Rundwanderung in Markt Bibart

Natur pur mit Wolfsee, Aussichtsturm und Gipssteinbruch

Start
Markt Bibart
Dauer
3 h
Länge
9 km
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Aussichtsturm Markt Bibart, Foto: Florian Trykowski
Wolfsee (Markt Bibart), Foto: Stefanie Binder
Aussichtsturm bei Markt Bibart, Foto: Florian Trykowski
ehemalige Steinbruch bei Markt Bibart, Foto: Stefanie Binder
Finstersee bei Markt Bibart, Foto: Stefanie Binder
Eckdaten zur Tour
Markt Bibart liegt im schönen Naturpark Steigerwald. Ihr befindet Euch hier inmitten satter Laubmischwälder mit kräftigen Buchen – vorrangig Eichen-Hainbuchen. An den Hängen mit den typischen Magerwiesen gedeihen selten gewordene Wildblumen wie die wilde Tulpe, wilde Orchideen, Kuhschelle und Küchenschelle. Sogar das Adonisröschen ist hier zu finden. Die Region ist vom Weinanbau geprägt und auch von den einstigen Gipssteinbrüchen, die heute einzigartige Biotope sind. So das Knauf-Biotop und der Finstersee.

Auf der Wanderung durch den Steigerwald könnt Ihr auf einem 20 Meter hohen Aussichtsturm den Rundblick über die eindrucksvolle Landschaft genießen.
Eine Wandertour für Naturliebhaber

Start- und Endbahnhof

Startbahnhof
Markt Bibart Bahnhof
4 Tourstationen
9 km / 3 Stunden
Endbahnhof
Markt Bibart Bahnhof

Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.

Vorschau der App-Darstellung der Tour "SUP-Seeing in Potsdam" | © DB Regio Nordost

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Ablaufplan

Tourstart am Markt Bibart Bahnhof

Wegbeschreibung

Wolfsee bei Markt Bibart

Der Wolfsee Markt Bibart ist von einem Hutewald umgeben und das ganze Jahr über zugänglich. Heimische Fischarten wie Barsch, Hecht, Karpfen, Rotauge, Rotfeder und Schleie sind hier zu finden. Ab dem Frühsommer weiden rund um den See Rinder der Rasse „Fränkisches Gelbvieh“, die für ihr aromatisches Fleisch bekannt sind.

Wolfsee (Markt Bibart), Foto: Stefanie Binder

Wegbeschreibung

Im Wald folgt Ihr einem kurzen Aufstieg am Steinbruch zur Hohen Straße. Dort erhebt sich der hölzerne Aussichtsturm der Gemeinde.

Aussichtsturm Hüßberg

Der 20 Meter hohe Aussichtsturm von Markt Bibart gewährt einen beeindruckenden Rundblick über den südlichen Steigerwald. Auf der oberen Plattform machen Hinweistafeln auf Ortschaften und Weinberge aufmerksam und erlauben so eine gute Orientierung weit ins Land hinein. Der Aussichtsturm liegt direkt an der Hohen Straße, einer uralten Heeresstraße, die zur Zeit der Kelten als Handelsweg von Frankfurt/Main nach Regensburg genutzt wurde. Er ist ganzjährig geöffnet.

Aussichtsturm bei Markt Bibart, Foto: Florian Trykowski
Aussichtsturm bei Markt Bibart, Foto: Florian Trykowski
Aussichtsturm bei Markt Bibart, Foto: Florian Trykowski

Wegbeschreibung

Der Weg führt nun in ein herrliches Waldgebiet und zum Hüßberg, wo durch Waldlücken die Steigerwald-Höhen, Schwanberg, Markt Bibart und seine Ortsteile über einem grünen Waldmeer zu sehen sind.

Ehemaliger Gipssteinbruch

Aufgelassene Gipssteinbrüche sind ein besonderes Element der Kulturlandschaft. Durch die Gewinnung oberflächennaher mineralischer Rohstoffe entstehen häufig für den Naturschutz wertvolle Lebensräume. Der größte Flächenanteil des ehemaligen Gipssteinbruchs wurde verfüllt und anschließend aufgeforstet mit dem Ziel eines naturnahen Waldes. Nach und nach hat sich aus dem anfangs lückigen Laubmischwald ein artenreicher Eichen-Hainbuchwald ausgebildet. Viele Schmetterlinge wie z.B. der Kaisermantel, zahlreiche Libellen, das Echte Tausendgüldenkraut, die Sumpf-Schwertlilie und der seltene Märzenbecher fühlen sich hier zu Hause. Der Steinbruch wurde als Naturschauplatz vom Naturpark Steigerwald, der lokalen Lokalen Aktionsgruppe Südlicher Steigerwald und dem Landschaftspflegeverband Mittelfranken ausgewählt. Durch die vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten ist es ein sehr sensibles Naturgebiet, daher sollten Wanderer zwingend auf den ausgewiesenen Wegen bleiben.

ehemalige Steinbruch bei Markt Bibart, Foto: Stefanie Binder
ehemalige Steinbruch bei Markt Bibart, Foto: Stefanie Binder

Wegbeschreibung

Ihr folgt der Route weiter durch den Laub-Mischwald in nordwestliche und nördliche Richtung und gelangt auf diesem Wege bis zum Finstersee. Der Name klingt zwar unheimlich, dahinter verbirgt sich aber ein romantischer Flecken Erde.

Finstersee

Der Finstersee ist heute eine große Wiese. Bis zum 18. Jahrhundert war hier wirklich ein See mit vielen Fischen zu finden. Den Namen Finstersee hat die Wiese dem schattigen Hochwald zu verdanken, der den einstigen See umgab. Quer durch diese Wiese führt ein früherer Handelsweg, der Gemeindedämmchen oder Dornheimer Weg heißt.

ehemalige Steinbruch bei Markt Bibart, Foto: Stefanie Binder
ehemalige Steinbruch bei Markt Bibart, Foto: Stefanie Binder

Tourende am Markt Bibart Bahnhof

Wegbeschreibung

Der Rückweg zum Bahnhof erfolgt teilweise auf der Gipsstraße, über das Knauf-Biotop und den Finstersee. Wenn Ihr Markt Bibart von Nordwesten her erreicht, quert Ihr auf der Jahnstraße die Bahnschienen und folgt der Straße, bis Ihr auf die Würzburger Straße trefft. Hier biegt Ihr rechts ab und geht etwa 150 Meter direkt auf den Gasthof Rotes Roß zu.
In diesem familiengeführten Gasthaus könnt Ihr Euch bei griechischer oder deutscher Küche stärken. (Würzburger Straße 2, 91477 Markt Bibart; Tel: 09162 9282430, Öffnungszeiten: Mo - Fr von 15:30 Uhr, Sa/So ab 10:30 Uhr, Sa von 13 - 16 Uhr Mittagspause)

Bevor Ihr vom Gasthof aus den Rückweg antretet, werft noch einen Blick auf die St. Marienkirche, die Julius Echter im Zuge der Gegenreformation im Jahre 1614 errichten ließ. Die Bahnhofstraße bringt Euch nun nach etwa 400 Metern zum Bahnhof und zu Eurem Zug.

Tourenkarte

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Start/Ende

Markt Bibart Bahnhof

Bahnhofstraße 12

91477 Markt Bibart

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