Gleich dahinter erhebt sich die Marienkirche. Einst war hier Bartholomäus Krüger Organist. Der Musiker war auch jener Stadtschreiber, der die Clauert-Geschichten aufgeschrieben hat. Zurück auf der Berliner Straße geht es ein paar Schritte zum „Zwinger“. An diesem Platz hielt man zu Zeiten der früheren Ritterburg Hunde für die herrschaftliche Wolfsjagd, die von der Bevölkerung gefüttert werden mussten. Hier, an der letzten Station des Rundwegs, stehen zwei Stelen, die Geschichten aus Clauerts Leben erzählen, zum Beispiel „Wie Clauert drei Studenten gen Berlin führte“. Die wandernden Studenten suchten einen Fuhrmann, der sie bequem nach Berlin bringen sollte. Clauert bot sich an, kassierte vorab listig das Geld, täuschte die Drei aber so, dass sie am Ende den gesamten Weg laufen mussten … Da haben es die heutigen Trebbin-Gäste wesentlich besser – nur 1,4 Kilometer sind es zu Fuß über die Goethestraße, den Nöhringswinkel und die Parkstraße zum Bahnhof und zum Zug.