Miellenerstraße 7
56112 Lahnstein
Wanderung durch die Ruppertsklamm von Friedrichssegen nach Lahnstein
Eine Wandertour für Naturliebhaber und Abenteurer
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Dem Naturfreund Theodor Zais hat man es zu verdanken, dass Wanderungen durch die Klamm überhaupt erst möglich sind. Der Eisenbahntelegrafist sorgte nämlich dafür, dass die unzugänglichen Stellen mit Brücken, Treppen und Seilen passierbar gemacht wurden. Dies passierte von 1910 bis 1912.
Eine in den Stein gemauerte Tafel inmitten der Felsenschlucht erinnert heute an den Erschließer der Klamm.
Von der Gedenktafel führt der Weg aufwärts auf größtenteils unbefestigten Pfaden dicht am Ruppersbach entlang, der mehrmals über kleine Brücken und Stege überquert wird. Der steile Mittelteil enthält in den Felsen gehauene Stufen und ist mit Stahlseilen gesichert.
Die Schutzhütte der Ruppertsklamm, der kleinen, malerischer Schlucht des Rupperbachs, befindet sich auf 235 Höhenmetern. Sie bietet innen wie außen Sitzplätze und eignet sich gut, um eine kleine Verschnaufpause einzulegen. Die Schutzhütte besitzt außerdem eine Feuerstelle, an der gegrillt werden kann.
Eingebettet ist die Ruppertsklamm mit ihren vermoosten Felsen in einen artenreichen Laubwald, der seit 1936 unter Naturschutz steht. Die Klamm ist zudem Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.
Von der Schutzhütte führt der breite Panorama-Wanderweg bergab in Richtung Lahnstein. Der Name hält dabei, was er verspricht, denn auf dem Weg liegen mehrere Aussichtspunkte mit traumhaften Blicken ins Lahntal– zum Beispiel der Aussichtspunkt „Uhuley“ oder die „Friedland Blick Liege“.
Einen lohnenden Abstecher bietet die Lahnblick-Liege, die man über den Eselspfad erreicht. Auf der verlängerten Holzbank kann man wunderbar die Beine baumeln lassen und den atemberaubenden Blick auf die Lahn genießen.
Das Kloster Allerheiligenberg war ein katholisches Kloster in Lahnstein. Von 1919 bis 2012 waren die Oblatenpatres auf dem Allerheiligenberg bei Lahnstein aktiv und betreuten hier seelsorgerisch die Allerheiligenbergkapelle. Die sehenswerte und unter Kulturschutz stehende katholische Kirche im neugotischen Stil besitzt einen Chorturm und befindet sich auf einer 170 m hohen Bergkuppe bei Niederlahnstein.
Seit Ende 2014 ist das Kloster Allerheiligenberg in Privatbesitz und wird heute als Wohngemeinschaftsprojekt, Bed & Breakfast und Café genutzt. Im „Café Pilgerstübchen“ wird man von einer vielseitigen Auswahl überrascht, die von Käsekuchen, veganem Klosterkuchen und mehlfreien Backwaren hin zu Kaffeespezialitäten und Weinraritäten reicht. Und sogar Craftbeer kann man hier genießen.
Bei richtigem Sonnenstand hat man vom Kloster einen schönen Blick auf die Burg Lahneck, die ein Foto wert ist. Nachdem das erledigt ist, geht es die Allerheiligenbergstraße hinunter und über die Lahn ins Restaurant „Rheinkrone“.
Das italienische Restaurant Rheinkrone trägt seinen Namen zu Recht, denn es liegt direkt am Rhein. Auf der Speisekarte findet man alles, was das italienische Herz höherschlagen lässt: Pizza und Pasta in sämtlichen Variationen, Saltimbocca und Bistecca, und wer Appetit auf Fisch verspürt, wird hier ebenfalls fündig. Wer immer noch Platz im Magen hat, kann ihn mit Zabaione, frischen Crêpes oder Eis und Kuchen füllen.
Gesättigt und gestärkt geht es zum Endpunkt der Tour, dem Bahnhof Oberlahnstein, der nur wenige Gehminuten entfernt vom Restaurant liegt.
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Bahnhof FriedrichssegenMiellenerstraße 7
56112 Lahnstein