Kaltenbach 11
66999 Hinterweidenthal
Eine Wanderung zu teuflischen Attraktionen in der Pfalz
Eine Wandertour für Familien und Naturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Der Rastplatz Salzwoog eignet sich gut, um eine Pause einzulegen und eine Brotzeit auf einem der Holzbänke zu genießen. Die Bäume sorgen im Sommer für Schatten und einen Blick ins Grüne.
Wer noch Extraenergie hat, der kann noch einen Umweg Richtung Süden machen und „den kleinen Bruder“ des Teufelstischs, den Salzwooger Teufelstisch, besuchen. Alle anderen folgen weiter der Route und erreichen nach kurzer Zeit die Schwammbornquelle. Die idyllisch gelegene Quelle liegt mitten im Wald. Von hier geht es weiter bergauf zur „Schönen Aussicht“, die ihrem Namen mit Blick auf die umliegenden Berge alle Ehre macht. Der Weg wird nun allmählich teuflischer: Als erstes erreicht man die „Teufelsschmiede“, ein ambossförmiger Felsen. Von hier sind es nur wenige Meter, bis man in Teufelsküche gerät – oder zumindest vor gleichnamigem Felsgebilde steht. Von hier geht es weiter zum größten und bekanntesten Felsen der Tour.
Mit seinen 14 Meter Höhe ist der an einen Tisch erinnernde Pilzfelsen aus Buntsandstein definitiv eine imposante Erscheinung. So verwundert es nicht, dass der Hinterweidenthaler Teufelstisch zu den landschaftlichen Wahrzeichen der Pfalz zählt und 2009 sogar auf Platz 7 der deutschen Naturwunder gewählt wurde. Vielleicht mag das aber auch an der Sage liegen, die mit dem Teufelstisch verbunden ist: Angeblich war der Teufel im Wald unterwegs, als er Hunger bekam. Da er nirgendwo einen Tisch entdeckten konnte, bastelte er sich diesen kurzerhand selbst – aus ein paar riesigen Felsblöcken. Nachdem er sich satt gegessen hatte, ließ er den Felstisch einfach stehen und ging weiter seines Weges. Was vielleicht auch an dessen Gewicht liegen könnte: Die Masse des Felsturms wird auf 284 Tonnen geschätzt.
Nicht nur der Teufel bekommt Hunger. Zum Glück liegt die nächste Möglichkeit einzukehren nur einen Katzensprung entfernt.
Wer auf der Suche nach deftigen Stärkungen ist, der wird im „Landgasthof am Teufelstisch“ fündig, das direkt zu Füßen des markanten Felsens liegt. Auf der Speisekarte stehen pfälzische Spezialitäten sowie saisonale Gerichte. Vor allem Fleischliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn die Chefin sorgt in der Küche für frisch zubereitete Wild- und Fleischspezialitäten, zum Beispiel Saumagen nach Familienrezept. Aber auch Vegetarier und Veganer müssen nicht hungrig bleiben. Für die Jüngsten gibt es eine eigene Kinderkarte. Auf der großen Terrasse und bei sommerlichen Temperaturen mit Blick ins Grüne schmecken Kaffee und hausgemachter Kuchen oder Federweiser besonders gut.
Gut gestärkt geht es nun in den Erlebnispark Teufelstisch, der direkt neben dem Landgasthof liegt.
Im drei Hektar großen Erlebnispark ist die Riesenrutsche mit einer Länge von 50 Metern das Highlight. Diese ist eingebettet in das Felsenmeer, das auch den geologischen Lehrpfad enthält. Der Riech-, Barfuss- und Fühlpfad, das Freiluftklassenzimmer oder die Horchräume sind weitere Attraktionen. Durch die Luft schwingen lässt es sich mit der Seilbahn, und der Orientierungssinn wird im Labyrinth mit Glockenturm auf die Probe gestellt. Auf dem Wasserspielplatz kann hingegen nach Lust und Laune herumgespritzt werden, doch zuvor muss das Wasser mit einer Handpumpe an die Oberfläche befördert werden.
Auch an die Kleinsten wurde gedacht, denn es gibt einen Kleinkinderspielplatz mit Sandspielfläche, Kleinrutsche und Schaukeltieren. Dank des integrativen Systems ist der Großteil aller Einrichtungen auch für Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Sehbehinderung erlebbar – zum Beispiel durch tastbare Infotafeln. Das Besondere am Erlebnispark: Der Eintritt ist frei! Lediglich die Nutzung der 12-Loch-Minigolfanlage ist kostenpflichtig (Erwachsene 2,00 Euro, Kinder 1,50 Euro).
Wahrscheinlich ausgepowert, aber mit vielen schönen Momenten im Gepäck geht es auf bekannter Strecke zurück zum Bahnhof. Falls der Magen schon wieder knurrt und die Kehle durstig ist, der kann auf dem Heimweg noch im Brauhaus Ehrstein einkehren. Ab 17 Uhr werden hier Flammkuchen und Schnitzel in diversen Variationen serviert und selbstgebrautes Bier aus regionalen Zutaten ausgeschenkt.
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Bahnhof HinterweidenthalKaltenbach 11
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