Johann-Georg-Fahr-Straße 11
78244 Gottmadingen
Rundwanderung um den Heilsberg in Gottmadingen
Eine Wandertour für Naturliebhaber und Kulturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Bei der römisch-katholischen Pfarrkirche Sankt Peter und Paul in Hilzingen handelt es sich um eine barocke Saalkirche. Erbaut wurde sie von 1747 bis 1749 vom Baumeister Peter Thumb, der auch die berühmte barocke Wallfahrtskirche Birnau am Bodensee schuf. Die Sankt Peter und Paul Kirche gilt mit ihrer Innenausstattung als eine der schönsten Rokoko-Dorfkirchen Deutschlands.
Die Kirche ist außen durch gestaffelte Bauteile mit farbig abgesetzten Verzierungen gegliedert und wird durch gleichmäßig gereihte Rundbogenfenster erhellt. Das Innere besticht durch seine verspielte barocke Ausstattung. Die Eingangsfront wird durch den einprägsamen Turm mit Glockengeschoss und barocker Haube geprägt. Die imposanten Deckengemälde zeigen im Hauptbild das Abendmahl und in den daran anschließenden halbkreisförmigen Wandfelder Szenen aus dem Alten Testament. Die fein gearbeitete Kanzel, die Orgel und das Emporengitter aus der Zeit um 1753 sind ebenfalls sehenswert.
Es geht weiter auf der Hauptstraße Richtung Heilsberg. Wer möchte, kann zuvor noch einen kleinen Spaziergang durch den Schlosspark Hilzingen machen oder im dazugehörigen Café einkehren.
An der Kreuzung links in die Dietlishoferstraße einbiegen und vor hier über den Dietlishof immer weiter Richtung Norden gehen. Nach der Unterführung führt ein Forstweg in den Wald bergauf hinein. Links geht ein Abzweig zur Ruine Gebsenstein, aber man folgt dem Kiesweg immer weiter geradeaus. Bevor es den Berg hinunter geht, rechts abbiegen. Nachdem man dem Kiesweg eine Weile gefolgt ist, biegt man links ab und erreicht die Ruine.
Die Ruine Heilsberg liegt auf 570 Höhenmetern auf dem Heilsberg. Erbaut wurde sie vermutlich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Auch wenn die Burg zu großen Teilen 1525 durch den Bauernkrieg und 1635 durch den Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde, ist die Ruine trotzdem sehenswert. Dies liegt vor allem an dem mächtigen und eindrucksvollen Stumpf des quadratischen Bergfrieds. Dieser wurde aus kleinformatigen Granit-Buckelquadern erbaut und hat eine Seitenlänge von 7,5 Metern mit 2,5 Meter starken Mauern.
Bemerkenswert ist auch das Grabensystem. Der tiefe Halsgraben trennt das Burggelände an zwei Seiten vom Plateau des Heilsberges. Einstmals führte eine Zugbrücke über den Graben. Im Westen vorgelagert liegt ein weiterer, weniger tiefer Graben, der vermutlich durch den Abbau von Steinen entstanden ist. Der Weg zur Burg ist als Hohlweg angelegt und führt weiter zum nahe gelegenen Pangerlhof, der früher zur Versorgung der Burg diente.
Von der Ruine geht es über den Mühlenweg am Ebersberg entlang in Richtung Ebringen. Von hier geht es süd-westlich Richtung Gottmadingen, vorbei am Afra-Brünnele, bis man nach circa einen Kilometer ein paar Tennisplätze und ein Höhenfreibad passiert. Von hier sind es noch einmal einen guten Kilometer, bevor man das letzte Ziel erreicht.
„Jedes Teil ein Unikat” – das ist das Motto der Traditionsbäckerei Grecht. Hier wird das traditionelle Handwerk noch groß geschrieben und die Herstellung der Backwaren erfolgt in der eigenen Backstube. Zudem wird viel Wert auf die Verwendung von regionalen und ökologischen Zutaten gelegt. Bei Sonne kann man Brötchen und Kuchen auf der Terrasse genießen.
Der Bahnhof Gottmadingen, ist nur wenige Schritten entfernt.
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Bahnhof GottmadingenJohann-Georg-Fahr-Straße 11
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