Vetschauer Str. 70
03048 Cottbus
Eine Flusswanderung zur Spreewehrmühle
Ein Stadtrundgang für Naturliebhaber und Kulturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Das Cottbuser Planetarium mit seinem Kuppelraum schafft ideale Voraussetzungen, um das Geschehen im Universum originalgetreu zu präsentieren. Mit wissenschaftlich und künstlerisch gestalteten Programmen können Besucher das Weltall hautnah erleben. Aber auch Musik-Shows, Wissenschaftsvorträge, Hörspiele sowie Konzerte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
Ein Ausflugstipp für die ganze Familie!
Natürlich zählen Schüler zu den häufigsten Besuchern, aber auch viele Touristen entdecken das Planetarium als Highlight in der Nähe der Feriengebiete Spreewald, Lausitzer Seenkette und Schwielochsee.
Öffentliche Veranstaltungen finden zu festgelegten Zeiten statt, zusätzliche Veranstaltungen für Gruppen sind nach Voranmeldung buchbar. Angebote gibt es nach Voranmeldung auch in polnischer und englischer Sprache. Für Menschen mit Beeinträchtigungen wurde Barrierefreiheit geschaffen.
Immer an der Spree entlang kommen Sie zur nächsten Brücke. Eigentlich ist es ein Wehr, das den Wasserstand der Spree um wenige Meter ausgleicht und auf dem Fußgänger die kleine Kaskade von oben betrachten können. Sie können einen Abstecher ans andere Spreeufer machen, der Fluss weist Ihnen in jedem Fall den Weg auf der rechten Seite Richtung Carl-Blechen-Park. Diese Parkanlage wird durch den Blechensteg mit dem ebenfalls denkmalgeschützten Goethepark verbunden. Der Entwurf für diese elegante, orangerote Brücke stammt von dem Cottbuser Landschaftsmaler Carl Eduard Ferdinand Blechen (1798–1840). Das Besondere: Beim Überqueren scheint sie mit dem Betrachter mitzuwandern.
Weiter geht es rechts am Spreeufer entlang. Hinter der Sandower Brücke gibt es Gelegenheit für eine Kaffeepause mit Eis und Torte.
Mitten im Herzen der Stadt und doch absolut im Grünen, befindet sich das SpreeCafé Greschke direkt an der Kahnanlegestelle an der Sandower Brücke. Hier können Sonnenverliebte und Eismäulchen auf der weitläufigen Terrasse den herrlichen Blick auf die Spree und den Cottbuser Gerichtsturm genießen. Egal ob drinnen oder draußen am Tisch, oder auch ganz entspannt in bequemen Liegestühlen auf der grünen Wiese, immer verwöhnt Sie das Serviceteam des SpreeCafé Greschke mit seinem reichhaltigen Angebot an feinsten Eiskreationen aus eigener Produktion, hausgebackenen Torten und handgefertigten Kaffeespezialitäten. Kommen und erleben auch Sie den entspannten Genuss am Fluss.
Die Tour führt weiter entlang des Spreeufers und der Spreemeile. Nach etwa 2 Kilometern finden Sie das Große Spreewehr und mit ihm wieder eine Möglichkeit, den Fluss zu überqueren. Noch in den 1980er-Jahren befand sich das Wehr an einer anderen Stelle. Davon zeugen die Wehrreste, die noch aus dem Boden ragen. Dann aber wurde der Flusslauf verlegt, die Position des Wehres veränderte sich. Die Spreewehrmühle verlor ihre direkte Lage am Fluss.
Die im Norden der Stadt befindliche Mühle ist eine der wenigen erhaltenen Flussmühlen im Osten Deutschlands. Das heutige Erscheinungsbild einschließlich technischer Ausstattung geht auf die umfassende Instandsetzung in der ersten Hälfte der 1980er Jahre und den gleichzeitigen Umbau des Wehrs zurück. Das Gebäude, d.h. die heute noch überlieferte und 2013 erneut umfassend instand gesetzte Bausubstanz, stammt überwiegend aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die Ausflugsgaststätte "Spreewehrmühle".
Öffnungszeiten
Do 14 – 17 Uhr
Jedes 3. Wochenende Sa und So 14 – 17 Uhr
und nach Vereinbarung
Der Weg zurück führt nun am anderen Ufer der Spree stromaufwärts, bis Sie zur Sandower Brücke gelangen. Die Goethe-Brücke bringt Sie über den Mühlgraben in den Goethepark. Das Beton-Stahl-Bauwerk war früher eine Holzkonstruktion und führt direkt zum Amtsteich, der im Winter zum Schlittschuhlaufen einlädt. Gleich rechts davon befindet sich das Museum mit der größten Sammlung von Kunst aus der DDR und den nachfolgenden künstlerischen Traditionslinien.
Am Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst (BLMK) ist die größte Sammlung von Kunst aus der DDR und den nachfolgenden, künstlerischen Traditionslinien beheimatet. Das Museum mit den beiden Standorten Cottbus und Frankfurt (Oder) sieht seine Aufgabe nicht allein in der Bewahrung der Werke. Seine Absicht ist es, die Arbeiten in einen internationalen Zusammenhang zu stellen und in neuen Kontexten lesbar zu machen. Mehr noch: Das BLMK versteht seine Arbeit als Beitrag zur Diskussion um Begriff und Verständnis der Moderne. In Cottbus ist das BLMK im ehemaligen Dieselkraftwerk ansässig. Durch Veranstaltungen und museumspädagogische Angebote ist das Museum ein lebendiges Haus, lokal verankert und wird gleichwohl überregional rezipiert.
Unmittelbar am Kunstmuseum im Dieselkraftwerk finden Sie die Wilhelmsmühle. Sie wurde ursprünglich als Walkmühle erbaut, später aber als Mahl- und auch als Ölmühle genutzt. Reicher Gebäudeschmuck, Ziergiebel und Schaufachwerk unterstreichen den anspruchsvollen historisierenden Charakter der Mühle. Gleich nebenan stehen die ältesten Cottbuser Häuser, die Gerberhäuser. Nach Überquerung der Mühlgrabenbrücke stadteinwärts laufen Sie links entlang des Mühlgrabens zurück. Danach über den Ostrower Damm stromaufwärts und über die Inselstraße auf dem bereits bekannten Weg zurück zum Hauptbahnhof.
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