Die Spur der Steine

Wanderung im Naturpark Fläming/Sachsen-Anhalt

Start
Jeber-Bergfrieden
Dauer
4 h
Länge
14 km
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Foto: KARL-SEBASTIAN SCHULTE, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=143765025
Flämingbuchen  NP Fläming e.V.
Springer Rummel  NP Fläming e.V.
Eckdaten zur Tour
Der Fläming ist reich. Steinreich. Denn als sich das Eis der letzten Eiszeit zurückzog, hinterließ es jede Menge Geröll und Steine – Findlinge. Und weil die Bewohner im Fläming besonders kreativ waren, bekam hier jeder große Stein auch einen Namen: Elefantenstein, Holzfällerstein, Reichhelmstein, Roter Stein, Krisenstein, Mehlhasenstein … Zu diesen Steinen und den Rummeln – das sind eiszeitliche Trockentäler mit Steilhängen – führt eine schöne Wandertour mit Start am Bahnhof Jeber-Bergfrieden. Nach rund 14 Kilometern erreichen Sie den Bahnhof Medewitz (Mark). Von hier können Sie wieder bequem mit dem Zug zurückfahren. Nehmen Sie für diese Natur-Entdeckertour „Auf der Spur der Steine“, die gut ausgeschildert ist mit gelben Findlingen auf rotbraunem Grund, unbedingt Verpflegung mit, denn unterwegs gibt es keine Einkehrmöglichkeiten. Ach ja, bei dieses Tour „überschreiten“ Sie sogar eine Grenze – die Ländergrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg.
Eine Wandertour für Familien und Naturliebhaber

Start- und Endbahnhof

Startbahnhof
Bahnhof Jeber-Bergfrieden
2 Tourstationen
14 km / 4 Stunden
Endbahnhof
Bahnhof Medewitz (Mark)

Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.

Vorschau der App-Darstellung der Tour "SUP-Seeing in Potsdam" | © DB Regio Nordost

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Ablaufplan

Tourstart am Bahnhof Jeber-Bergfrieden

Wegbeschreibung

Naturschutzgebiet Flämingbuchen

Wo anderenorts Kiefernwälder dominieren, gibt es zwischen den Orten Medewitz und Setzsteig im Naturpark Hoher Fläming in Brandenburg und dem angrenzenden Naturpark Fläming/Sachsen-Anhalt schöne Buchenwälder. Wie auf einer Insel steht hier ein Traubeneichen-Buchenwald. Die Rotbuchen sind bis zu 150 Jahre alt, denn sie finden ideale Bedingungen zum Wachsen und Gedeihen: Die Niederschläge sind hier – an einem Höhenzug – höher als im Landesdurchschnitt, und es ist kühler. Vor allem im Herbst, wenn sich die Blätter färben, zeichnen die Buchen ein beeindruckendes Bild. Hier ist auch der Mittelspecht – eine kleinere Spechtart mit auffallend rotem Köpfchen – heimisch, der alte Laubwälder und Eichen liebt.

Wegbeschreibung

In diesem Gebiet erwartet Sie ein weiteres Highlight, das die Natur schuf: die Springer Rummel, eine der schönsten Rummeln im Fläming.

Springer Rummel

Im Hohen Fläming heißen die Trockentäler Rummeln. Sie entstanden in der Eiszeit, als der gefrorene Boden kein Schmelzwasser aufnehmen konnte. Das Wasser floss oberflächlich ab und „grub“ dabei riesige Furchen. Durch Bodenerosion vertieften sich diese Täler in den Jahrhunderten weiter und es entstanden Steilhänge im ansonsten eher flachen Land mit Wäldern, Feldern und Wiesen. Die Springer Rummel mit ihrem tief eingeschnittenen kurvigen Tal gehört heute zu den schönsten Wanderstrecken.

Setzsteig
14827
Medewitz
Telefon: 033848-60004

Tourende am Bahnhof Medewitz (Mark)

Wegbeschreibung

Nach rund zwei Kilometern lichtet sich der Wald. Sie laufen nun auf einem Feldweg hinein in das Dorf Medewitz. Die Bahnhofstraße bringt Sie zum Zug. 

Tourenkarte

Die Karte ist visuell optimiert und nicht barrierefrei. Als barrierefreie Alternative für alle Inhalte nutzen Sie die textbasierte Ansicht

Start

Bahnhof Jeber-Bergfrieden

06868 Jeber-Bergfrieden

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