Blick auf Neubrandenburg, Foto: terra press Berlin

Bummel durch Neubrandenburg

Stadt mit vier Toren

Neubrandenburg
ca. 4h
3km

Stolz trägt Neubrandenburg den Zusatz „Stadt der vier Tore am Tollensesee“ und zeigt damit gleich ihre Reize: Ein mittelalterlicher Wall mit vier prachtvollen gotischen Toren und sanierten Wiekhäusern – einige davon sind heute schmucke kleine Cafés – umschließt den Stadtkern mit seinen schnurgeraden Straßenzügen. Südlich der Innenstadt lädt der über zehn Kilometer langgestreckte und fast drei Kilometer breite Tollensesee ein zum Baden, Bootfahren, Segeln, Surfen und Angeln.  Den Stadtkern Neubrandenburgs, übrigens drittgrößte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns, prägt heute ein Mix aus historischen Gebäuden mit Backstein und Fachwerk, Bauten der 1950er Jahre und modernen Häusern. Denn zum Ende des Zweiten Weltkriegs – die Stadt war ab 1933 wichtiger Militärstandort mit einer Teststrecke für Torpedos auf dem Tollensesee – wurde sie durch Brandschatzung zu 80 Prozent zerstört. Neubrandenburg musste sich neu erfinden – und etablierte auch eine interessante Kulturlandschaft mit Konzertkirche, Kunstsammlung und Kulturpark. Vor allem Kulturliebhaber und Genießer können also bei einem Bummel durch die Stadt viel Altes und Neues entdecken und den Neubrandenburgern sogar zwei Mal „aufs Dach steigen“.

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