Friedrich-Engels-Straße 99
14473 Potsdam
Natur und Kunst barrierefrei entdecken in Potsdams Mitte
Ein Stadtrundgang für Barrierefrei, Familien, Naturliebhaber, Kulturliebhaber und Geniesser
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Malerisch umgeben von den zwei Armen der Havel liegt die Freundschaftsinsel in der Mitte Potsdams. Berühmt wurde sie durch die 1937 von Karl Foerster angelegten Schau- und Lehrgärten mit mehr als eintausend verschiedenen Stauden und über 250 Schwertliliensorten im Wassergarten.
Hier kann man nicht nur bei einen Spaziergang die Natur und Garten genießen, sondern auch zahlreiche Skulpturen gibt es zu entdecken. Nicht zu vergessen das Inselcafé und der große Spielplatz, wo man als Familie den Tag verbringen kann. Die Freundschaftsinsel ist ein kleines Paradies unter den Grünanlagen von Potsdam.
Nach dem Rundgang über die Insel laufen Sie über die Lange Brücke und biegen rechts in die Humboldtstraße ein. Vorbei an der Tourist Information gelangen Sie zum Alten Markt mit dem Museum Barberini. Weil das Kunstmuseum seine Schätze allen Menschen zugänglich machen möchte, bietet es spezielle Führungen an: Es gibt Workshops für Besucher mit Demenz und ihre Begleiter, Führungen für Gehörlose mit Gebärdendolmetscher sowie in einfacher Sprache und Führungen für sehbehinderte und blinde Gäste mit detaillierten Bildbeschreibungen und Tasten von Gegenständen. Der Haupteingang des Museums ist barrierefrei, Fahrstühle mit taktiler Bedienung fahren in beide Museumsflügel. Die Räume sind rollstuhlgerecht, es gibt ein barrierefreies WC im Untergeschoss und im Restaurant. Sehbehinderten Besuchern hilft ein Leitsystem. Erklärende Wandtexte in einfacher Sprache hält die Info im Foyer sowie die Homepage zum Download bereit. Besucher können sich im Museum auch Rollstühle, tragbare Sitzhocker und Kinderwagen ausleihen.
Der Alte Markt, Potsdams historische Mitte, wurde unter Friedrich II. Mitte des 18. Jahrhunderts nach italienischen Vorbildern gestaltet. Der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Platz wurde schrittweise neu angelegt und bis 2017 entstand das Palais Barberini, das seitdem das Museum Barberini beherbergt. Als Vorbild gilt der barocke Palazzo Barberini in Rom. In enger Nachbarschaft zu dem rekonstruierten ehemaligen Stadtschloss und jetzigem Sitz des Landtages Brandenburg, der Nikolaikirche und dem Alten Rathaus hat sich das Museum Barberini als internationales Kunstmuseum mit hochkarätigen Ausstellungen etabliert.
Ein umfangreiches Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm begleiten die Ausstellungen und lädt Jung und Alt zu einem lebendigen Austausch über die Kunst ein. Hier knüpft auch Barberini Digital an. Mit wechselnden Online-Angeboten rund um die Ausstellungen trägt das Museum die Werke und die Geschichten hinter den Gemälden in den digitalen Raum und ermöglicht neue Zugänge zur Kunst.
Das Kombitickets für das Museum Barberini und DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam ermöglicht jeweils einmal den Eintritt und kann 48 Stunden lang genutzt werden. Ein Besuch der beiden Häuser ist so an zwei aufeinanderfolgenden Tagen möglich. Da der Dienstag in beiden Häusern Schließtag ist, ist ein am Montag gekauftes Ticket bis Mittwoch gültig.
Nach diesem Ausflug zu einem gärtnerischen Kleinod und zu beeindruckenden Kunstwerken laufen Sie nun mit vielen Eindrücken auf dem gleichen Weg zurück zum Potsdamer Hauptbahnhof.
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