Sportgeschichte im Olympiastadion Berlin

Erkundungstour durch den Berliner Westen

Start
Berlin
Dauer
2 h
Länge
2 km
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Olympiastadion Berlin, Foto: Leo Seidel & Wolfgang Reiher/Olympiastadion Berlin GmbH
Olympiastadion, Foto: Achim Scholty auf Pixabay
Eckdaten zur Tour
Berlin ist unbestreitbar eine Sportmetropole – in vielerlei Hinsicht: Hochkarätige Events wie das internationale Stadionfest Fest ISTAF, das Radrennen Velothon Berlin oder der Berlin-Marathon mit 40.000 Läufern Sportfans aus aller Welt. Die Fernsehbilder der Fanmeile am Brandenburger Tor zur Fußball-WM oder -EM gehen regelmäßig um die Welt. Rund jeder sechste Berliner ist Mitglied in einem Sportverein, und im Sommer sind allerorten Tangotänzer, Beachvolleyballer, Stand Up-Paddler und Skater unterwegs. 
Ein Muss für alle Sportbegeisterten ist ein Besuch im Olympiastadion Berlin, auf dessen blauer Bahn Usain Bolt 2009 den Weltrekord von unfassbaren 9,58 Sekunden auf 100 Metern lief, wo 2018 die Leichtathletik-EM stattfindet und sich jährlich im September die Spitzenathleten beim Internationalen Stadionfest ISTAF messen. Fußballfans kennen das Stadion als Heimspielstätte des Traditionsclubs Hertha BSC, als Austragungsort des DFB-Pokalfinales seit 1985 und der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. 
Erkunden Sie das Gelände auf eigene Faust oder begeben Sie sich zusammen mit einem sachkundigen Tour-Guide einen Blick hinter die Kulissen: Schauen Sie sich die „Bahnen, die die Welt bedeuten“ aus der Nähe an, werfen Sie einen Blick in die Spielerkabinen und erfahren Sie mehr über die faszinierende Geschichte dieser einzigartigen Anlage. Führungen finden nahezu täglich statt, allerdings nicht an Veranstaltungstagen. Tickets können Sie unter olympiastadion.berlin sowie telefonisch unter 030 25 00 23 22 buchen.

Für die Anreise müssen Sie nicht einmal sportlich sein: Mit der S-Bahn-Linie S 5 oder S 9 sind Sie vom Berliner Hauptbahnhof in 20 Minuten am S-Bahnhof Olympiastadion, nicht einmal 10 Minuten Fußweg vom Stadion entfernt. 
Ein Stadtrundgang für Kurztrip, Familien, Kulturliebhaber und Entdecker

Start- und Endbahnhof

Startbahnhof
Berlin Olympiastadion
1 Tourstationen
2 km / 2 Stunden
Endbahnhof
Berlin-Pichelsberg

Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.

Vorschau der App-Darstellung der Tour "SUP-Seeing in Potsdam" | © DB Regio Nordost

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Ablaufplan

Tourstart am Berlin Olympiastadion

Wegbeschreibung

Nachdem Sie bei der Anreise vielleicht schon den bekannten Schlachtruf „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ angestimmt haben, wenden Sie sich auf dem S-Bahnhof zum Ausgang Trakehner Allee und folgen Sie der Ausschilderung zum Stadion. Sie kommen direkt zum Westeingang mit dem 78 Meter hohen Olympischen Tor und dem Besucherzentrum.  

Nun kommt es auf Sie an: Wählen Sie den Multimedia-Guide, erfahren Sie viel Wissenswertes zur Sport- und Architekturgeschichte der Anlage, sehen jedoch nur die öffentlich zugänglichen Bereiche. Möchten Sie bis hinunter zur blauen Laufbahn gehen, in die VIP-Bereiche und die Spielerkabinen schmulen, nehmen Sie an der gut einstündigen Highlight-Tour teil. Das reicht Ihnen immer noch nicht? Dann suchen Sie sich einen Termin der Premium-Tour heraus, die zwei Stunden dauert und mit der Sie zusätzlich den Olympiapark erkunden. Auch eine Hertha BSC-Tour wird angeboten, die Sie in die Hertha-Kabine, den Pressekonferenzraum und zu den Trainingsplätzen führt.

Olympiastadion Berlin

Das Olympiastadion wurde von 1934 bis 1936, in der Zeit des Nationalsozialismus, anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1936 erbaut. Architekt Werner March schuf Platz für 100.000 Zuschauer. Die klaren geometrischen Grundformen sollten an die Form antiker Sportstätten erinnern.
Auf dem Maifeld war Platz für Propagandaveranstaltungen. In der Waldbühne, gestaltet wie ein antikes Amphitheater, wurden 1936 die olympischen Turnwettkämpfe ausgetragen. Heute strömen die Berliner und ihre Gäste zu Open-Air-Konzerten deutscher und internationaler Stars dorthin. 
1937 fand im Stadion die erste deutsche Fußball-Meisterschaft statt. Im Zweiten Weltkrieg errichtete man Bunker und Lagerräume unter dem Reichssportfeld. 1946 öffneten die Briten das Stadion für die Leichtathletikmeisterschaften der alliierten Soldaten. Max Schmeling bestritt hier 1948 seinen letzten Boxkampf.  
Zur Jahrtausendwende begannen umfassende Sanierungsarbeiten, die 2004 abgeschlossen wurden. Heute finden 74.475 Zuschauer auf den Rängen Platz. Ein Höhepunkt war die Austragung des Endspiels der Fußballweltmeisterschaft 2006. Seit 1985 wird das DFB-Pokalfinale im Olympiastadion ausgetragen, Hauptnutzer ist der Bundesligist Hertha BSC.

Das Olympiastadion Berlin ist für Besucher von April bis Oktober 9 - 19 Uhr, November bis März 10 - 16 Uhr geöffnet, mit Ausnahme der Veranstaltungstage. Der Eintritt kostet für Erwachsene 8 Euro, für Kinder 4 Euro, die Familycard 16 Euro, der Multimedia-Guide zusätzlich 4 Euro. 

Olympischer Platz 3
14053
Berlin
Telefon: 030 25 00 23 22

Tourende am Berlin-Pichelsberg

Wegbeschreibung

Spazieren Sie nun noch ein Stück den Geschichtspfad entlang, der Ihnen auf dem Olympiagelände mit 45 Tafeln in Deutsch und Englisch die Vergangenheit des ehemaligen „Reichssportfelds“ näher bringt. Umrunden Sie das Stadion im Norden und besichtigen Sie zum Abschluss noch den Glockenturm auf der Westseite des Maifelds. 
In der Langemarckhalle davor finden Sie auf zwei Etagen die Dokumentationsausstellung „Geschichtsort Olympiagelände 1909 – 1936 – 2006“ des Deutschen Historischen Museums, der Eintritt ist frei. 
Der Aufstieg zur Aussichtsplattform des Glockenturms kostet Eintritt, lohnt sich aber, wenn Sie einen weite Aussicht über die Stadt, das Stadion, den Grunewald und sogar bis Potsdam genießen wollen. Der Turm ist von April bis Oktober täglich, im Winter nur an sonnigen Wochenenden zugänglich.  
Über die Passenheimer Straße und die Schirwindter Allee kommen Sie zum S-Bahnhof Pichelsberg, von wo Sie die S-Bahn zurück in die Innenstadt bringt.  

Tourenkarte

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Start

Berlin Olympiastadion

Flatowallee

14053 Berlin

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