Ettringen: Tanz auf dem Vulkan nördlich von Mayen

Wanderung auf dem Vulkanpfad in der Osteifel

Start
Ettringen
Dauer
3 h
Länge
7 km
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Vulkanpfad Felsformationen, Foto: Klaus-Peter Kappest
Ettringer Bellerberg, Foto: Klaus-Peter Kappest
Kottenheimer Winfedl, Foto: Klaus-Peter Kappest
Vulkanpfad Felsformationen, Foto: Klaus-Peter Kappest
Eckdaten zur Tour
Wo vor 200.000 Jahren die Lava in Strömen floss, laden die erkalteten Vulkane der Osteifel heute zum Wandern ein. Der „Traumpfad Vulkanpfad“ ist abwechslungsreich und familienfreundlich. Er führt auf und ab durch Laub- und Nadelwälder und ermöglicht weite Ausblicke auf die von Steinbrüchen und bizarren Felsformationen geprägte Vulkanlandschaft. Die schmalen Pfade erfordern Trittsicherheit. Bitte an passendes Schuhwerk und ausreichend Flüssigkeit denken und gegebenenfalls vorab über den Zustand der Wege informieren.
Eine Wandertour für Familien und Naturliebhaber

Start- und Endbahnhof

Startbahnhof
Bushaltestelle Ettringen
3 Tourstationen
7 km / 3 Stunden
Endbahnhof
Bushaltestelle Ettringen

Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.

Vorschau der App-Darstellung der Tour "SUP-Seeing in Potsdam" | © DB Regio Nordost

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Ablaufplan

Tourstart am Bushaltestelle Ettringen

Wegbeschreibung

Ettringer Bellberg

Der Ettringer Bellberg ist ein Schlackenkegel, wie sie häufig an den Flanken größerer Vulkane zu finden sind. Er entstand vor rund 200.000 Jahren und gehört zum Bellerberg-Vulkan. Gewaltige Lavaströme schoben sich von hier aus in vergangenen Zeiten in Richtung der heutigen Orte Ettringen und Mayen. Vom Gipfel des Ettringer Bellbergs aus schaut man in rund 428 Metern Höhe weit über den eigentlichen Vulkan und über weitere Vulkane der Osteifel. Das Gebiet gehört zum Vulkanpark der Osteifel.  

Am Beller Berg
56729
Ettringen

Wegbeschreibung

Entlang des Kraters und über den einstigen Lavastrom windet sich der Weg durch bewaldetes Gebiet und wieder auf den Rand des Kraters hinauf. Von hier schweift der Blick weit über den Steinbruch und auf die umliegenden Vulkane. Steil bergab geht es hinunter in die Grubenlandschaft des Kottenheimer Winfelds.

Kottenheimer Winfield

Bizarre Basaltsäulen und alte Grubenkräne machen das Kottenheimer Winfeld zum bemerkenswerten Landschaftsdenkmal im Vulkanpark der Osteifel. Die erstarrten Lavaformationen des ehemaligen Steinbruchreviers sind heute ein beliebtes Klettergebiet.Bei einem Ausbruch des Bellerberg-Vulkans vor rund 200.000 Jahren füllte einer der Lavaströme ein ganzes Tal aus. Durch den Steinabbau der letzten 150 Jahre entstanden eindrucksvolle Basaltformationen.

Wegbeschreibung

Bald ist eine Schutzhütte im Kottenheimer Wald erreicht, die sich als Rastplatz für ein mitgebrachtes Picknick eignet. Von dort ist es nicht weit bis zum Felsdenkmal „Junker Schilling“. 

Felsdenkmal „Junker Schilling“

Ein ungewöhnlich geformter Findling trägt das Bild eines Ritters und eines vor ihm knienden Mannes, der in den Händen einen kleinen Wald trägt. Dieses Denkmal im Wald zwischen Kottenheim und Ettringen erinnert an den Junker Konrad Schilling von Lahnstein, der den Bürgern von Kottenheim vor über 500 Jahren seine Waldbesitzungen vermachte. Bis heute wird er in der Gemeinde geehrt. So erinnert auch eine Grabplatte in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Kottenheim an seine gute Tat. 

Tourende am Bushaltestelle Ettringen

Wegbeschreibung

Nach der Überquerung eines plätschernden Bachs folgt der Brunnen der Mineralquelle Hartborn. Rote Ablagerungen weisen auf den hohen Eisengehalt des frischen Quellwassers hin. Der Weg folgt dem Segbach zurück nach Ettringen und dort an der Hochsimmerhalle zur bekannten Bushaltestelle und zurück zum Bahnhof Mayen Ost.  

Tourenkarte

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Start/Ende

Bushaltestelle Ettringen

Mayener Straße

56729 Ettringen

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