Bahnhofstraße 13
37194 Bodenfelde
Wanderung von Bodenfelde durchs Wesertal
Eine Wandertour für Naturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Mit den Mühlen hat alles begonnen. Der Künstler Richard Wittich, der in den späten 1960er Jahren nach Gieselwerder zog, bemerkte frühzeitig und mit Bedauern, dass in Deutschland ein Mühlensterben umging. Also baute er den Mühlen ein Denkmal, schuf Miniaturnachbildungen historischer Mühlen und gestaltete eine Miniatur-Mühlenlandschaft.
Der naturgemäß durch Gieselwerder plätschernde Lumbach betreibt seither zahlreiche Wassermühlen.
Damit nicht genug, erweiterte Wittich die Landschaft in den folgenden Jahrzehnten um berühmte Gebäude aus ganz Deutschland. Die Wartburg steht jetzt auch in Gieselwerder, ebenso wie Schloss Neuschwanstein. Alles ist maßstabsgerecht angelegt.
Bitte beachten, dass der Mühlenplatz bei schlechtem Wetter geschlossen bleibt.
Weiter geht es nach Gieselwerder hinein und zum Weberei-Museum Kircher.
Im 300 Jahre alten Fachwerkhaus „Kleiner Schneider“ in Gieselwerder haben die Nachfahren der Marburger Firma „Walter Kircher Handwebgeräte“ für das umfangreiche Firmenarchiv ein lebendiges Museum zum Thema Webkunst eingerichtet. Gemeinsam mit dem Förderverein Weberei-Museum Kircher e.V. betreibt heute Nora Kircher das Museum.
Es gibt Vorführungen der unterschiedlichen traditionellen Webtechniken und des Spinnens von Wolle.
Gern können auch eigene Handarbeiten mitgebracht und während der Öffnungszeit besprochen und weiterbearbeitet werden.
Wer Freude am Rätseln hat, kommt hier ebenfalls auf seine Kosten.
Das Museum öffnet zwar nur an Sonn- und Feiertagen, für Gruppenführungen können aber auch außerhalb dieser Zeiten Anfragen gestellt werden.
Kaffee und Kuchen werden angeboten.
Bis 2026 gibt es eine Sonderausstellung zum Thema „Textile Faszination: Batik und Ikat“.
Der Weg führt vorüber am Rathausplatz Gieselwerder mit dem wunderschönen Fachwerkrathaus, über die Weserbrücke und von nun an Richtung Lippoldsberg.
Auf dem asphaltierten Uferweg ist es wichtig, auf die Radfahrer zu achten.
Erzbischof Lippold von Mainz veranlasste am Beginn des 11. Jahrhunderts hier an der Weserfurt die Errichtung einer hölzernen Kirche. Lippolds Nachfolger Siegfried ließ eine steinerne Kirche mit reicher Ausstattung errichten. Im Jahre 1089 wurde am Ort das Frauenkloster gegründet. Die Nonnen waren vor allem mit dem Kopieren von Schriften und Büchern beschäftigt, sodass das Kloster bereits früh über eine stattliche Bibliothek verfügte. Im 16. Jahrhundert wurde das Kloster aufgelöst. Danach wurden die Gebäude als Kammergut und zeitweise auch als Jagdschloss genutzt.
Heute zieht vor allem die spätgotische Klosterkirche Gäste an. Im Schäferhaus wird die Geschichte der Anlage in einem Museum vermittelt. Zu sehen sind neben Schäferhaus, Kirche und Klostergebäude heute noch das ehemalige Hospital und verschiedene historische Wirtschaftsgebäude. Ein Klosterladen bietet Souvenirs und kleine regionale Überraschungen.
Auf dem gemeinsamen Rad- und Wanderweg geht es nun zurück nach Bodenfelde. Im Restaurant „Kretaliano“ (Hafenstraße 12), unweit des Bahnhofes direkt an der Weser gelegen, kann man bei köstlichen Gerichten griechischer, italienischer oder deutscher Küche den Tag ausklingen zu lassen.
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