausgiebige Rast mit toller Aussicht.
Es bietet sich ein schöner Blick zurück nach Bad Tabarz und zu den Hörselbergen. Nach der Rast empfiehlt sich ein Abstecher zum nahen Fuchsstein.
Der Weg führt nun weiter im großen Bogen um den Zimmerberg. Nachdem Sie ihn zur Hälfte umrundet haben, gelangen Sie zum "Neuen Weg".
An der dortigen Schutzhütte könnten Sie die nächste Rast einlegen. Weiter geht es zum Felsen "Hexenbank" – mit einem tollen Blick zum Inselsberg.
Sie wandern weiter um den Übelberg (713 Meter) herum, an der sogenannten Wildscheuer vorbei und biegen an der nächsten Kreuzung nach rechts ab. Nach ca. 200 Metern treffen Sie wieder auf den "Neuen Weg".
Jetzt geht es nach rechts ab. Nach 600 Metern folgen Sie links einem kleinen Pfad, der bis zum Felsen namens "Gickelhahnsprung" verläuft. Von hier aus soll der für „vogelfrei“ erklärte Martin Luther 1521 auf die Wartburg in Sicherheit gebracht worden sein.
Über enge Stufen – Trittsicherheit ist gefragt – gelangen Sie zum "Fünfarmigen Wegweiser" mit Bänken und einer Schutzhütte. Von dort geht es auf einem breiten Weg leicht bergab zum „Hirschstein“.
Wieder bietet sich eine grandiose Aussicht. Ein schmaler Pfad führt in Richtung großer Wildfütterung. Wenn Sie sich dort links halten, erreichen Sie den Kletterfelsen „Roter Turm“ und passieren über Treppen das Felsentor.
Jetzt rechts halten, es geht bergab in den Bärenbruchsgraben. Dann führt der Weg in den Lauchagrund und folgt dem Verlauf des Flüsschens.
Der Lauchagrund ist vulkanisch entstanden und gilt mit seinen bizarren, steil aufragenden Felsformationen als eins der schönsten Felsentäler Thüringens. Er ist ein beliebtes Wander- und Klettergebiet. Eine Schutzhütte bietet die Möglichkeit zur Rast. Das Flüsschen Laucha speist sich aus mehreren Quellen auf ca. 700 Metern Höhe östlich des Großen Inselsberges. Auf seiner Länge von nur 14 Kilometern fällt das Quellwasser über rund 400 Meter herab und gelangt über die Hörsel, die Werra, und die Weser in die Nordsee.
Am Ende des Lauchagrundes angelangt, stoßen Sie noch einmal auf eine Schutzhütte, das „Tempelchen“ genannt. Die Tour geht am Flüsschen entlang weiter in Richtung Bad Tabarz.
Sie wandern am Lutherbrunnen – mit Quellwasser zur Erfrischung - und der Kneipp-Kuranlage mit dem Kräutergarten und dem Steinepark vorbei. Die Füße dürften sich über einen Besuch im Tretbecken freuen.
Es geht weiter auf der Lauchagrundstraße durch den Ort. Am Ende der Strecke kommen Sie noch am sehenswerten Mineralienmuseum (Lauchagrundstr. 20, Tel. 036259 31289) vorbei, bevor wieder die Touristinformation erreicht ist. Von dort sind es wenige Schritte zurück zur Endhaltestelle der Thüringer Waldbahn, die Sie direkt zum Vorplatz des Bahnhofs Gotha bringt.
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