Bahnhofstraße
18546 Sassnitz
Hochuferweg Jasmund
Eine Wandertour für Naturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Die Piratenschlucht ist ein alter Uferabbruch. Der Sage nach soll Klaus Störtebeker, ein im 14. Jahrhundert gefürchteter Pirat, hier Zuflucht gesucht und Schätze vergraben haben. In der Piratenschlucht führt eine Treppe vom Hochuferweg zum Strand.
Wandern Sie weiter durch den prachtvollen Buchenwald, über den Lenzer sowie den Wissower Bach, bis Sie nach einem längeren Anstieg einen weiteren Aussichtspunkt erreichen, die Wissower Klinken. Die markanten Kreidezacken waren ein Wahrzeichen der Insel, bis 2005 bei einem spektakulären Abbruch 50.000 Kubikmeter Kreide in die Ostsee stürzten. Heute sind nur noch die Stümpfe der Formation übrig.
Von hier ist es nicht mehr weit bis zum 2017 eröffneten UNESCO-Welterbeforum.
Nach mehrjähriger Planungs- und Bauzeit eröffnete Bundeskanzlerin Angela Merkel im Juni 2017 das UNESCO-Welterbeforum am Standort der historischen Waldhalle inmitten des Nationalparks Jasmund. Der Hamburger Unternehmer Michael Otto hatte der Stadt Sassnitz mit einer Spende den Ankauf der ehemaligen Waldhalle ermöglicht.
Die Besucher erwartet eine kleine Ausstellung zum UNESCO-Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder“. Anhand von Grafiken, kurzweiligen Informationen und kleinen Animationen erfahren große und kleine Wanderer viel über die Geheimnisse der alten Buchenwälder. Ein Bistro hält einfache Speisen und Getränke bereit. Die öffentlichen Toiletten sind auch außerhalb der Öffnungszeiten jederzeit zugänglich.
Der Weg führt Sie, mal auf, mal ab, weiter zur Ernst-Moritz-Arndt-Sicht. Von hier können Sie weit über die Kreideküste und das sich ewig verändernde Meer schauen. Dort, wo Sie herkamen, erblicken Sie die Überreste der Wissower Klinken.
Das nächste kleine Naturhighlight erwartet Sie am Kieler Bach. Gerade erst mit dem Brisnitzer Bach vereinigt, springt er in einem mehrere Meter hohen Wasserfall auf den Feuersteinstrand. Den schönsten Blick darauf haben Sie, wenn Sie die steile Treppe zum Kieler Ufer hinabsteigen.
Am Hinweisschild Kollicker Ort können Sie einen kleinen Abstecher zum 1904 errichteten Leuchtturm machen, der bis heute über das Ufer wacht. 30 bis 40 Minuten später erreichen Sie die Aussichtsplattform Victoriasicht. Erhaben ragt der nahe Königsstuhl empor. 118 Meter hoch ist das bekannteste Wahrzeichen der Rügener Kreideküste.
Das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl lädt Sie ein zur Rast im hauseigenen Bistro und zum Besuch der Ausstellung auf vier Etagen. Wer sich für die Geschichte der Kreideküste und für die Besonderheiten von Flora und Fauna des Nationalparks interessiert, ist hier richtig.
Zum breit gefächerten Angebot zählen Erlebnisausstellung, Welterbe-Kino, Skywalk Königsstuhl, Bistro, Naturerlebnisgelände, Sonderausstellung, Führungen und vieles mehr.Erlebnisausstellung: Entdecken Sie auf 2.000qm die Natur des Nationalparks Jasmund – den Ursprung im Kreidemeer, das Leben unter der Erde und die Lebenszyklen verschiedener Nationalpark-Bewohner. Begleitet werden Sie mit einem Audioguidesystem, drei Themenreisen stehen zur Wahl. Für Kinder gibt es eine extra Reise mit Mimi und Krax. Seit 2023 gibt es neben der Audioreise in Deutsch und Englisch auch die Sprachen Niederländisch, Polnisch, Dänisch und Schwedisch für Groß und Klein zur Auswahl. Eine Themenreise in deutscher Gebärdensprache, leichter Sprache und einer Version für blinde und seheingeschränkte Gäste ermöglicht einen barrierefreien Ausflug in die Erlebnisausstellung.Welterbe-Kino: Gewinnen Sie einen Eindruck über das Phänomen der Alten Buchenwälder im Nationalpark Jasmund. Bildgewaltig und spannend erzählt von Dirk Steffens in einem 15-minütigen Film auf drei Leinwänden.Skywalk Königsstuhl: Genießen Sie den einmaligen Blick auf die Ostsee vom neuen barrierefreien Skywalk an Rügens Kreideküste. Vom Eingang des Nationalpark-Zentrums sind es nur wenige Schritte bis zur Plattform.Kurzführung: Hören Sie interessante Fakten zum Nationalpark Jasmund und dem UNESCO-Welterbe „Alte Buchenwälder Deutschlands“. Fossilien zum Anfassen und Antworten auf Ihre Fragen zum Thema Nationalpark gibt es während der ca. 30minütigen Kurzführung durch einen fachkundigen Guide.Sonderausstellung: Jährlich wechselnd und passend zum Jahresthema finden Sie im Kreidesaal des Zentrums die Sonderausstellung. In 2024 dreht sich, passend zum 250. Geburtstag von Caspar David Friedrich, alles um die Romantik in der Stubbenkammer. Der „Lebensraum. Kreide“ steht ab Februar 2025 mit Naturfotografien im Mittelpunkt.Wanderungen, Ferienprogramme und mehr: Behalten Sie den Veranstaltungskalender im Blick – in den Ferienzeiten sowie zu besonderen Feiertagen können sich Sie sich auf zusätzliche Wanderungen, Programme und Veranstaltungen für Groß und Klein freuen.Das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL ist ausschließlich zu Fuß, mit dem Rad oder dem öffentlichen Nahverkehr der VVR über die Linie 19 und Linie 23 zu erreichen. Die Durchfahrt mit dem Auto ist aus Naturschutzgründen nicht gestattet. Nutzen Sie hier bitte entweder den Parkplatz Hagen, am Ortsausgang Sassnitz oder das Parkhaus am Sassnitzer Stadthafen:Adresse für Ihr Navigationsgerät:Großparkplatz Hagen
Stubbenkammerstr. 57
18551 Lohme OT HagenParkplatz am Nationalpark
Stubbenkammerstr.
18546 SassnitzSollten Sie im Besitz einer blauen EU-Parkplakette sein, können Sie auch bis zum Zentrum fahren. Hier stehen zwei ausgewiesene Parkflächen zur Verfügung.Informationen zur BarrierefreiheitAlle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung "Barrierefreiheit geprüft - barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Hörbehinderung, gehörlose Menschen, Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen und Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen". Weitere Details sind zu finden unter Reisen für Alle. Es gibt zwei gekennzeichnete Parkplätze für Menschen mit Behinderung (Stellplatzgröße: 360 cm x 500 cm, Entfernung: 40 m).In 20 m Entfernung befindet sich die Bushaltestelle Königsstuhl.Der Weg vom Parkplatz/Bushaltestelle zum Eingang des Tickethauses ist leicht begeh- und befahrbar und hat eine maximale Längsneigung von 2 % über eine Strecke von 10 m. Das Tickethaus ist außerhalb des Nationalpark-Zentrums. Der Kassentresen ist 106 cm hoch. Der Weg vom Tickethaus zum Nationalpark-Zentrum ist leicht begeh- und befahrbar und hat eine maximale Längsneigung von 8 % über eine Strecke von 10 m. Das Nationalpark-Zentrum ist stufenlos zugänglich.Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos oder über Aufzüge zugänglich.Die Aufzugkabinen sind mindestens 108 cm x 138 cm groß. Die Aufzugtür ist 90 cm breit. In der Ausstellung hilft Ausstellungsaufsicht die zu den Treppen alternativen Fahrstühle zu nutzen.Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Türen/Durchgänge sind mindestens 90 cm breit.Außenwege sind leicht begeh- und befahrbar. Es sind Sitzgelegenheiten vorhanden.Der Rundweg auf dem Skywalk ist 185 m lang, 200 cm breit und leicht begeh- und befahrbar. Die Exponate/Stationen/Objekte und die Informationen zu den Exponaten sind überwiegend im Sitzen sichtbar und lesbar. Im Bistro sind keine unterfahrbaren Tische vorhanden (Maximalhöhe 80 cm, Unterfahrbarkeit in einer Höhe von 67 cm und einer Tiefe von 30 cm). Öffentliches WC für Menschen mit Behinderung mit Wickelraum (Etage -1, über die Ausstellung mit Aufzug erreichbar)Die Bewegungsflächen betragen:
vor dem Waschbecken 176 cm x 131 cm; vor dem WC 182 cm x 176 cm;links neben dem WC 100 cm x 55 cm; rechts neben dem WC 45 cm x 55 cm.Es sind links und rechts vom WC Haltegriffe vorhanden. Der linke Haltegriff ist hochklappbar.Das Waschbecken ist unterfahrbar.Der Spiegel ist im Stehen und Sitzen einsehbar.Es ist ein Alarmauslöser vorhanden.Öffentliches WC für Menschen mit Behinderung (Etage -1, über Aufzug im Treppenhaus erreichbar)Die Bewegungsflächen betragen:
vor dem Waschbecken 171 cm x 108 cm; vor dem WC 147 cm x 171 cm;links neben dem WC 56 cm x 56 cm; rechts neben dem WC 80 cm x 56 cm.Es sind links und rechts vom WC Haltegriffe vorhanden. Der rechte Haltegriffe ist hochklappbar.Das Waschbecken ist unterfahrbar.Der Spiegel ist im Stehen und Sitzen einsehbar.Es ist ein Alarmauslöser vorhanden.
Sie können nun direkt mit der Buslinie 20 nach Sassnitz zurück fahren. Oder Sie folgen dem Weg weitere gut vier Kilometer bis Lohme, vorbei an Teufelsgrund und Stubbenhorn. Die Buslinie 14 fährt von Lohme allerdings nur Montag bis Freitag nach Sassnitz.
Wenn Sie sich noch den kleinen Hafen von Lohme anschauen möchten, halten Sie sich rechts. Sie sehen dort, etwa 100 Meter weit im Meer, einen Findling mit bewegender Geschichte.
Der 7 m lange und 5 m breite Findling aus rötlichem Hammergranit wurde wahrscheinlich von Bornholm aus über Gletschermassen der letzten Eiszeit bis nach Lohme transportiert. Heute liegt er ca. 20 m vom Ostseestrand entfernt, etwa 100 m östlich vom Hafen in Lohme. Er hat eine Masse von 162 t und gehört als fünftgrößter Findling zu den gesetzlich geschützten Geotopen auf der Insel Rügen. Der Name "Schwanenstein" ist auf eine Sage zurückzuführen, nach der auf Rügen die Babys im Sommer vom Adebar und im Winter vom Schwan gebracht werden. Die Kinder sind bis dahin in dem Stein verborgen. In der Nähe des Steins ist eine Gedenktafel errichtet, die an das Schicksal von drei auf dem Schwanenstein verunglückten Jungen im Winter 1956 erinnert.Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Laufen Sie auf der Straße Zum Hafen weiter, treffen Sie auf Cafés und Restaurants, um sich vor dem Rückweg zu stärken. Folgen Sie dem Bogen der Straße, die Sie wieder in den Ort und auf die Arkonastraße bringt. Vor der Tür der Touristinformation Lohme fährt der Bus ab, der Sie zurück nach Sassnitz bringt.
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