Mainzer Str. 12
54634 Bitburg
Das Wasser weist den Weg
Eine Wandertour für Naturliebhaber und Kulturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Die Mariengrotte im Albachtal ist seit Generationen ein Ort der Marienverehrung und somit Ziel von Pilgern. Hier zeigt sich, dass die Eifel seit jeher ein Brauchtumsland ist. Einmal im Jahr findet zur Grotte eine Prozession statt. Die Mariengrotte ist über Stege und steile Stufen zu erreichen. Die Statue der betenden Maria steht erhöht im Mittelpunkt der Grotte in einer Nische. Bänke bieten die Möglichkeit zum Niederknien. An der Steinwand ringsum sind zahlreiche Dankestafeln in unterschiedlichen Sprachen angebracht. In der Grotte befindet sich auch eine kleine Wasserquelle, die von Besuchern als Weihwasser genutzt wird.
Durch das Albachtal verläuft nun der Wanderweg hinein nach Bitburg. Hier lebten schon zu Zeiten der Römer Menschen. Das einstige Römerkastell bildete den Kern der heutigen Stadt. In einer Urkunde aus dem Jahre 715 wird die Stadt als "castrum bedense" erstmals erwähnt. Bitburg erhielt anno 1262 Stadtrechte. 1792 kam die Stadt unter französische Verwaltung und 1815 in die preußische Rheinprovinz. Ende 1944 wurde Bitburg durch Bombenangriffe und Artilleriebeschuss zu 85 % zerstört und amtlich zur "toten Stadt" erklärt. Dennoch ist sie wieder eine blühende Stadt, wenn auch ohne viele historische Bauten. Entlang der Hauptstraße im Zentrum gibt es mehrere Gaststätten zur ausgiebigen Rast.
Seine Bekanntheit und auch seinen Wohlstand verdankt die Stadt dem Bier bzw. dem Wasser. Denn Bitburg liegt auf einem riesigen unterirdischen Wasserbecken, in dem sich seit 250 Millionen Jahren ein besonders reines Wasser gesammelt hat, das sich für die anspruchsvolle Bierbrauerei eignet.
Wie kaum eine andere deutsche Stadt ist Bitburg mit der Bierbrauerei verbunden. Seit 1817 wird hier im großen Stil aus Wasser, Gerste und Hopfen Bier gebraut. Man muss kein passionierter Biertrinker sein, um sich in den umgebauten Räumlichkeiten der historischen Braustätte mit der Kunst des Brauens vertraut zu machen. Hier lernt man, dass der Erfolg einer Biermarke nicht nur den guten Rohstoffen und der sorgsamen Verarbeitung geschuldet ist, sondern auch einer geschickten Werbung und einem ausgeklügelten Vertrieb. So wurde Bit deutschlandweit bekannt.
Von der Erlebniswelt sind es entlang der Römermauer nicht einmal 500 Meter zum ZOB. Von hier fahren der Bus 434 stündlich und weitere Linien (z.B. 436) zum Bahnhof Bitburg-Erdorf.
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Bahnhof Bitburg-ErdorfMainzer Str. 12
54634 Bitburg