Bahnhofstr. 30
14774 Brandenburg an der Havel
Fontane-Spaziergang durch die Fischerstadt Plaue
Eine Wandertour für Kurztrip und Kulturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Speisen, wo einst der Adel residierte? Hier bietet sich die Möglichkeit in unverwechselbarer Atmosphäre, direkt an der Havel, in gleich zwei gastronomischen Einrichtungen. Im Saal des Schlosses, nebst Innenhof, werden von 18:00 bis 21:00 Uhr allerlei Leckereien kredenzt und sonntags gebruncht.
In der Schloss Schänke mit Biergarten stehen von April bis Oktober Kaffee, Kuchen, Snacks und Getränke auf der Speisekarte. Bei der Einkehr winken faszinierende Ein- und Ansichten auf den Plauer See. Eine Rast der besonderen Art.
Frisch gestärkt setzen Sie Ihren Spaziergang durch den angrenzenden Schlosspark fort.
Der Schlosspark Plaue am westlichen Rand der Stadt Brandenburg an der Havel direkt am Ufer des Plauer Sees gelegen, zieht sich einen guten Kilometer am Ufer der Havel entlang, die hier nach Norden in Richtung Elbe verschwenkt. Hier beginnt auch der landschaftlich besonders reizvolle Fließabschnitt der Unteren Havel. Der Schlosspark ist aus einem Landschaftspark hervorgegangen, der Mitte des 19. Jh. vom damaligen Grafen von Koenigsmarck angelegt wurde und eine ältere barocke Anlage überprägte. Der ursprünglich größere „Tiergarten“ erstreckte sich noch in den Bereich des heutigen Stadtparks weiter südlich und westlich am Ufer der Seen entlang; heute überdeckt er noch ca. 19 ha.
Der Park umfasst:
Schloss Plaue
Schlossteichanlage
Turmhügel
Pfarrgarten & Friedhofsmauer
Backsteinkirche aus dem 13. Jahrundert
Engelstor und Grab Gräfin Lily Koenigsmarck
Tontaubenschießstand
ehemaliger DDR-Zollanleger
ehemaliges Ziegeleigelände
gräfliche Parkwirtschaft
Die Uferzone des Schlossparks ist Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes "Brandenburger Wald- und Seengebiet".
Am nordwestlichen Rand des Schlossparks erreichen Sie eine zum Teil mit Efeu bewachsene Mauer, die den Schlossgarten vom Pfarrgarten und dem Friedhof abgrenzt. Durch die Baumwipfel lugt von hier aus bereits die Spitze der Pfarrkirche. Der Backsteinbau aus dem 13. Jahrhundert steht zentral im Ort auf einer kleinen Anhöhe, parkseitig zu erreichen durch das Engelstor. Es ist Teil der Friedhofsmauer und nicht zu übersehen. Zwei große Engelskulpturen begrenzen die zweiflügelige Toranlage, die direkt zur Kirche führt.
Die Kirche wurde um 1200 erbaut. Im Jahre 1570 erfolgte ein Umbau. Wandmalereien aus dem 15. Jh. und Grüneberg-Orgel von 1793.
Montag-Freitag 8-14 Uhr (über Friedhofsgärtner), sonst Schlüssel im Pfarramt: Kirchstraße 8, Tel. 03381-403188.
Von der Kirche lohnt sich ein Abstecher in die nördlich gelegene Gartenstadt, die knapp 1,5 km von der historischen Ortsmitte entfernt liegt. Der kleine Rundgang durch die „Tuschkastensiedlung“ führt durch den Patendamm, die Scheidtstraße, Querstraße und Lewaldstraße zum urigen Brauhaus „Kneipe Pur“, wo süffig-selbstgebrautes Bier für die nötige Erfrischung sorgt.
Die Wirtshaus-Brauerei im Fischerstädtchen Plaue/Havel befindet sich direkt an der B1 im Denkmalschutzgebiet der historischen Gartenstadt, die wegen der farbenfrohen Häuser auch den Namen „Tuschkastensiedlung“ trägt. Bereits im Jahre 1915 wurde das erste Bier ausgeschenkt und letztmalig im Jahre 1988 gab es einen Betreiberwechsel durch die Familie Brätz. Während Gernot Brätz jedes Jahr 15 bis 20 verschiedene Biere braut, kümmert sich seine Frau Karola um das kulinarische Wohlergehen der Gäste. Spezialitäten sind historische Plauer und Brandenburger Biere sowie Stouts, Ales und traditionelle Saisonbiere sowie ganzjährig Weizenbier und Pilsner.
Das Restaurant mit 90 Plätzen entführt den Gast in eine Zeitreise durch die 100-jährige Geschichte des Hauses. Der Biergarten mit seinen 60 Plätzen bietet Ausblicke auf die interessante Architektur der ruhig gelegenen historischen Gartenstadt. In unmittelbarer Umgebung befinden sich der alte Fischerkiez, das auf den Grundmauern der Quitzowburg gebaute Schloss mit Park, Bootscharter, Werft und eine sehenswerte Kirche aus dem 12. Jahrhundert, sowie der Fontaneweg mit dem Margaretenhof,
den Fontane als Wohnort bei den Wanderungen durch die Mark nutzte. Erste Braurechte des Städtchens stammen aus dem Jahr 1548. Bereits seit 1853 wird in Plaue helles und dunkles Lagerbier gebraut. Neben interessanten Veranstaltungen wie Folk, Country oder Comedy ist das Restaurant auch hervorragend für Familien- und Firmenfeiern mit entsprechender kulinarischen Begleitung wie z.B. die „Braumeisterrunde Anno 1900“ geeignet.
Von der Kneipe gehen Sie in südlicher Richtung zurück und erreichen über den Patendamm, die Straße Am Görneweg, nach Überquerung der B1 und den Görneweg wieder die gleichnamige Bushaltestelle.
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Kirchmöser BahnhofBahnhofstr. 30
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