Somsdorfer Str.
01705 Freital
Im tiefen Tal der Roten Weißeritz zu Fuß und mit der Bahn
Eine Wandertour für Naturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Schon seit dem 13. Jahrhundert kann eine Mühle an diesem Standort nachgewiesen werden, diese gehörte damals zur hiesigen Burg und später zum kurfürstlichen Besitz. Viel später dann, um 1830 konnten mit dem erlangten Schankrecht zum ersten Mal Gäste bewirtet werden. Nach einem Brand wurde die Mühle Ende des 19. Jahrhunderts im Schweizer Stil wieder aufgebaut und ab den 1990-er Jahren wurde die Mühle dann auch zum Hotel ausgebaut.
Im großen Biergarten können sich Wanderer niederlassen und bei einer Erfrischung den steten Lauf des Mühlrades betrachten.
Es geht weiter flussaufwärts, Sie steigen einige Stufen den Felsen hinauf und wieder hinab und überqueren eine Brücke. Sie passieren den Haltepunkt Spechtritz und später den Bahnhof Seifersdorf, laufen ein Stück die Straße zum Bahnübergang. Kurz danach biegen Sie rechts in den Weg (Rumbergwiese) ein. Der Weg führt die Wiese hinauf und am Ende rechts in den Wald. Hier der Markierung Bahnhof Malter folgen. Der Weg führt dicht oberhalb der Bahnstrecke auf und ab und gibt immer wieder den Blick auf die Gleise frei. Schließlich gelangen Sie zur Talsperre Malter
Die Rote Weißeritz machte nicht erst mit der Hochwasserkatastrophe im Jahre 2021 Schlagzeilen, schon im 19. Jahrhundert gab es verheerende Hochwasser. Aber auch Trockenjahre machten den Weißeritzanreinern zu schaffen. Die äußerst unregelmäßige Wasserführung – sie schwankte zwischen Trockenperioden (1892) mit 200 Litern pro Sekunde und Hochwassern (1897) mit 289.000 Litern pro Sekunde – machte eine Regulierung durch den Bau einer Talsperre nötig. Nach dem Verlegen der Weißeritztalbahntrasse, einiger Straßen und dem Bau von vier großen Brücken wurde 1911 die eigentliche Sperrmauer errichtet. Sie ist nach einem Halbmesser von 250 Metern gekrümmt und weist an der Gründungssohle eine Länge von 50 Metern, an der Krone eine Länge von 193 Metern auf.
Die Talsperre Malter hat sich von Anbeginn an zu einem beliebten Erholungsgebiet im Osterzgebirge entwickelt. Am Strandbad Malter, unweit vom Bahnhof der Weißeritztalbahn gelegen, können Sie sich nicht nur ein Ruderboot ausleihen, sondern auch im Schwanen-Tretboot über die Talsperre gleiten. Kulinarisch werden Sie hier vom italienischen Restaurant „Bella Vista“ versorgt.
Vom Strandbad aus sind es nur 200 Meter bis zum Haltepunkt Malter.
Die Weißeritztalbahn bringt als eine der ältesten im öffentlichen Betrieb befindlichen Schmalspurbahnen täglich Fahrgäste von Freital-Hainsberg ins Osterzgebirge. Dabei fährt sie durch ganz unterschiedliche Landschaften – den wildromantischen Rabenauer Grund, immer an der Roten Weißeritz entlang durch ein tief eingeschnittenes Felsental, zur Talsperre Malter und weiter bis hin zu den ersten Höhenzügen des Osterzgebirges.
Vor 140 Jahren wurde der Bahnbetrieb für den Personen- und Güterverkehr aufgenommen, heute werden die Fahrgäste in Personen-, Aussichts- oder Salonwagen von 100-jährigen Dampflokomotiven durch die schöne Landschaft befördert. Die Züge verkehren täglich dreimal zwischen Dippoldiswalde und Freital-Hainsberg und zurück.
Hier können Sie in die Weißeritztalbahn steigen, um zurück zum Bahnhof Freital-Hainsberg zu fahren.
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Freital-Hainsberg WestSomsdorfer Str.
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