Bahnhofstr. 44
37412 Herzberg am Harz
Wanderung von Herzberg nach Barbis
Eine Wandertour für Familien und Naturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Die Einhornhöhle bei Scharzfeld in den „Harzer Dolomiten“ ist die größte Besucherhöhle im Westharz und seit 2017 Teil des UNESCO-Geoparks. Sie entstand durch Verwitterungsprozesse des Dolomitgesteins. So bildeten sich im Laufe von Jahrhunderttausenden Hohlräume. Die Karsthöhle ist 700 Meter lang. Bei einer Führung werden jedoch nur 300 Meter begangen. Mehrere große „Hallen“ sind durch niedrige Gänge miteinander verbunden. Rätselhafte Knochenfunde ließen die Menschen früher an hier lebende Fabelwesen glauben. Spätere Forschungen ergaben, dass es sich bei den vermeintlichen Einhörnern um eiszeitliche Tiere wie Höhlenbären handelte. Zudem diente die Höhle zehntausende Jahre Neandertalern als Behausung, die hier Spuren hinterlassen haben.
Der Besuch der Höhle ist nur mit einer Führung möglich (Führungen täglich: 11, 12, 13, 14, 15 Uhr , Dauer ca. 45 min).
Die Höhle ist auch für Rollstuhlfahrer zugänglich.
- mehr Infos zur Geschichte der Höhle im benachbarten „Haus Einhorn“
- Einkehrmöglichkeit
Die Baude befindet sich unmittelbar neben der Einhornhöhle. Sie beherbergt das Geopark-Infozentrum und ein kleines Höhlenmuseum. Hier gibt es Wissenswertes über die Entstehung der Höhle und ihre Bewohner zu erfahren.
Zum Haus gehört zudem eine Waldgaststätte mit Imbiss und Kiosk. Serviert wird deutsche Hausmannskost mit regionalen Zutaten. Besondere Spezialitäten sind unter anderem Bärlauchfrikadellen und bei den Getränken „Einhornknochenmilch“, ein hausgemachter Kräuterlikör.
- Wildromantischer Wanderpfad durch einen Laubwald hindurch
- Rauschender Hasenwinkel-Bach
Wie ein Adler auf seinem Horst thront die Burgruine in 376 Metern Höhe. Wegen der steil aufragenden Felsen galt die um das Jahr 1000 erbaute Burg Scharzfels lange Zeit als uneinnehmbar. Bis zu ihrer Eroberung und Sprengung durch die Franzosen im Jahre 1761 war sie Festung und Staatsgefängnis. Trotz der Zerstörung blieben noch einige Mauern, alte Gänge und Gebäudeteile erhalten. Von der Oberburg eröffnen sich Panoramablicke auf die Umgebung.
Auf dem Gelände der Unterburg befindet sich heute ein Ausflugslokal mit reichem Imbissangebot. Um den Felsen herum führt ein malerischer Rundweg.
Direkt am Burgfelsen bietet ein Klettergarten verschiedene Auf- und Abstiegsmöglichkeiten auf eigene Gefahr. Die Ausrüstung muss mitgebracht werden.
- Weg führt steil bergab ins Odertal
- Nach Überquerung der Oder rund 600 Meter zum Bahnhof Bad Lauterberg - Barbis
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Bahnhof Herzberg (Harz)Bahnhofstr. 44
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