Kulmbacher Str. 25
07318 Saalfeld (Saale)
Eine Wandertour für Familien durch Saalfeld/Saale
Eine Wandertour für Familien und Entdecker
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
In die fantastische Unterwelt der Feengrotten tauchen Interessierte bei einer rund einstündigen Führung ein. Sie beginnt mit dem traditionellen Bergmannsgruß „Glück auf!“. Dann geht es zur Wanderung durch die imposanten Hohlräume mit ihren tausenden Tropfsteingebilden. Sie entstanden durch eindringendes Wasser, das mit vielen verschiedenen Mineralien – in Saalfeld sind es mindestens 45 – angereichert ist. Jedes Mineral bringt andere Farbtöne hervor. So kam es, dass die Feengrotten als die „farbigste Schaugrotte der Welt“ im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet wurden. Die Besucher erfahren unterwegs den Unterschied zwischen Stalaktiten und Stalagmiten. Die einen sind die von oben herabhängenden Tropfsteine, die anderen die von unten wachsenden. Die Farben und Formen in den wie von Geistern besiedelten Hohlräumen lassen die Jüngsten glauben, sie wandeln durch eine Märchenwelt. Aber hier wurde alles von der Natur geschaffen. Ein besonderes Highlight ist der unterirdische See. Bei einem Rundgang erfahren die Gäste Interessantes über die Geschichte der ehemaligen Grube „Jeremias Glück“ sowie über das Leben und die Arbeit der Bergleute.
Tipp für Kinder: Führungen für Kinder von 4 bis 10 Jahren, denn tief im Berg, in der Welt der Zwerge und Grottenfeen, gibt es viel zu bestaunen. Unterwegs mit Zwergenumhang und Grubenlampe geht es auf eine spannende Entdeckungstour. Zur Wahl stehen die Kinderführung und die Taschenlampentour auf teils unbeleuchteten Strecken. Beide jeweils ca. eine Stunde, warme Kleidung und festes Schuhwerk werden empfohlen. Der Eintrittspreis für die Feengrotten variiert je nach Art der Tour. Es gibt auch Kombi-Tickets, mit denen mehrere Touren kombiniert und Geld gespart werden kann.
Die Führung durch die farbenfrohe Unterwelt endet am Brunnentempel. Hier gibt es Souvenirs und die Besucherfotos. Direkt gegenüber befindet sich das Grottoneum, das Erlebnismuseum der Feengrotten. Die Eintrittskarte für die Feengrotten gilt auch hier. Veranschlagen Sie für den Besuch ca. eine Stunde.
Das Feengrotten-Entdeckermuseum Grottoneum rundet den Besuch der Feengrotten ab, denn hier kann man das untertage Erlebte noch einmal Revue passieren lassen und dabei weitere erstaunliche Entdeckungen machen. Spannende Mitmach- und Wissensstationen laden ein, den Geheimnissen des Bergbaus, der Tropfsteine und der Mineralien auf die Spur zu kommen. Im Grottenkino wird die Entstehungsgeschichte der Feengrotten seit 440 Millionen Jahren erzählt. Im Außenbereich lernen die jungen Besucher, wie sich die Bergleute vor Jahrhunderten mit Hilfe von Göpelwerken in die Tiefe bewegten, welche Bedeutung Wasserkünste in den Stollen hatten und wie die Bergleute Licht machten.
Tipp für Kinder: Schatzsuche, Göpelwerk und Wasserkunst im Feengrottenpark (Mai - Oktober) im Außenbereich des Grottoneums – Rundgang individuell
Gleich hinter dem Besucherzentrum steht die Bratwursthütte, wo der Grill für die Thüringer Spezialität heiß gehalten wird. Nicht weit entfernt befindet sich auch der Eingang zu den Feenweltchen. Wer kein Kombiticket für die gesamte Feengrotten-Erlebniswelt besitzt, wird hier noch einmal zur Kasse gebeten. Für den Besuch sollte man 2 bis 3 Stunden einplanen.
Über die magische Feenpforte gelangt man ins Feenweltchen, die Welt der Naturgeister. Hier, im verzauberten Wald oberhalb der Feengrotten, sind sie zu Hause – die Feen und Elfen, die Kobolde und Trolle. Verschlungene Pfade führen in den magischen Garten der Feenpflanzen, in den hellen Hain der Lichtelfen, ins dunkle Reich der Waldgeister und auf die bunte Elfenwiese. Alles was man braucht, sind Fantasie und Zeit zum Träumen, Spielen und Entdecken. So macht es Spaß, im Trollhaus zu toben, das Feenwipfelschloss zu erklimmen oder im Blumenschlösschen zu tanzen... Und mit ein wenig Glück begegnet man hier sogar einer echten Fee. Wer lässt sich schon nicht gern verzaubern?
Wer immer noch mehr erleben möchte, begebe sich auf den 2,5 Kilometer langen Walderlebnispfad, der unmittelbar neben dem Feenweltchen beginnt. Eine der 15 Stationen bietet einen Panoramablick in die Umgebung von Saalfeld. Ein Großteil der Route führt am idyllischen Köditzbach entlang. Aber Achtung: Der letzte Bus zum Bahnhof fährt 18.10 Uhr.
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