Feuerseeplatz 14
70176 Stuttgart
Wandern auf dem Blaustrümpflerweg – von Stuttgart Feuersee
Eine Wandertour für Naturliebhaber, Entdecker und Abenteurer
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Seit 1929 befördert die alte Standseilbahn im Stadtteil Heslach ihre Fahrgäste vom Südheimer Platz hinauf zum Waldfriedhof. Damals war sie die erste Standseilbahn Deutschlands mit einer automatischen Steuerung. Um die zwei Wagen aus Teakholz über ein Zugseil nach dem Gleichgewichtsausgleichsprinzip in Gang zu setzen, brauchte es nur einen Knopfdruck.
Die vierminütige Fahrt über 500 Meter Strecke und fast 100 Höhenmeter mit der Linie 20 ist in den original restaurierten Wagen auch heute noch ein Erlebnis, und das fast geräuschlos. Übrigens hieß die Seilbahn im Volksmund „Erbschleicherexpress“, weil sie vor allem für den Weg zum Waldfriedhof genutzt wurde. Auf dem Friedhof sind zahlreiche Prominente begraben, darunter auch der ehemalige Bundespräsident Theodor Heuss.
Für eine Fahrt gelten die Ticketpreise für den öffentlichen Nahverkehr in der Tarifzone 1.
Von der Bergstation Waldfriedhof aus geht es die Eugen-Dolmetsch-Straße entlang und Auf der Dornhalde am Dornhaldenfriedhof und am Garnisonsschützenhaus vorbei, wieder in bewohntes Gebiet.
Es lohnt sich ein kurzer Halt am Aussichtspunkt Schimmelhüttenweg, bevor der Weg weiter Richtung Figarostraße und zur Haltestelle Haigst führt. Von hier aus geht es weiter mit der Zahnradbahn.
Ein Panoramablick über Stuttgart lässt sich von der „Zacke“ aus genießen, wie die historische Zahnradbahn im Volksmund heißt. Sie fährt zwischen Marienplatz und dem höhergelegenen Degerloch und befördert Fahrgäste seit 1884 den Hügel mit bis zu 18 Prozent Steigung hinauf und hinunter. Der ursprüngliche Dampfbetrieb wurde 1904 auf elektrischen Betrieb umgestellt.
Die „Zacke“ ist eine von nur vier erhaltenen Zahnradbahnen in Deutschland und die einzige, die in der Stadt fährt. Früher hat sie Arbeitende in die Gewerbebetriebe der Stuttgarter Innenstadt gebracht. Auch wurden mit ihr Feldfrüchte, Milchkannen und Baustoffe transportiert. Heute nutzen noch bis zu 3.000 Menschen täglich die Zahnradbahn, die als Linie 10 eine Strecke von 2,2 Kilometern und 205 Höhenmetern mit Tempo 30 überwindet.
Von den historischen Fahrzeugen aus dem Jahren , 1898, 1935und 1982 steht jeweils ein kompletter Zug im Straßenbahnmuseum Stuttgart in Bad Cannstatt.
Für eine Fahrt mit der „Zacke“ gelten die Ticketpreise für den öffentlichen Nahverkehr.
Es sind vier Stationen bis zur Endhaltestelle Marienplatz. Von hier aus geht es Richtung Hohenstaufenstraße, links Treppen hinauf und weiter bis zum Städtischen Lapidarium. Terrassen, Brunnenhof und alte Bäume laden hier im Freilichtmuseum zum Verweilen ein.
Vom Lapidarium führen Treppen hinauf auf die Karlshöhe.
Der Biergarten „Tschechen und Söhne“ befindet sich auf dem Bergrücken der Karlshöhe mit seinen Gärten im englischen Stil und öffentlichen Grünanlagen. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht auf Weinberge und bis zum Neckertal.
Das Gebäude zwischen exotischen alten Bäumen wurde vom berühmten Stuttgarter Architekten Rolf Gutbrod zur Landesgartenschau 1961 entworfen und 2004 in Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt umgebaut, ohne dass es seinen ursprünglichen Charme verlor.
Auf der Speisekarte stehen Wurstsalat, Weißwürste, Maultaschen, Flammkuchen, Kartoffelsalat und Sommersalate in verschiedenen Variationen. Dazu gibt es frisch gezapftes Dinkelacker Bier aus dem Steinkrug und Wein aus der Region. Auch Kaffee und Kuchen werden serviert.
Weiter durch die Gartenanlage Karlshöhe und vorbei an der Villa Gemmingen sowie dem Gedenkbrunnen mit seiner Skulptur führt die Silberburgstraße auf geradem Wege wieder zum S-Bahnhof Stuttgart Feuersee.
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Stuttgart FeuerseeFeuerseeplatz 14
70176 Stuttgart