Bahnhofstraße 19
67304 Eisenberg
Rundwanderweg durch das ehemalige Tonabbaugebiet in Eisenberg
Eine Wandertour für Kurztrip, Familien und Entdecker
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
In der ehemaligen Tongrube Riegelstein mit großem Förderturm können Besucherinnen und Besucher in die Geschichte des Tonabbaus in Eisenberg eintauchen. Im Inneren bekommt man fast den Eindruck, als sei hier am Vortag noch gearbeitet wurden. Zudem kann man am eigenen Leib erfahren, wie eng der Aufzug war, um die Bergleute unter Tage in den Schacht einzufahren. Sogar eine „Aufsichtsperson“ steht hier noch, um zu schauen, dass alles seinen rechten Gang geht.
Im Maschinenraum im hinteren Teil der Grube kann man das riesige Förderseil besichtigen und einen Blick auf den Arbeitsplan werfen, auf dem das Auf- und Ablegen des Förderseils und der Gegengewichte festgehalten wurde. Im Obergeschoß befindet sich zudem eine riesige Waage, welche dazu genutzt wurde, die abgebauten Rohstoffe zu wiegen, bevor sie dann im Anschluss in die Silos sortiert und über die Schienen abtransportiert wurden.
Das Grubenmuseum kann im Rahmen der Gästeführung in der Erdekaut oder nach Vereinbarung besichtigt werden.
Von der Tongrube geht es erst südlich und dann süd-östlich auf dem Rundweg Richtung Tagebau. Auf dem Weg dorthin passiert man verschiedene Infotafeln und Bänke, an denen man eine Pause einlegen und die Landschaft genießen kann.
Auch die eine oder andere Schaf- oder Ziegenherde wird man auf dem Weg vielleicht entdecken. Besonders empfehlenswert ist der Rundwanderweg in der Frühlingszeit, denn da erwarten die Schafsherden ihren Nachwuchs!
Die Erdekraut mitsamt ihren Tagebauen bietet eine einzigartige Naturlandschaft mit einem großen Artenreichtum an Flora und Fauna. Hier am größten Weiher der Erdekraut tummeln sich Frösche, Forellen, Enten und Kraniche. Mit etwas Glück kann man hier auch Libellen entdecken, die über die schillernde Wasseroberfläche schweben.
Die Erlebnislandschaft Erdekraut entstand als Folgelandschaft auf dem ehemaligen von Tongruben durchzogenen Gelände zwischen Eisenberg und Hettenleidelheim. Der Name bedeutet übersetzt Tongrube und leitet sich ab von dem Namen Erde (was für Ton steht) und dem Begriff Kaut (bedeutet Grube) ab.
Ab dem Tagebau geht die Wanderroute wieder Richtung Norden. Auf dem Weg passiert man einige Informationspunkte und Bänke, bevor es dann auf demselben Weg wie zuvor zurück zum Bahnhof Eisenberg geht.
Wer hungrig ist, der macht vorher noch einen Abstecher Richtung Osten zum „Landgasthof zur Seltenbach“ oder kehrt alternativ in der Gaststätte „Zum Engel“ in der Hauptstraße im Zentrum von Eisenberg ein. Hier findet man auch weitere Imbissmöglichkeiten.
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Bahnhof Eisenberg (Pfalz)Bahnhofstraße 19
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