Mayener Straße
56729 Ettringen
Wanderung auf dem Vulkanpfad in der Osteifel
Eine Wandertour für Familien und Naturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Der Ettringer Bellberg ist ein Schlackenkegel, wie sie häufig an den Flanken größerer Vulkane zu finden sind. Er entstand vor rund 200.000 Jahren und gehört zum Bellerberg-Vulkan. Gewaltige Lavaströme schoben sich von hier aus in vergangenen Zeiten in Richtung der heutigen Orte Ettringen und Mayen. Vom Gipfel des Ettringer Bellbergs aus schaut man in rund 428 Metern Höhe weit über den eigentlichen Vulkan und über weitere Vulkane der Osteifel. Das Gebiet gehört zum Vulkanpark der Osteifel.
Entlang des Kraters und über den einstigen Lavastrom windet sich der Weg durch bewaldetes Gebiet und wieder auf den Rand des Kraters hinauf. Von hier schweift der Blick weit über den Steinbruch und auf die umliegenden Vulkane. Steil bergab geht es hinunter in die Grubenlandschaft des Kottenheimer Winfelds.
Bizarre Basaltsäulen und alte Grubenkräne machen das Kottenheimer Winfeld zum bemerkenswerten Landschaftsdenkmal im Vulkanpark der Osteifel. Die erstarrten Lavaformationen des ehemaligen Steinbruchreviers sind heute ein beliebtes Klettergebiet.Bei einem Ausbruch des Bellerberg-Vulkans vor rund 200.000 Jahren füllte einer der Lavaströme ein ganzes Tal aus. Durch den Steinabbau der letzten 150 Jahre entstanden eindrucksvolle Basaltformationen.
Bald ist eine Schutzhütte im Kottenheimer Wald erreicht, die sich als Rastplatz für ein mitgebrachtes Picknick eignet. Von dort ist es nicht weit bis zum Felsdenkmal „Junker Schilling“.
Ein ungewöhnlich geformter Findling trägt das Bild eines Ritters und eines vor ihm knienden Mannes, der in den Händen einen kleinen Wald trägt. Dieses Denkmal im Wald zwischen Kottenheim und Ettringen erinnert an den Junker Konrad Schilling von Lahnstein, der den Bürgern von Kottenheim vor über 500 Jahren seine Waldbesitzungen vermachte. Bis heute wird er in der Gemeinde geehrt. So erinnert auch eine Grabplatte in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Kottenheim an seine gute Tat.
Nach der Überquerung eines plätschernden Bachs folgt der Brunnen der Mineralquelle Hartborn. Rote Ablagerungen weisen auf den hohen Eisengehalt des frischen Quellwassers hin. Der Weg folgt dem Segbach zurück nach Ettringen und dort an der Hochsimmerhalle zur bekannten Bushaltestelle und zurück zum Bahnhof Mayen Ost.
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Bushaltestelle EttringenMayener Straße
56729 Ettringen