Bahnhofplatz 5
51491 Overath
Pilgern zur Wallfahrtskirche
Eine Wandertour für Naturliebhaber und Kulturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Mariä Heimsuchung ist das Wahrzeichen von Marialinden. Vor 1515 bestand hier zunächst ein kleines Heiligenhaus, später eine Kapelle zu Ehren der Mutter Gottes. Als Erbauer der gotischen Hallenkirche um 1516 werden die Herren von Wylich zu Grossenbernsau genannt. Erst 1857 erhielt sie den Status einer selbstständigen Pfarrkirche.
Die Kirche St. Mariä Heimsuchung war seit jeher Ziel vieler Pilger. Äußeres Zeichen der Marienverehrung sind die aus dem Mittelalter stammenden Darstellungen der Pieta, eine größere in Holz, eine kleinere in Terrakotta, im rechten Seitenschiff der Kirche. Der Legende nach wurde die kleinere Marienfigur in einer alten Linde gefunden, daher der Ortsname Marialinden.
Zentraler Ort der Marienverehrung ist der Marienaltar im rechten Seitenschiff der Kirche. Der Altar stammt aus dem Jahr 1741, die hölzerne Pieta aus dem 15. oder 16. Jahrhundert. Rechts neben dem Altar findet sich in einer Nische die ursprüngliche Pieta, eine Terrakottafigur aus der Zeit um 1400. Jedes Jahr wird zum Abschluss der Marienwallfahrtsoktav im Juli die Pieta in einer großen Prozession durch Marialinden getragen.
Tagsüber nach der Frühmesse bis Sonnenuntergang zur Besichtigung geöffnet
Direkt neben der Kirche steht ein schmuckes Fachwerkhaus, „Der Lindenhof“. Geöffnet wird allerdings nur zu bestellten Veranstaltungen.
Auf der Pilgerstraße geht es nun südwärts gut einen Kilometer bis zur Siedlung Kirschbaum. Wo sich in einem Kreisverkehr die Pilgerstraße mit der Muchener Straße kreuzt, steht die Gastwirtschaft „An der Sonne“. Hier gibt es internationale Küche mit mediterranem Einschlag. Zur Mittagszeit geöffnet ist allerding nur samstags und sonntags.
Weiter führt der Weg entlang der Muchener Straße, bis ein Feldweg in Richtung Rittberg abzweigt. Gleich hinter der Siedlung steht nach ca. zwei Kilometern die „Overath Aussicht-Bank“. Gelegenheit für eine Rast und einen weiten Blick in die Landschaft um Overath. Über den Aggersteg ist nach weniger als einem Kilometer der Wanderbahnhof von Overath erreicht.
Kennzeichnend für seine Funktion als Wanderbahnhof ist die Gastwirtschaft „Die Stadtmitte“ neben dem historischen Bahnhofsgebäude. Hier kann man die Tour in rustikalem Ambiente ausklingen lassen. Die international ausgerichtete Speisekarte bietet für jeden etwas zu bezahlbaren Preisen.
Der Bahnhof ist gleich gegenüber.
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Kultur- und Wanderbahnhof OverathBahnhofplatz 5
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