Bahnhofstraße 6
36391 Sinntal
Eine Wanderung mit Historie und Naturgenuss nördlich von Sterbfritz
Eine Wandertour für Familien, Naturliebhaber, Kulturliebhaber und Entdecker
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Die Höhenburg liegt im Schlüchterner Ortsteil Vollmerz nordöstlich von Ramholz und dem gleichnamigen Schloss. Bekannt ist die Burg als Geburtsort des Humanisten und Dichters der Renaissance-Zeit Ulrich von Hutten (1488 – 1523), dessen Familie jahrhundertelang die Burg bewohnte. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde sie unbewohnbar und diente später als Steinbruch. Im Jahr 1883 erwarb Hugo von Stumm die Burg Steckelberg und das unterhalb der Burg gelegene Schloss der Familie von Hutten von den Fürsten Ysenburg-Büdingen. Er erbaute das prachtvolle Schloss Ramholz als Anbau an das alte Schloss und ließ den dazugehörigen Schlosspark anlegen, durch den man auf verschlungenen Wegen zur Burg Steckelberg gelangt.
Von der Burgruine aus führt der Weg nun hinein in den historischen Schlosspark Ramholz. Es lohnt sich ein kleiner Abstecher zu einer im Wald versteckten Skulptur, die man leicht übersehen könnte.
An einem kleinen Teich vorbei und durch eine im Sommer herrlich grüne Lindenallee geht es zum Balthasar-Neumann-Pavillon. Die Kleinarchitektur stammt ursprünglich aus Würzburg und wurde, wie der Name schon vermuten lässt, von Balthasar Neumann gefertigt, einem bedeutenden Baumeister des Barock und Rokoko.
Danach geht es weiter oberhalb des Schlosses an dem imposanten Anwesen vorbei, da das Schloss und die Gartenanlagen dicht um das Schloss nicht öffentlich zugänglich sind. Aber auch der Blick von außen auf das Schloss und in den Park ist schon sehr beeindruckend.
Das im Stil des Historismus Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Schloss im Schlüchterner Stadtteil Ramholz geht auf eine mittelalterliche Burg und den Wohnsitz der Familie von Hutten zurück. Schon die Hauptfassade lässt eine Vielzahl an Architekturstilen erkennen: ein barocker, reich verzierter Giebel, der quadratische Schlossturm, der an einen mittelalterlichen Wehrturm erinnert, oder das im Stile der Neorenaissance gestaltete Eingangsportal.
Umgeben wird die Anlage von einem ca. 80 Hektar großen Landschaftspark mit kleinen Gebäuden sowie einem Pavillon. Da sich Schloss Ramholz mit dem Park in Privatbesitz befindet, ist es für die Öffentlichkeit nur zu besonderen Anlässen zugänglich. Zum Beispiel beim im Juli stattfindenden Schloss- und Gartenfest Ramholz oder beim Advent auf Schloss Ramholz.
Das Schloss befindet sich im Privatbesitz und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Über die Parkstraße lauft Ihr noch einmal am Schloss, an einigen beschaulichen Fachwerkhäusern und an der evangelischen Kirche vorbei, bevor Ihr links in die Ulrich-von-Hutten-Straße einbiegt.
Nun geht es südlich vom Schlosspark entlang und anschließend zwischen Wiesen und Feldern hindurch. Bevor der Weg erneut in den Wald eintaucht, erwartet Euch noch ein herrlicher Fernblick, der bei klarer Sicht bis zum Vogelsberg reicht.
Aus dem Wald heraus gelangt Ihr zurück in den Ort Sterbfritz, wo die Tour am Bahnhof endet.
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Bahnhof SterbfritzBahnhofstraße 6
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