Robert-Koch-Straße 16
17268 Templin Stadt
Ein Stadtbummel um und durch den Kurort Templin
Ein Stadtrundgang für Familien, Kulturliebhaber und Geniesser
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Das Prenzlauer Tor ist Teil der vollständig erhaltenen mittelalterlichen Wehranlage der Stadt Templin. Das Museum im Tor beherbergt wechselnde Ausstellungen, die untrennbar mit der Architektur und Region verbunden sind. Eine Blickachse durch Tor, Zwinger und Vortor macht den Ort lebendig und erlebbar. Drei große Themen, „Die Stadt“ - „Das Leben in Stadt und Land“ und „Das Land“ bestimmen die Ausstellung.
Tipp:
regelmäßige Veranstaltungsformate und Sonderführungstermine
Ein kleiner Abstecher auf der Prenzlauer Allee bringt Sie zum Multikulturellen Centrum der Stadt, das für Theater, Kino, Konzerte und Ausstellungen seine Türen öffnet.
Das Multikulturelle Centrum Templin ist das Kulturzentrum der Stadt, beherbergt ein Kino und bietet ein ganzjähriges Veranstaltungsprogramm. Im lichtdurchfluteten Foyer befindet sich die Galerie des Hauses. Hier werden im zweimonatigen Wechsel Arbeiten zeitgenössischer bildender Künstler vorrangig aus den Sparten Malerei, Grafik und Plastik gezeigt. Im Foyer-Café können die Besucher eine Erfrischung genießen und zugleich ihre Bildbetrachtung fortsetzen. Neben Künstlern aus der Region präsentieren auch viele namhafte Künstler aus dem In- und Ausland hier ihre Arbeiten. Führungen durch die Ausstellung sind nach Vereinbarung möglich.
Das Kulturzentrum liegt am Templiner Stadtsee – sein Hafen ist unsere nächste Station. Folgen Sie einfach der Seestraße, ein kleiner Park und Steganlagen erwarten Sie. Hier heißt es “Leinen los” für Freizeitkapitäne mit ihren Yachten und für die Fahrgastschiffe, die Ausflügler über die Seenkette schippern.
Die Reederei Hennig bietet mit dem Ausflugsschiff MS Navette Ausflugsfahrten auf dem Templiner Seenkreuz an. Auch Charterfahrten sind möglich. Gruppen erhalten einen Sonderpreis nach telefonischer Absprache.
5-Seen-Fahrt
Stadtsee – Bruchsee – Gleuensee – Fährsee – Zaarsee
Fahrzeit: 2 Stunden
Tipp: Wohnen und schlafen auf der "MS Templin" - einem fast 100 Jahre alten Motorschiff, das auf dem Templiner Stadtsee liegt. Für 2-4 Personen oder max. 6 Personen (2 Erwachsene und 4 Kinder). Mit Doppelbett und 2 Schlafsofas, Küche und Bad. Kaminofen für kältere Abende vorhanden. Ab sieben Nächten erhalten die Gäste einen Gutschein für die NaturThermeTemplin gratis und ein Kanadier mit bis zu vier Plätzen kann dazu gebucht werden. (bei Buchung von sieben Nächten ist der Kanadier sogar inklusive). Alternativ kann auch ein Kanu für zwei Personen mit dazu gebucht werden.
Die Pestalozzistraße bringt Sie wieder hoch zum Weg an der Stadtmauer. Sie passieren das Eichwerder Tor, ein Durchgang, der erst für die 1910 eröffnete Bürgerschule außerhalb des Stadtzentrums gebaut wurde, das Webertor und das Mühlentor. Hinter dem Tor befand sich eine Wassermühle, die das Gefälle am Templiner Kanal ausnutzte. Schon kommt das Berliner Tor in Sicht. So karg das dreigeschossige Bauwerk zur Feldseite hin gestaltet ist, so schmuckvoll ist es zur Stadtseite. Das Tor zählt zu den schönsten der norddeutschen Backsteingotik.
Jetzt verlassen Sie den Mauerweg, um den Stadtkern zu besichtigen. Die Berliner Straße führt direkt zum Marktplatz. Zuvor passieren Sie die St.-Georgen-Kapelle. Sie war das einzige Haus, das beim großen Stadtbrand von 1735 verschont blieb, obwohl der Brand gleich nebenan ausbrach. Die Kapelle war aus Stein gebaut.
Die Kapelle aus dem 14. Jahrhundert ist das älteste Gebäude Templins. Sie wurde im Stil der Backsteingotik erbaut. Das Herzstück der Kirche bildet ein eindrucksvoller Flügelschrein. Ein weiterer Blickfang ist ein prächtiger Schnitzaltar, der im 16. Jahrhundert erschaffen wurde. Darauf dargestellt ist der Schutzpatron Georg, der hoch zu Pferde, einen Drachen bekämpft.
Vorbei an schön sanierten Fachwerkbauten gelangen Sie zum Markt mit seinem barocken Rathaus von 1751, ein echter Hingucker. Hier finden Sie den Service der Tourist-Information. Dienstags und freitags wird es trubelig auf dem Marktplatz. Dann bieten Händler auf einem der größten Wochenmärkte in der Uckermark ihre Waren feil.
Biegen Sie linker Hand in die Mühlenstraße und dann gleich wieder rechts in die Martin-Luther-Straße, gelangen Sie zur Maria-Magdalenen-Kirche. Ihren 70 Meter hohen Turm haben Sie auf Ihrem Spaziergang bestimmt schon von allen Seiten erblickt. Es fällt auf, dass die Kirche einen Turmsockel aus Feldsteinen besitzt, während das übrige Gebäude ein verputztes Gemäuer mit barocken Formen ist. Auch dies ist eine Erinnerung an den Stadtbrand: Bis auf den Sockel wurde alles andere ein Raub der Flammen. Das Innere der Kiche zeigt sich protestantisch-schlicht. Ihr Stolz ist eine 1994 eingebaute Schuke-Orgel mit 38 Registern.
Das barocke Gebäude steht auf Überresten einer bei einem Brand zerstörten Kirche. Der vormalige gotische Hallenbau ist noch erkennbar. Das Kreuzrippengewölbe wich jedoch flachen Balkendecken.
Die Kirche verfügt über eine Orgel, die von der Potsdamer Firma Schuke 1994 eingebaut wurde. Ganzjährig finden hier Konzerte statt.
Zurück zur Stadtmauer geht es auf dem gleichen Weg. Sie passieren den Eulenturm, der als Hexen-Gefängnis gedient haben soll, und gelangen schließlich zum Akzisehaus, dem Beginn der Stadtmauerumrundung. Sind Sie die kompletten 1.735 Meter gelaufen, haben Sie drei gut erhaltene Stadttore gesehen, zwei Türme, 47 Wiekhäuser – und den historischen Mahltrog.
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