Am Bahnhof 3
15858 Wünsdorf-Waldstadt
Von Wünsdorf nach Trebbin auf dem 66-Seen-Wanderweg
Eine Wandertour für Familien und Naturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Der Aussichtsturm auf dem 79,8 m hohen Gipsberg bei Sperenberg öffnet der Blick gen Süden auf den Ort Sperenberg hin zum Krummen See. Historisch ist der Gipsberg bedeutend, denn an der Südflanke des Berges wurde seit dem 12. Jahrhundert bis ins Jahr 1958 Gips abgebaut. Zahlreiche Gipsseen zeugen noch heute vom Abbau dieses wichtigen Rohstoffes.
Über den Gipsberg und das Gelände der ehemaligen Tagebaue führt der geowissenschaftliche Lehrpfad "Boden-Geo-Pfad", auf dessen Infotafeln Wanderer vieles zu den geologischen Hintergründen, dem Abbau des Rohstoffes Gips und damit der Entstehung der Gipsseen erfahren.
Wenn Sie etwas Zeit haben und sich für Kunst interessieren, empfiehlt sich ein Abstecher zum ehemaligen Bahnhof in Sperenberg, an dem heute nur noch die Draisinen der Erlebnisbahn Zossen-Jänickendorf vorüberzuckeln. Das Künstlerpaar, das den Bahnhof vor Jahren gekauft hat, bietet Kurse in Bildhauerei an.
Zurück auf der Wanderroute lassen Sie Sperenberg hinter sich und tauchen in ein Waldstück ein. Nach etwa 5 km erreichen Sie Kummersdorf. Etwas mehr als die Hälfte der Tour ist nun geschafft. Der Kummersdorfer Krug wäre eine gute Einkehrgelegenheit. Lassen Sie sich mit herzhaften Gerichten der märkischen Landküche verwöhnen (geöffnet mittwochs bis sonntags).
Das Restaurant Kummersdorfer Krug bietet eine vielfältige Karte, von traditioneller deutscher Küche über exotische Spezialitäten bis hin zu Kuchen und Eis. Serviert werden auch einige außergewöhnliche regionale Gerichte wie ein Schnitzel vom Salower Kräuterschwein.
Der kleine gemütliche Gastraum hat einen Kamin und eine Fußbodenheitzung. Im Sommer können die Gäste draußen im Biergarten sitzen.
Nun geht es zunächst in nördlicher Richtung über die Felder, die Route schwenkt in nordwestliche Richtung und verläuft abwechselnd durch Felder und kurze Waldstücke. Dann wandern Sie den Höllenberg bei Gadsdorf hinauf. Von oben schweift der Blick auf den Großen Gadsdorfer See, dessen nördliche Spitze die Route anschließend umrundet. Sie verläuft noch ein Stück am See entlang und lässt dann auch den Wald hinter sich.
Schnurgerade wandern Sie nun über die Felder auf Christinendorf zu mit seiner sehenswerten barocken Kirche. Wenige Kilometer hinter Christinendorf überqueren Sie bereits die Ortsumgehung Trebbin der B101. Dann verläuft die Route mit einigen Biegungen durch ein Waldstück und an einigen kleinen Seen vorbei und hält dann Kurs auf Trebbin.
Wenn Sie noch Zeit für einen Bummel durch Trebbin haben, gehen Sie die Bahnhofstraße, statt Richtung Bahnhof abzubiegen, noch ein Stück geradeaus und biegen in die Berliner Straße Richtung Marktplatz ein, wo sich das Hans-Clauert-Denkmal befindet. Es erinnert an den berühmten märkischen Eulenspiegel aus dem 16. Jahrhundert.
Zur Stärkung vor der Rückfahrt empfehlen sich die gemütlichen „Clauert-Stuben“ Hier gibt es leckere Speisen für den großen oder kleinen Hunger.
Im Herzen von Trebbin laden die Clauert-Stuben an altehrwürdiger Stelle ihre Gäste zum Essen, auf einen Kaffee oder auf einen Cocktail an der Bar ein. Im hellen vorderen Restaurant-Bereich lässt kommen Freunde der deutschen, gutbürgerlichen, regionalen Küche voll auf Ihre Kosten. Abgetrennt vom Restaurant lädt die Bar im hinteren Bereich zum gemütlichen Sitzen ein. In der sonnigen Jahreszeit ist der Freisitz vor dem Haus ein beliebter Ort für einen Zwischenstopp auf einer Tour durch den Naturpark Nuthe-Nieplitz.
Unter der Woche bieten die Clauert-Stuben ein täglich wechselndes Mittagsangebot für den schmalen Geldbeutel. Es stehen täglich ein vegetarisches und ein Fleischgericht zur Wahl. Alternativ kann von der Karte gewählt werden.
Durch die Berliner Straße gehen Sie nun wieder zurück und biegen in die Bahnhofstraße ein, auf der Sie zurück zum Bahnhof gelangen.
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Bahnhof Wünsdorf-WaldstadtAm Bahnhof 3
15858 Wünsdorf-Waldstadt