Das Residenzschloss Rastatt bildet nicht nur den prunkvollen Mittelpunkt der Stadt, sondern gilt auch als eines der schönsten Barockschlösser Deutschlands. Beim Bau des Schlosses und des Schlossgartens orientierten sich Markgraf Ludwig Wilhelm und Markgräfin Sibylla Augusta an der Architektur von Schloss Versailles, weshalb es auch das „Badische Versailles“ genannt wird. Auch die Adelspaläste in Wien dienten als Vorbild für den Anfang des 18. Jahrhunderts erbauten Prachtbau.
Bei dem prunkvollen Gebäude handelt es sich – typisch Barock – um ein symmetrisches Ensemble, das aus zwei Treppenhäusern und zwei spiegelbildlich angeordnete Appartements besteht. Zudem ist die gesamte Anlage Teil eines geometrischen Straßengefüges. Leuchtende Fresken italienischer Künstler sowie barocke Wandteppiche und Möbel machen die imposante Zeit des Barocks erlebbar. Als ob das nicht schon prunkvoll genug wäre, befindet sich im Inneren noch eine Kirche: Die Schlosskirche zum Heiligen Kreuz beeindruckt mit zahlreichen Besonderheiten – zum Beispiel einer Nische als Grab Christi mit Altarsäulen, die von innen beleuchtet werden konnten.
In den Seitenflügeln des Schlosses sind zudem das Wehrgeschichtliche Museum und die Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte untergebracht.
Auch der schöne Schlossgarten ist mit seinen idyllischen Laubengängen einen Spaziergang wert. Bei schönem Wetter kann man hier wunderbar ein Päuschen einlegen und die Eindrücke des Schlossbesuches noch etwas auf sich wirken lassen.
Die Prunkräume des Schlosses und die Schlosskirche sind nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen.
01. Januar bis 31. März Do, Fr, Sa, So, Feiertag 11 bis 15 Uhr stündlich
01. April bis 31. Oktober Di, Mi, Do 11-16 Uhr stündlich, Fr, Sa, So, Feiertag 10-16 Uhr stündlich