Joseph-Beuys-Allee
53113 Bonn
Das unbekannte Bonn
Eine Wandertour für Naturliebhaber und Kulturliebhaber
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Das Kunstmuseum Bonn bietet einen umfassenden Überblick auf die Kunst der Gegenwart. Sie wird in zwanzig Räumen aus verschiedenen Perspektiven präsentiert. Neben Malerei sind Installationen, Film und Fotografie zu sehen. Sein 1992 eröffneter, von dem Berliner Architekten Axel Schultes (er entwarf auch das Bundeskanzleramt in Berlin) entworfener Neubau zählt deutschlandweit zu den wichtigen Museumsbauten der letzten Jahrzehnte.
Die Präsentation gliedert sich in drei Kapitel, die mit den malerischen und grafischen Werken der Klassischen Moderne – speziell August Macke und die Rheinischen Expressionisten – die Kunst in einen größeren geschichtlichen Kontext stellen. Das Haus verfügt über zentrale Werkkonvolute zum Beispiel von August Macke, Joseph Beuys, Gerhard Richter und Georg Baselitz.
Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, kurz Bundeskunsthalle, befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kunstmuseum Bonn, mit dem sie gemeinsam entstanden ist. Sie zeigt Wechselausstellungen mit bedeutenden Kunstschätzen und Kulturgütern aus der ganzen Welt. Auf der 5600 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche der Bundeskunsthalle werden parallel zwei bis vier Ausstellungen gezeigt. In der Bundeskunsthalle bittet das Restaurant „Gustav“ zu Tisch. In den Sommermonaten gibt es auf dem Dach der Halle einen Biergarten.
Von den Kunstgalerien geht es durch die Theodor-Heuss-Allee in Richtung Rhein. Hier befindet sich der Bonner UN Campus.
Seit 1951 sind die Vereinten Nationen in Bonn vertreten. Derzeit sind es mehr als 20 Organisationen, die in den Bereichen Klimawandel, Bodendegradation, Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen, Artenschutz, Freiwilligenarbeit, Gesundheit, Katastrophenvorsorge, Tourismus, Bildung sowie der Erreichung der globalen Entwicklungsziele arbeiten. Speziell seit 1996 ist die UN-Präsenz in Bonn stetig gewachsen und hat sich zu einer UN-Familie mit einem internationalen Personal von fast 1.000 Beschäftigten entwickelt. 2006 wurde der UN-Campus mit dem 115 Meter hohen „Langen Eugen“, dem früheren Abgeordnetenhochhaus, als Hauptgebäude eingeweiht. Zum Campus gehören auch das frühere Bundeshaus sowie der 17-geschossige Neubau, der „Klimaturm“.
Gleich hinter dem UN-Campus beginnt der Rheinauenpark, einfach „Rheinaue“ genannt.
Der Rheinauenpark wurde zur Bundesgartenschau 1979 angelegt. Er erstreckt sich auf beiden Rheinufern auf einer Fläche, die fast so groß ist wie die Bonner Innenstadt. Ein Fußwegenetz von knapp 45 Kilometern erschließt den Park. Vielfältige Nutzungen für Sport- und Freizeitaktivitäten bis hin zu großen Veranstaltungen sind dort möglich. Es gibt sommerliche Konzertreihen und verschiedene Großveranstaltungen wie Rhein in Flammen.
Zu den beliebtesten Parkbereichen gehören der Japanische Garten als beeindruckendes Zeugnis japanischer Gartenbaukunst, der von einer 13-stufigen Pagode dominiert wird, sowie der Rosengarten, in dem über 2000 Strauch-, Edel- und Kletterrosen gepflanzt wurden. Ein Kletterparadies für die Kinder lockt auf dem Spielplatz mit Rutschen, Hangelstrecken sowie verschiedenen Kletterelementen, die einen zusammenhängenden Parcours bilden. Liegenetze laden zwischendurch zum Entspannen ein.
Einer der Hauptanziehungspunkte des Parks ist der 15 Hektar große Auensee mit seinen sechs Pontonbrücken. Die Insel in der Parkmitte ist als Vogelschutzgebiet angelegt. Im Norden des Sees lädt ein Verleih von Tret- und Ruderbooten zur Bootstour ein. Am südlichen Ende lassen etliche Schiffsmodellbauer ihre mit viel Liebe zum Detail gestalteten Boote zu Wasser.
Für das leibliche Wohl sorgt das Parkrestaurant Rheinaue. Im Sommer gibt es hier Konzerte im Biergarten.
Wer sich für künstliche Intelligenz interessiert, sollte zum Abschluss der Tour noch einen Abstecher zum Deutschen Museum Bonn unternehmen. Die Erlebnisräume laden zum Eintauchen in die Welt der KI ein. Interaktive und unterhaltsame Exponate und Demonstrationen machen Grundlagen und aktuelle Entwicklungen der KI verständlich (Ahrstraße 45, www.deutsche-museum-bonn.de).
Für den 3,5 Kilometer langen Rückweg zum Bahnhof UN Campus bietet sich der Bus ab Haltestelle Bonn Deutsche Forschungsgemeinschaft an.
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Start/Ende
Bahnhof Bonn UN Campus GronauJoseph-Beuys-Allee
53113 Bonn