Döllinger Str. 46
04934 Hohenleipisch
Moorwanderung im Naturschutzgebiet der Loben
Eine Wandertour für Familien, Naturliebhaber und Entdecker
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Das Naturschutzgebiet „Der Loben“ ist eine der letzten großen und weitgehend intakten Moorlandschaften in Südbrandenburg. Hier gedeihen Wollgras, Moose und Gräser. Birken zwischen glitzernden Wasserflächen ebenso wie Schilf und abgestorbene Kieferstämme prägen das Bild. Einen Blick auf dieses kleine Naturwunder könnt ihr von dem etwa 7 Meter hohen Lobenturm erhaschen. Die Aussichtsplattform überragt die umliegenden Gehölze und wird von einem markanten, dreieckigen Dach geschützt. So lassen sich auch bei weniger gutem Wetter Laub- und Moorfröschen lauschen oder Kraniche, Seeadler, Rohrdommeln und Bekassinen beobachten. Im Herbst färbt sich das Pfeifengras orange. Der Turm liegt entlang eines 7 Kilometer langen Rundwanderweges durch den Loben.
Vom Aussichtsturm Loben geht es nun in südlicher Richtung auf der „Goldgrubenlinie“ entlang zu den Hohenleipischer Wiesen. Kleinere und größere Moorbereiche liegen links und rechts des Weges. Grabungen förderten hier einst Keramik- und Kupfermünzen zutage, daher wurde dieser Ort im Volksmund „Goldgrube“ genannt. Etwa 1 km weiter südlich überqueren Sie den Neugraben, der einst angelegt wurde, um das Gebiet zu entwässern. Weiter geht es zu „Krügers Tongruben“. Die durch den Tonabbau entstandenen kleinen Teiche bieten einen idyllischen Rastplatz. Kiefern und Fichten bestimmen das Waldbild entlang des Kiepenweges, der zum Ausgangspunkt der Tour zurückführt.
Auf der Bahnhofstraße überqueren Sie die Bahngleise und gelangen so direkt nach Hohenleipisch hinein. An der Hausnummer 67 auf der rechten Straßenseite befindet sich die Töpferei Biebach. Hier lohnt sich unbedingt ein Besuch (Öffnungszeiten bitte telefonisch erfragen: Tel. 03533 7826).
Die Töpferei Biebach ist heute die letzte von ehemals 24 in Hohenleipisch bestehenden Töpfereien, die von einer Generation zur nächsten weitergegeben wurde. In den alten Unterlagen bei der Handwerkskammer Cottbus ist verankert, dass der 1874 geborene Adolf Biebach im November 1903 in Hohenleipisch eine Töpferei gegründet hat. Der Betrieb hat zwei Weltkriege, den Sozialismus und das Eintauchen in das eiskalte Wasser der Marktwirtschaft überstanden. Hohenleipisch gilt in seiner Geschichte zweifellos als Hochburg des Töpferhandwerks; neben den 24 Töpfereien gab es hier auch noch 16 Ziegeleien. Die erste Erwähnung eines Töpfers in dem Ort stammt aus dem Jahr 1505. In der Töpferei Biebach arbeiten heute noch Töpfermeister Andreas Biebach und seine Ehefrau Nicole Biebach – diese als Keramikmalerin.
Gehen Sie auf der Bahnhofstraße weiter bis ans Ende, wo sie in die Berliner Straße einmündet. Hier biegen Sie links ein. Wo die Döllinger Straße einmündet, wird die Berliner Straße zur Dresdner Straße. Nach ca. 100 m erreichen Sie auf der rechten Seite die Gaststätte „Zum goldenen Löwen“, wo Sie die Tour bei schmackhafter Lausitzer Küche ausklingen lassen können.
Der Landgasthof „Zum goldenen Löwen“ ist ein familiengeführter Betrieb in vierter Generation und bietet seit über 100 Jahren regionale Gastlichkeit mit einem gemütlichen Biergarten und köstlicher Lausitzer Küche. Ob ihr einfach nur entspannen oder das Elbe-Elster-Land erkunden möchtet – das Haus ist der perfekte Ort dafür.
Direkt neben dem Wirtshaus befindet sich die komfortable Heidepension „Anja“, die fünf geräumige, liebevoll eingerichtete Gästezimmer mit modernen Annehmlichkeiten wie Flachbild-TV, Dusche/Badewanne, WLAN und kostenfreien Parkplätzen bietet. Für Radfahrer und Biker steht eine abschließbare Garage kostenfrei zur Verfügung. Kommt vorbei und erlebt eine entspannte Auszeit in einer wunderschönen Umgebung!
Um zum Bahnhof zu gelangen, gehen Sie auf der Dresdener Straße zurück und biegen dann nach rechts in die Döllinger Straße ein. Nach etwa 500 m erreichen Sie den Bahnhof (Richtung Berlin überqueren Sie die Bahngleise und biegen dann gleich links in den Weg Klosterberg ein, von dem ein Weg auf den Bahnsteig führt).
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Bahnhof HohenleipischDöllinger Str. 46
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