Am Bahnhof 1
04416 Markkleeberg
Urlaubsfeeling am Cospudener See
Eine Wandertour für Familien und Naturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Als Rundfahrbarkasse „Eilenau“ fuhr das Schiff seit 1958 für die Alster-Touristik GmbH in Hamburg. Mit der Eröffnung des Landschaftsparks Cospuden bezog das Fahrgastschiff Quartier am Pier 1 am Cospudener See und bekam zeitgleich ein neues Oberdeck. Seit der Grundsanierung im Jahr 2022 bietet es mit seinem beheizbaren und klimatisierten Unterdeck sowie flexibler Bestuhlung bis zu 75 Gästen Platz.
Neben Kaffee und Kuchen werden an Bord Kaltgetränke und kleine, herzhafte Speisen angeboten.
Das Fahrgastschiff kann auch für private und Firmenfeiern sowie für Events gechartert werden. Highlight bei diesen Touren ist der Sonnenuntergang mit Seekulisse.
Wer sich fürs Wandern entschieden hat, läuft nun im Uhrzeigersinn immer am Ufer entlang. Es geht vorbei an der „Sauna im See“, an Wald und Feld zur Bistumshöhe mit seinem Aussichtsturm. Unterhalb der 131 Meter hohen Erhebung können Sie eine Bisonherde beobachten, die im eingezäunten Gehege mit gutem Appetit das Gelände von Büschen und Sträuchern freihält. Sie haben auch Hunger? Kein Problem, denn hier oben gibt es einen Imbiss.
Der Aussichtsturm auf der Bistumshöhe bietet aus 35 Metern Höhe einen herrlichen Blick über den Cospudener See, den ehemaligen Elsterstausee und den Vergnügungspark Belantis.
Der Aussichtsturm soll mit seiner durchbrochenen Holzkonstruktion aus sibirischer Lärche an die ehemaligen Schornsteine erinnern, die die Landschaft im Süden Leipzigs über Jahrzehnte prägten. Der Name „Bistumshöhe“ stammt aus noch viel älteren Zeiten und verweist auf die Zugehörigkeit zum Bistum Merseburg.
Weiter geht es am Schiffsanleger und Segelclub vorbei zum Abzweig, der Sie zum nächsten Highlight der Tour führt, dem Knauthainer Schlosspark. Eine Brücke über die Weiße Elster bringt Sie zu diesem schönen Landschaftspark.
Seit dem 12. Jahrhundert ist in Knauthain ein Rittergut bekannt. Die mittelalterliche Wasserburg ließ Karl-Hildebrand von Dieskau um 1700 zu einem klassizistischen Schloss umbauen. Finanzielle Schwierigkeiten zwangen ihn jedoch zum Verkauf. Der neue Besitzer von Hohenthal gestaltete den Schlosspark im englischen Stil um. 1936 kaufte die Stadt Leipzig das Schloss und nutzte es bis 2003 als Schule, seit 2008 ist das Schloss in Privatbesitz. Der 9 Hektar große Landschaftspark mit Teich, botanischen Raritäten wie imposante Blutbuchen, Ginkgos und Pyramideneichen sowie mit Gedenksteinen und dem Marie-und-Paul-Obelisk ist frei zugänglich.
Ein Naturlehrpfad mit hölzernen Waldmännlein und Tafeln informiert über Flora und Fauna des Parks, es gibt Insektenhotels, Totoholzbiotope und Nisthilfen.
Am südlichen Parkende regelt das Elsterwehr den Wasserdurchlauf der Weißen Elster durch den Park und das angrenzende Naturschutzgebiet. Nördlich liegt das Reitgestüt Knauthain.
Über die Elsterbrücke am Schlosspark und den Weg über das Elsterhochflutbett geht es zurück zum Rundwanderweg und weiter zum Nordstrand des „Cossi“, an dem sich auch Vierbeiner sowie Zweibeiner ganz textilfrei wohlfühlen können. Mit einer Länge von einem Kilometer und einer Breite von 70 Metern ist er übrigens der längste Sandstrand Sachsens! Hier macht auch das „MS Cospuden“ wieder Zwischenstopp.
Feiner Sand, grüne Wiese, Dünenformationen und Strandpavillons schmücken den Nordstrand des Cospudener Sees. Tausende Badegäste tummeln sich hier in der Saison. Ein Teil des Geländes ist FKK-Freunden vorbehalten, ein anderer Teil Besuchern mit Hunden. Die Hacienda bietet Grillplätze und Umkleidemöglichkeiten. Weitere Umkleidemöglichkeiten gibt es in den Strandpavillons. Felder für Beachsoccer- und Volleyball-Partien können vor Ort reserviert werden. Am Seeblick, dem östlichsten Strandpavillon, ermöglicht ein barrierefreier Badesteg das Baden auch Menschen mit Handicap. Sie können im Baderollstuhl über den Steg ins Wasser rollen und von dort aus schwimmen.
Wer jetzt müde ist vom Baden oder wem die Füße wehtun vom Laufen, der nimmt für die letzten Kilometer zurück zum S-Bahnhof Großstädteln den Regional Bus Leipzig der Linie 106, zum Beispiel von der Bushaltestelle „Zöbigker, Schmiede“. Dorthin gelangen Sie vom Seehaus Cospuden über die Gutsstraße und rechter Hand ein Stück auf der Koburger Straße. Unmittelbar an der Bäckerei Scholz hält der Bus, der nur 7 Minuten zur Bahn benötigt (www.regionalbusleipzig.de/fahrplaene).
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Bahnhof Markkleeberg-GroßstädtelnAm Bahnhof 1
04416 Markkleeberg