Bahnhofstr. 2
53913 Swisttal
Römerzeit und Mittelalter
Eine Wandertour für Naturliebhaber und Kulturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Die Burg Flamersheim ist eine Schlossanlage, die aus einer mittelalterlichen Wasserburg am Flämmerbach hervorging. Im 17. Jahrhundert wurde die Wasserburg zu einem Schloss umgebaut, das Ende des 18. Jahrhunderts noch einmal Veränderung im Stil des Barocks erlebte. Nachdem die Fabrikantenfamilie von Bemberg das Anwesen gekauft hatte, ließ sie es noch einmal im Stil des Neobarocks verändern und gab ihm damit sein heutiges Aussehen. Die Familie ist auch heute noch Eigentümerin und bewohnt die Anlage. Eine Innenbesichtigung ist nicht möglich. Der große Schlosspark mit seinen dendrologischen Seltenheiten und geschwungenen Teichen erscheint als Vertreter der romantischen Landschaftsparks.
An der heutigen Hauptzufahrt liegt der verwinkelte Gutshof, der im 18. Jahrhundert entstand. Hier ist heute das Gasthaus „Eiflers Zeiten“ zu finden. Es bietet den Gästen ausgefallene, aber bodenständige Spezialitäten, die sich an den Eifler Kochkünsten früherer Zeiten orientieren.
Entlang der Straße Im Reiherflug und auf dem Eremitageweg geht es zur Hardtburg. Das ist die Ruine einer Wasserburg aus dem Hochmittelalter. Noch heute zeugen die Reste des Bergfrieds, der Vorburg und der Ringmauern von einer wehrhaften mittelalterlichen Festung. Die Kernburg ist bereits seit dem 18. Jahrhundert verfallen. Der Turm ist bis auf weiteres gesperrt.
Weiter führt die Route durch den Hardtwald nach Euskirchen-Kreuzweingarten. Am Rand des Ortes ist ein Stück des Römerkanals zu sehen. In diesem sorgfältig hergerichteten Leitungsaufschluss beeindruckt vor allem die Mächtigkeit der Kalksinterablagerungen. Sie lassen eine ununterbrochene Nutzungszeit des Kanals von mindestens 190 Jahren errechnen.
Wieder führt der Weg durch einen Wald und an Feldern vorbei. Das nächste Ziel ist Antweiler. Dort fällt das Gemäuer der Unteren Burg ins Auge. Es ist eine Wasserburg aus dem 16. Jahrhundert. Sie ist sich in Privatbesitz und wurde unter Denkmalschutzauflagen restauriert. Heute befinden sich vier Wohneinheiten auf dem Gelände. Behutsam auf den aktuellen Stand der Technik gebracht, bietet das Wohnen auf einer „Alten Burg“ den gleichen Komfort wie ein moderner Bau. Es ist nur eine Außenbesichtigung möglich.
Nun geht es auf der Wachendorfer Straße nach Lessenich und weiter zur Burg Zievel.
Die Burg Zievel war ursprünglich eine Wasserburg. Ihre Gräben sind allerdings nicht erhalten. Die mittelalterliche Burg hatte im Lauf ihrer fast 1000-jährigen Geschichte zahlreiche Eigentümer. 1190 gehörte die Burg kurzzeitig dem Kölner Erzbischof, bis sie 1234 in den Besitz der edelfreien Herren von Daun gelangte, die sich daraufhin von Zievel nannten. Im 14. Jahrhundert ging der vielfache Besitzerwechsel weiter. Die Burg befindet sich seit 1822 im Privatbesitz der Familie Krewel und wird als Wohn- und Geschäftssitz genutzt. Die Außenanlagen sind nur teilweise zugänglich.
In der Parklandschaft rund um Herrenhaus, Bergfried und Nebengebäude wurde durch einen Golf-Club eine 18-Loch-Anlage angelegt. Alter Baumbestand und schilfumstandene Teiche, die einst den englischen Landschaftsgarten prägten, umgeben die hügeligen Fairways.
Vom Golf-Club bis zum Bahnhof Satzvey sind es nur noch wenige Minuten zu Fuß.
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