Centralbahnstrasse 10
79576 Basel
Stadtspaziergang durch Basel
Ein Stadtrundgang für Kulturliebhaber, Entdecker und Geniesser
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Das Kunstmuseum Basel ist ein international renommiertes Kunstmuseum und gilt mit dem 1661 von der Stadt erworbenen „Amerbach-Kabinett“ als das älteste öffentlich zugängliche Kunstmuseum der Welt. Das Museum ist in drei Standorte aufgeteilt: den Hauptbau, den Neubau sowie das Kunstmuseum Gegenwart.
Die Sammlung des Kunstmuseums umfasst rund viertausend Gemälde, Skulpturen, Installationen und Videos sowie dreihunderttausend Zeichnungen und Druckgrafiken aus insgesamt sieben Jahrhunderten. Von den Alten Meistern findet man hier Werke von Cranach, Rubens, Rembrandt sowie von Hans Holbein dem Jüngeren. Letzterer war ein deutscher Maler mit Schweizer Bürgerrecht, der lange in Basel lebte und sich selbst als Basler bezeichnete. Der Renaissance-Maler gehörte zur bekannten Holbein-Malerfamilie. Das Kunstmuseum Basel besitzt die weltweit größte Sammlung seiner Werke. Mit rund vierzig Gemälden, über einhundert Zeichnungen und zahlreichen druckgrafischen Werken wird das Oeuvre des Künstlers aus seiner Basler Schaffenszeit vor Augen geführt.
Das Museum verfügt außerdem über eine große Sammlung holländischer und flämischer Bilder aus dem 17. Jahrhundert sowie impressionistischer Werke aus dem 19. Jahrhundert. Letztere sind unter anderen durch Paul Cézanne, Vincent van Gogh und Claude Monet vertreten. Neben den Dauerausstellungen gibt es im Haus wechselnde Sonderausstellungen.
Vom Kunstmuseum geht es die Rittergasse entlang, die für ihre Patrizierhäuser bekannt ist. Man befindet sich nun in der Altstadt Großbasel. Das Basler Münster wird nach wenigen Gehminuten erreicht.
Das Basler Münster ist das Wahrzeichen der Stadt. Erbaut wurde die ehemalige Bischofskirche zwischen 1019 und 1500 erst im romanischen, später gotischen Stil. Charakteristisch für die Bischofskirche ist die Fassade aus rotem Sandstein mit den bunten Dachziegeln. Ebenfalls prägend für das Stadtbild sind die beiden schlanken Kirchtürme, die schon von Weitem zu erkennen sind.
Am Kirchengebäude gibt es viel zu entdecken, beispielsweise die Galluspforte an der Nordseite. Das wohl älteste und bedeutendste Säulenportal im deutschsprachigen Raum wurde Ende des 12. Jahrhunderts erbaut. Heute dienen die wuchtigen Bronzetüren vielen Touristen als Hintergrundbild für Selfies. Oberhalb der Galluspforte befindet sich zudem eine Fensterrose, die ein monumentales Glücksrad darstellt. Um das kreisrunde Fenster herum klammern sich Figuren, die die Wechselhaftigkeit des irdischen Glücks symbolisieren.
Die Bischofskirche bietet aber noch mehr Interessantes, zum Beispiel den Flüsterbogen. Man findet ihn unter dem linken Georgsturm in Form einer Tür mit Rundbogen. Wenn man von hier auf der einen Seite etwas in den Bogen hineinflüstert, wandert das Gesagte im Rundbogen auf die andere Seite, sodass das Gegenüber den Inhalt hören kann.
Bei all den Dingen, die es allein an der Fassade zu entdecken gibt, sollte man natürlich nicht versäumen, auch einen Blick ins Innere der Kirche zu werfen.
Direkt hinter dem Münster befindet sich die „Basler Pfalz“, eine Aussichtsplattform, von der man eine sehr schöne Sicht über den Rhein hat. Von hier geht es entlang des Ufers bis zum Weißen und Blauen Haus. Bei den beiden Patrizierhäusern handelt es sich um bedeutende Zeugen der Basler Barockbaukunst, die beide auf der Liste der „Kulturgüter von nationaler Bedeutung“ stehen. Gebaut wurden sie von 1763 bis 1775 durch die Brüder Lukas und Jakob Sarasin, Seifenfabrikanten.
Bevor es von hier entweder zu Fuß oder mit der Fähre auf die andere Rheinseite geht, sollte man unbedingt noch dem gegenüberliegenden Rathaus und dem Marktplatz einen Besuch abstatten. Auf der anderen Rheinseite befindet man sich nun in der Altstadt Kleinbasel. Hier geht es am Wasser den Oberen Rheinweg entlang. An der Wettersteinbrücke oder mit der Fähre „St. Alban Wild Maa“ wechselt man wieder auf die andere Rheinseite zurück. Einkehren kann man hier beispielsweise in Basels ältester Gaststätte, dem „Gasthof zum Goldenen Sternen“ auf dem St. Alban-Rheinweg oder dem „Café Papiermühle“ direkt neben dem Papiermuseum.
Dann geht es entlang der Basler Stadtmauer zum St. Alban Tor, eines der drei noch existierenden Stadttore von Basel, das unter Denkmalschutz steht. Von hier weiter durch die St.-Alban-Anlage und den Aschengraben zurück Richtung Bahnhof.
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