Am Bahnhof 1
36381 Schlüchtern
Auf dem Drei-Burgen-Weg zwischen Schlüchtern und Sterbfritz
Eine Wandertour für Naturliebhaber, Kulturliebhaber und Entdecker
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Das ehemalige Kloster ist eines der ältesten Kirchengebäude im Main-Kinzig-Kreis. Einst waren dort Benediktinermönche ansässig, die dem Bistum Würzburg unterstellt waren. Nach der Reformation und der folgenden Vereinnahmung durch die Grafen von Hanau wurde das Kloster Schlüchtern verstaatlicht und in eine Lateinschule verwandelt. Heute befinden sich in den historischen Räumlichkeiten das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium sowie eine Fortbildungsstätte der evangelischen Landeskirche. Klosterführungen werden angeboten und zeigen die Katharinenkapelle, Andreaskapelle, Huttenkapelle mit Huttengruft sowie den Kreuzgang.
Ausgehend vom Kloster, folgt Ihr einem Weg, der auf direktem Weg zur Mauerwiese führt. Rechts, am evangelischen Kindergarten vorbei, gelangt Ihr zur Straße Zum Brückchen. Ihr nehmt nun den Klosterweg und kommt an einigen Geschäften vorbei. Im Kreisel nehmt Ihr die zweite „Ausfahrt“, die Euch weiterhin entlang des Klosterwegs führt. Rechts schlängelt sich die Elmbach. Folgt ihr, bis die Straße in den Huttener Weg übergeht, und biegt hier nach rechts ab. Ihr verlasst Elm und erklimmt nun einen Anstieg zur Burg Brandenstein. Nach insgesamt 6,2 Kilometern erreicht Ihr die Burg Brandenstein.
Die über 750 Jahre alte Burg Brandenstein liegt versteckt im Wald über der Ortschaft Elm bei Schlüchtern im sogenannten "Bergewinkel" zwischen Rhön, Spessart und Vogelsberg. Es wird vermutet, dass der entwaldete Burgberg zwischen Anfang des 12. bis Mitte des 13. Jahrhunderts eine kleine Burganlage erhielt. Bei einem Besuch in der Burganlage gibt es viel zu erleben. Es werden nach Voranmeldung fachkundige Führungen durch das Holzgerätemuseum, das Siebold-Museum oder den artenreichen Burggarten angeboten.
Im Holzgerätemuseum haben sich über 800 Exponate – von der handgeschnitzten Wäscheklammer bis zur Mehlsackausklopfmaschine – angesammelt. Dabei handelt es sich um Gegenstände aus Holz oder zur Bearbeitung von Holz, die zumeist von der ehemaligen Burgherrin Isa von Brandenstein gesammelt wurden.
Weiter geht es auf dem Drei-Burgen-Weg. Der Weg führt entlang eines Bahngleises meist aufwärts. Ihr gelangt in den Ort Hinkelhof. Hier kommt Ihr an dem Restaurant „Zur Guten Quelle“ vorbei. Ihr überquert den Grennelbach und folgt weiterhin dem Drei-Burgen-Weg. Weiter geht es über die Straße Am Dreibrüderhof. Nach einigen steilen Anstiegen mündet der Drei-Burgen-Weg in den Ulrich-von-Hutten-Pfad, der Euch nach insgesamt 12 Kilometern zur zweiten Burg, der Burgruine Steckelberg, bringt.
Die Höhenburg liegt im Schlüchterner Ortsteil Vollmerz nordöstlich von Ramholz und dem gleichnamigen Schloss. Bekannt ist die Burg als Geburtsort des Humanisten und Dichters der Renaissance-Zeit Ulrich von Hutten (1488 – 1523), dessen Familie jahrhundertelang die Burg bewohnte. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde sie unbewohnbar und diente später als Steinbruch. Im Jahr 1883 erwarb Hugo von Stumm die Burg Steckelberg und das unterhalb der Burg gelegene Schloss der Familie von Hutten von den Fürsten Ysenburg-Büdingen. Er erbaute das prachtvolle Schloss Ramholz als Anbau an das alte Schloss und ließ den dazugehörigen Schlosspark anlegen, durch den man auf verschlungenen Wegen zur Burg Steckelberg gelangt.
Auf dem Ulrich-von-Hutten-Pfad zurück, folgt Ihr erneut dem Drei-Burgen-Weg. Auf dem Weg bekommt Ihr unvergessliche Natureindrücke vom schönen Spessartwald. Nach insgesamt 15 Kilometern bietet sich von der Dammersfelderkuppe ein wunderschöner Ausblick in die Rhön. Einige Meter weiter könnt Ihr die Burg Schwarzenfels schon von Weitem erblicken. Nach insgesamt 17,9 Kilometern gelangt Ihr nach Weichersbach. Hier könnt Ihr Rast an der Schmalen Sinn machen. Der Drei-Burgen-Weg führt Euch weiter zur Burg Schwarzenfels. Auf dem Weg kommt Ihr an einigen Bänken vorbei, die sich bestens für eine kleine Pause eignen. Nach insgesamt 20 Kilometern erreicht Ihr die Burg Schwarzenfels.
Im Dreieck von Spessart, Vogelsberg und Rhön liegt östlich der Schmalen Sinn Burg Schwarzenfels in der südwestlichsten Ecke der Rhön. Vom Bergfried auf einer Basaltkuppe eröffnen sich weite Blicke in den nördlichen Spessart und die nahe Rhön. Seinen Namen verdanken der Ort und die Burg dem schwarzen Basalt des Hopfenberges. Die auf zwei Höhenebenen errichtete Anlage besteht aus der Kernburg am westlichen Ende des Bergrückens und der östlichen Vorburg. Von der Burg stehen noch ansehnliche Mauerreste, der Blick vom Bergfried verdeutlicht ihre beherrschende Lage. Zentrum der renovierten Anlage ist das große Marstallgebäude von 1557. Hier befindet sich jetzt eine Jugendherberge. Heute können die Besucher die Burg besichtigen, Veranstaltungen im ritterlichen Ambiente feiern oder sich im anliegenden Café kulinarisch verwöhnen lassen. Seit dem Jahre 2007 hat der örtliche Verein „Ritter Schwarzenfels e.V“ das Anwesen vom Land Hessen gepachtet.
Vor der Burg Schwarzenfels befindet sich ein märchenhaftes Haus, das mit Motiven und Figuren der Brüder-Grimm-Märchen geschmückt ist. Die Wanderung führt weiter über einen Panoramaweg. Ihr folgt dem Hainweg aus Schwarzenfels hinaus und gelangt nach Mottgers. Hier bietet der Landgasthof „Am Brunnen“ leckere Gerichte an. Weiter führt Euch der Kreuzweg entlang eines Bahngleises, bis Ihr in eine Nebenstraße des Kreuzweges einbiegt. Nach insgesamt 24,4 Kilometern folgt Ihr der Spessartfährte Quellwinkel Kinzig und erreicht Sterbfritz. Ihr nehmt die Straße Zur Auerbach und die Bahnhofstraße, die Euch bis zum Bahnhof von Sterbfritz bringt.
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Bahnhof SchlüchternAm Bahnhof 1
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