Am Bahnhof 1
15848 Beeskow
Rundgang durch das mittelalterliche Beeskow
Ein Stadtrundgang für Familien und Kulturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
In der Kirchgasse der Beeskower Altstadt befindet sich das "Älteste Haus" der östlichen Mark Brandenburg. Durch einen Stadtbrand im Jahr 1513 wurde das Nebengebäude teilweise zerstört. Von noch erhaltenen Balken konnte man diesen Teil des Hauses rekonstruieren. Bis 1995 wurde das historische Fachwerkhaus denkmalgerecht saniert und ist von außen zu besichtigen. Einen Blick ins Innere des Hauses gewährt Ihnen der "gläserne Eintritt".
Die Kirchgasse führt auf die Marienkirche, eine offene Kirche, zu. Ihr 47 Meter hoher Turm ist schon von Weitem zu sehen.
In den Jahren 1370 bis 1380 begann der Bau der heute bekannten Beeskower St. Marienkirche. Mehrfach wurden Teile der Kirche durch Blitzeinschäge oder Stadtbrände zerstört. Die größte Zerstörung jedoch erlitt die Kirche durch Kriegseinwirkungen im zweiten Weltkrieg.
1976 begannen Sicherungsarbeiten, welche die Grundsubstanz der ehemals fünfschiffigen gotischen Backsteinhallenkirche erhalten sollten.
1991 erfolgte die Instandsetzung der Westfassade und der Wiederaufbau des Gebäudes wurde begonnen. Als die weit ins Land hinein sichtbare gotische Kirche 2002 ihre Turmspitze zurückerhielt, hatte die imposante St. Marienkirche ihr ursprüngliches Aussehen wieder.
Die maximale Länge der Kirche beträgt ungefähr 60 Meter, ihre Breite fast 34 Meter und die Turmhöhe des Westturms bis zur Oberkante des Zinnenabschlusses über 47 Meter.
Tourentipps:
Mit dem Rad Richtung Spree-Athen
Schwielochseetour
Spreeradweg
Tour Brandenburg
Gastrotipps:
cucina verde
Stadtcafé
Genusswerkstadt
Am Kirchplatz befindet sich die „Alte Schule“, die zwischen 1714 und 1862 als Lehrgebäude genutzt wurde. Heute beherbergt das Fachwerkhaus eine Begegnungsstätte. Im Zick-Zack-Kurs geht es weiter durch die Brandstraße zur Frankfurter Straße. Hier kommt bereits die Burg Beeskow in Sicht. Nach Überqueren der Spree steht der Weg in das Burggelände durch eine Seitenöffnung offen. Sobald die Außenanlagen fertig saniert sind, kann die Burg wieder durch das Hauptportal betreten werden.
Die Burg Beeskow, erstmals 1316 urkundlich erwähnt, ist ein eindrucksvolles Zeugnis der mittelalterlichen Geschichte der Region. Einst als Ritterburg errichtet, diente sie später als bischöfliches Anwesen und wurde schließlich von den Hohenzollern genutzt. Heute erstrahlt die Burg als lebendiges Kultur- und Bildungszentrum, das Geschichte und Moderne auf einzigartige Weise verbindet.
Historisches Ensemble mit Aussicht
Das denkmalgeschützte Ensemble der Burg Beeskow vereint Bauwerke aus den Jahren 1250 bis 1550 und bietet Besuchenden die Möglichkeit, in vergangene Zeiten einzutauchen. Der 30 Meter hohe Bergfried mit seiner Aussichtsplattform eröffnet einen beeindruckenden Blick über die Stadt und die Umgebung.
Kulturelle Vielfalt: Theater, Musik und Ausstellungen
Seit den 1990er-Jahren ist die Burg ein lebendiger Veranstaltungsort. Theateraufführungen, Konzerte und Feste bringen das historische Gemäuer regelmäßig zum Leben. Neben den Dauerausstellungen gibt es bis zu drei Wechselausstellungen gleichzeitig, die Malerei, Grafik, Buchkunst, Plastik und Fotografie in den Fokus rücken.
Museum Oder-Spree: Ein Ort des Lernens und Gestaltens
Seit 65 Jahren beherbergt die Burg das Museum Oder-Spree. Neben der regionalen Geschichte widmet es sich aktuellen Themen und versteht sich als Arbeits- und Verhandlungsort für zukunftsrelevante Fragen. Eine Museumswerkstatt und spannende Wechselausstellungen machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.
Musikmuseum Beeskow: Klangvolle Zeitreise
Das Musikmuseum auf dem Burggelände bietet eine faszinierende Sammlung von Instrumenten aus den Jahren 1848 bis 1927. Besucher können seltene Klangmaschinen wie Orchestrien, Trompetenorgeln und automatische Klaviere entdecken und deren Töne hören. Auch mehrere tausend Notenrollen für mechanische Musikinstrumente sind Teil des Bestands.
Burgschreiber:innen: Literatur im historischen Ambiente
Literaturschaffende haben die Möglichkeit, als Burgschreiber:in ein halbes Jahr auf der Burg zu leben und zu arbeiten. Ein Stipendium und freie Logis im Burgschreiberstübchen ermöglichen es, sich voll und ganz auf die kreative Arbeit zu konzentrieren.
Kulinarik und Entspannung
Das Café-Restaurant cucina verde im malerischen Burghof lädt zum Verweilen ein. Hier können sich Gäste bei einem Kaffee oder einer Mahlzeit entspannen und die Atmosphäre der historischen Anlage genießen.
Die Burg Beeskow verbindet Geschichte, Kultur und Erholung und bietet ein abwechslungsreiches Programm für alle Interessierten. Ob ein Spaziergang durch das mittelalterliche Ensemble, ein Konzertbesuch oder eine Entdeckungstour durch die Museen – ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit.
Nach dem Besuch der mittelalterlichen Burg bietet ein Blick auf die Spree ein willkommenes Natur-Panorama. Folgen Sie der Burgmauer weiter stadtauswärts zur Straße „Spreeinsel“. Von der Terrasse der „Trattoria Venezia“ hat man einen tollen Blick auf die Beeskower Schleuse und das benachbarte Wehr. Kurz vor der Schleuse führt der Weg „Zur kleinen Schleuse“ über einen schmalen Spreearm in Richtung Innenstadt. Er mündet in die Ringstraße, die Sie im weiten Bogen wieder zur Bahnhofstraße bringt. Doch bevor Sie in den Zug steigen, legen Sie noch einen Stopp in der Hausnummer 14 ein. In dem Gebäude gibt es nicht nur ein Kino, sondern auch ein berühmtes Eiscafé. Denn so manch ein Gast schwört, dass hier das beste Eis weit und breit hergestellt wird …
In der Innenstadt gelegen, gehören zum Schukurama ein Lichtspielhaus mit drei Kinosälen und ein Eiscafé mit Sonnenterrasse und Lounge. Das Eis stammt aus eigener Herstellung. In Fürstenwalde in der Eisenbahnstraße 12-14 befindet sich auch eine Filiale von Schukurama.
Das ist doch mal ein richtig süßer Touren-Abschluss!
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