Dag-Hammarskjöld-Platz 15
20354 Hamburg
Ein lässiger Tag in der Hansestadt
Ein Stadtrundgang für Entdecker
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Die 45 Hekar große Parkanlage Planten un Blomen in Hamburg entstand auf den zwischen 1616 und 1625 angelegten Wallanlagen und erhielt ihr heutiges Aussehen während mehrerer Internationalen Gartenschauen. Der Name ist Plattdeutsch und steht für „Pflanzen und Blumen“. Pflanzenrabatten und Blumenbeete, kleine Seen und Themengärten wie der Rosengarten, der Apothekergarten und die Mittelmeerterrassen erfreuen das Auge. Im Winter wird die Rollschuhbahn zur Eisbahn.
Von Anfang Mai bis Ende September finden die Wasserlichtkonzerte statt, Kunstwerke aus Musik und Wasser – immer abends um 22 Uhr auf dem Parksee, im September um 21 Uhr. Weitere Wasserspiele gibt es tagsüber um 16 und 18 Uhr zu sehen.
Im Park finden sich mehrere Cafés und das Teehaus im japanischen Garten.
Bis zum nächsten Ziel steht ein etwa halbstündiger Fußmarsch durchs Grüne an. Dazu die Parkanlagen Kleine und Große Wallanlagen sowie den Alten Elbpark durchqueren, bis schließlich die Landungsbrücken direkt an der Elbe erreicht sind. Hier heißt es Ausschau halten nach einem großen Gebäude mit Kuppeldach: dem Eingang zum Alten Elbtunnel.
Der Alte Elbtunnel an den Landungsbrücken galt zu seiner Eröffnung 1911 als Sensation – er war der erste Unterwassertunnel Europas. Er verbindet die Landungsbrücken mit der Elbinsel Steinwerder. Der Weg durch die von rund 400.000 Kacheln geschmückten Röhren, 426 Meter unter der Elbe hindurch, ist noch heute ein Erlebnis. Für die besondere Atmosphäre sorgen seitlich angebrachte Lampen, die die gekachelten, mit Reliefs geschmückten Röhren erleuchten. Unterwegs lassen sich maritime Reliefs in Form von Delfinen oder Seesternen betrachten. Seit 2003 steht der Alte Elbtunnel unter Denkmalschutz. Fahrstühle bringen Fußgänger und Radfahrer in die Tiefe, für Autos ist der Alte Elbtunnel wegen einer Sanierung zurzeit gesperrt.
Der Weg zur nächsten Station kommt der für Hamburg typischen Hafenrundfahrt erstaunlich nahe: Mit der Fähre geht es zum Elbstrand Övelgönne. Wieder zurück durch den Elbtunnel. wird an den Landungsbrücken die Brücke 3 angesteuert und von hier die Fährlinie 62 Richtung Neumühlen genommen. Vorbei am Fischmarkt, dem Cruise Center und dem Dockland heißt es nach circa 20 Minuten Fahrt schon wieder aussteigen.
Der Elbstrand bei Övelgönne gilt als Geheimtipp an heißen Sommertagen. Hier kann ein Sonnenbad oder ein ausgiebiger Strandspaziergang mit Blick auf die vorbeifahrenden Containerschiffe genossen und zur Abkühlung eine Runde in der Elbe geschwommen werden.
Hierbei sollten unbedingt die Strömungen und Gezeiten beachtet werden.
Eine besondere Attraktion am Elbstrand von Övelgönne ist der Findling „Der Alte Schwede“. Der riesige Stein, der 1999 bei Baggerarbeiten an der Elbe entdeckt wurde, wiegt ganze 217 Tonnen.
Um die Abendstunden am Elbstrand zufrieden und entspannt zu genießen, empfiehlt sich ein Besuch in der Strandperle. Hier gibt es einige Snackangebote sowie den wohlverdienten Sundowner, um den Abend mit Blick auf das Hafenpanorama ausklingen zu lassen.
Ist die Sonne untergegangen, so ist es Zeit für die Heimreise. Der am dichtesten gelegeneBahnhof ist in Hamburg-Altona und zu Fuß in einer guten halben Stunde erreicht. Wer es zu später Stunde hingegen lieber bequemer mag, hat vom Elbstrand die Möglichkeit, mit den Buslinien 112 ab Haltestelle Liebermannstraße, 113 ab Haltestelle Neumühlen/Övelgönne (Fähre) oder 15 ab Haltestelle Ernst-August-Straße zum Bahnhof Hamburg-Altona zu gelangen.
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