Falkenberger Chaussee 82
13051 Berlin
Grüne Wiesen am Stadtrand von Malchow
Eine Wandertour für Familien und Naturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Im Volkspark Malchower See lädt der Kinderbauernhof „Knipsenfarm“ zu einem Besuch ein. Haus- und Bauernhoftiere und auch so manchen Exoten können Kinder und Erwachsene dort hautnah erleben. Auf dem Kinderbauernhof tummeln sich von heimischen Ziegen und Wildschweinen bis zu exotischen Chinchillas. Auch gefiederte Freunde finden sich hier, wie Hühner, Gänse und Papageien. Es gibt auch ein Aquarium und ein Terrarium für die Tiere, die das Wasser lieben. Besonders interessant wird es zu den Fütterungen, die täglich um 14.30 stattfinden. Der Kinderbauernhof stützt sich stark auf Spenden und ehrenamtliche Mitarbeit.
Gleich neben dem Kinderbauernhof macht sich hinter sattem Grün der Malchower See bemerkbar. Baden ist aus Naturschutzgründen nicht erlaubt, dafür gibt es an der Südostseite eine schöne Picknickwiese. Hier bietet die Tour einen wunderschönen Blick auf Haubentaucher, Stockenten und Schwäne auf dem See.
Der Route führt auf den Wartenberger Weg und dann entlang der durch den Ort führenden Bundesstraße 2. Nach 300 Meter ist das nächste Ziel erreicht: der Naturhof Malchow.
Am Weg befindet sich Feurichs Restaurant, das außer montags und dienstags ab 12 Uhr frische deutsche Küche mit besonderem Augenmerk auf Berliner Originale wie Kohlroulade und Eisbein auf den Tisch bringt. Im Sommer wird im Biergarten gespeist.
Feurichs Restaurant
13051 Berlin, Dorfstraße 11, Tel. 0162 4875797,
www.feurichswirtshausmalchow.de
Der Naturhof Malchow befindet sich auf einem ab 1898 erbauten Dreiseithof direkt an der Dorfstraße. Er wurde im Laufe der Jahre mehrfach umgebaut. Heute ist er der Sitz des Vereins Naturschutz Berlin-Malchow samt einer Bio-Rinderzucht. Er verfügt über die erste „Berliner Naturscheune“ mit der ständigen Ausstellung „LebensRäume“. Besonders für Familien lohnt ein Besuch des Naturhofs: Es gibt ein Süßwasseraquarium, ein Reptilienhotel, einen Vogelbungalow, einen Schmetterlingsgarten und viele andere Naturstationen. Zwischen April und August brüten Weißstörche auf dem alten Schornstein am Hof, eines der letzte Stadtreviere der Tiere.
Im „Storchencafé“ werden Kamerabilder aus einem nahen Storchennest übertragen. Der NaturhofLaden mit regionalen und saisonalen Produkten komplettiert das Angebot. Dort werden Fleisch und Wurst von eigenen Bio-Rindern angeboten, Kaffee und hausgemachter Kuchen laden zu einer Pause ein.
Hinter den Hofgebäuden im Freiland wird anhand praktischer Beispiele gezeigt, was jeder Einzelne für den Naturschutz beitragen kann. Viele kleine verschiedenartige Biotope wurden als Schauflächen angelegt und mit übersichtlichen Informationstafeln ausgestattet. Insgesamt besitzt der Naturhof Malchow 16 Hektar Streuobstwiesen mit fast 900 Obstbäumen, darunter Äpfel in 60 alten und teilweise unbekannten Sorten. Schottische Hochlandrinder leben hier zur Landschaftspflege.
Betrieben wird der Naturhof vom Verein Naturschutz Malchow.
Vom Naturhof Malchow aus geht es hinaus in die Malchower Aue, einem ausgewiesenen Naturschutzgebiet. Es bietet eine große Artenvielfalt, darunter allein 21 Libellenarten. Feuchtwiesen wechseln sich ab mit Teichen, knorrige Kopfweiden rahmen den Weg. Der Weg führt in Richtung Margaretenbrücke.
Ein Besuch der Malchower Aue lohnt sich das ganze Jahr über. Ganz gleich ob man im Frühjahr dem Gesang der Nachtigall lauscht oder im Herbst einem Trupp Stieglitze bei der Nahrungssuche zusieht. Von den Wegen aus – die nicht verlassen werden dürfen – sind interessante Beobachtungen zu machen. Auf dem Hauptweg sind die Kopfweiden besonders beachtenswert. Sie erhalten ihre typische Form, weil sie regelmäßig beschnitten werden. Früher wurden die Weidenzweige zum Flechten von Körben verwendet. Die Malchower Aue gehört zum Revier der letzten Weißstörche Berlins. Denn hier im Nordosten der Hauptstadt gibt es noch feuchte Wiesen, auf denen die Stelzvögel Frösche und andere Nahrung finden. Die Vielfalt an Lebensräumen hat in dem 22 Hektar großen Naturschutzgebiet eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt entstehen lassen: über 300 höhere Pflanzenarten, etwa 40 Vogel- sowie sechs Lurcharten sind hier zu Hause. In den Torfstichgewässern leben sieben Fischarten und die Larven von etwa 20 verschiedenen Libellen, die als erwachsene Tiere im Röhricht und über den Wiesen Insekten jagen.
Anstatt die Bahngleise zu überbrücken, geht es nun weiter an der Trasse entlang durch den Wustrower Park. Mit einer Fläche von 6,2 ha ist er der größte Park in Neu-Hohenschönhausen. Mit einladenden Grünflächen und Sitzgelegenheiten bietet er zahlreiche Möglichkeiten zur Entspannung. Nach 2 Kilometer Weg durch den Park ist wieder der Prerower Platz und damit der Bahnhof Hohenschönhausen erreicht.
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Start/Ende
Bahnhof Berlin HohenschönhausenFalkenberger Chaussee 82
13051 Berlin