Am Bahnhof 1
28857 Syke
Eine Wanderung vom Syker Vorwerk zum Kreismuseum
Eine Wandertour für Familien, Naturliebhaber, Kulturliebhaber und Entdecker
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Das Syker Vorwerk, ein historisches Juwel aus dem 18. Jahrhundert, beherbergt nicht nur die Geschichten vergangener Amtmänner und Landräte, sondern auch eine lebendige Kunstszene. Seit seiner Umwandlung in ein Zentrum für zeitgenössische Kunst im Jahr 2007 zeigt das Vorwerk wechselnde Ausstellungen mit nationalen, internationalen und regionalen Kunstschaffenden. Sie bieten bunte Einblicke in die Welt der Gegenwartskunst.
Der idyllische 2 Hektar große Garten des Vorwerks lädt mit einem Skulpturenpark und malerischen Rosenbeeten auch außerhalb der Öffnungszeiten zum Verweilen ein. Umgeben von historischen Gebäuden und einem Ring aus alten Bäumen, entsteht hier eine Oase der Kunst, die sich ständig wandelt und jedes Alter begeistert.
In Haus oder Garten werden regelmäßig Führungen, kunstpädagogische Aktionen sowie Konzerte von Klassik bis Pop angeboten.
Die Öffnungszeiten gelten für die Dauer der wechselnden Ausstellungen. Während der Umbauzeiten bleibt das Haus geschlossen. Bitte vor dem Besuch auf der Website informieren.
Auf dem Weg vom Syker Vorwerk zum Kreismuseum wird das natur- und kulturreiche Syker Friedeholz durchquert.
Im Syker Friedeholz überraschen ausgeschilderte Sehenswürdigkeiten: Auf dem Kunstpfad „Wald – Weg – Zeichen“ zwischen hohen Buchen und Douglasien sind verwunschene Skulpturen und kuriose Elemente aus Holz zu entdecken, die den Wald in eine Leinwand verzaubern. Vorbei am „Märchenplatz“ – einem verwunschenen Ort mit mehr als 20 Holzfiguren und Objekten – führt der Weg in Richtung Hügelgräberfeld mit acht bronzezeitlichen Grabstätten. Auch die Syker Wolfsschlucht – ein natürliches Amphitheater, in dem in den Sommermonaten häufig Kinder- und Kulturveranstaltungen stattfinden – lässt den Wald mit anderen Augen ansehen.
Auf der gegenüberliegenden Seite der Straße schließt sich an den ca. 1,3 Kilometer langen Waldrundweg im vorwiegend mit Buchen und Eichen bestandenen Krendel das Gelände des Kreismuseums Syke an.
Das Kreismuseum Syke besteht aus einem 1747 errichteten Bauernhaus, Backhaus, Bienenstand, Hühnerstall und weiteren historischen Bauwerken. Für die Familie werden Alltagsgeschichte, Kunst und Naturkunde von der Steinzeit bis zur Gegenwart auf unterhaltsame Weise lebendig.
In Dauer- und Wechselausstellungen werden Handwerk, bäuerliche Produktionsmethoden, Hauswirtschaft und mehr erlebbar. Zwischen Gärten und Baumgruppen schaffen die malerischen Fachwerkhäuser mit den Alltagselementen vergangener Zeiten, einem Kletterspielplatz und Objekten zeitgenössischer Kunst eine besondere Atmosphäre.
Regelmäßig finden Aktions- und Backtage, Museumsfeste, ein Kunsthandwerkermarkt und wechselnde Kunstausstellungen statt.
Ein Highlight ist das Forum Gesseler Goldhort, in dem ein 1,7 Kilogramm schwerer Goldfund zu bestaunen ist, der rund 3300 Jahre ungestört im Erdboden nahe des Museums lag. 2011 wurde er bei Pipeline-Grabungen als einer der größten Goldfunde Mitteleuropas entdeckt. Ein besonderer Spaß: Im Mitmach-Labor können Besucher:innen archäologischen Objekten Geheimnisse entlocken.
Zu einer gemütlichen Kaffeepause laden im Forum das Selbstbedienungs-Café ein sowie im Sommergarten das „Mein Café und Herrlichkeiten“ (Saisonstart ab Mai über die warmen Monate, Fr bis So und an Feiertagen 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr).
Hinter dem Museumsgelände verläuft ein kleiner Feldweg entlang der idyllischen Hache. Von der kleinen Seitenstraße führt „Auf den Wührden“ rechts entlang direkt zum Bahnhof. Eine letzte Stärkung bieten mehrere Einkehrmöglichkeiten in der Syker Innenstadt.
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Bahnhof SykeAm Bahnhof 1
28857 Syke