Willy-Brandt-Platz 5
04109 Leipzig
Eine Paddeltour auf der Weißen Elster
Eine Kanutour für Familien
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Der zentral gelegene Bootsverleih im Stadthafen Leipzig ist ein idealer Ausgangspunkt für Kanufahrten auf Leipzigs Flüssen und Kanälen. Neben Kajaks und Canadier gibt es Schwimmwesten, Wasserkarten und eine Paddel-Einweisung vom Personal. Gegen einen kleinen Aufpreis können auch Seesäcke ausgeliehen werden.
Die Kanus müssen im Voraus online gebucht und bezahlt werden.
Tipp: Im Sommer empfiehlt es sich, eine Kopfbedeckung, Sonnenschutz und Trinkwasser.
Der Einstieg in die Boote erfolgt an der Anlegestelle am Elstermühlgraben, der nach etwa einem Kilometer ins Elsterflutbett mündet.
Am Palmengartenwehr unbedingt Abstand halten und links ins Elsterflutbett abbiegen. Nach einem weiteren Kilometer wird die Sachsenbrücke unterquert, die den nördlichen mit dem südlichen Leipziger Auwald verbindet. Der Auwald mit seinem Grün, mit alten Bäumen, Frühblühern und Bärlauchteppichen, lässt vergessen, dass man sich eigentlich mitten in der Stadt befindet.
Die Sachsenbrücke befindet sich mitten im grünen Herzen Leipzigs, dem Clara-Zetkin-Park. Die Stahlbetonbrücke, die 1897 für die Sächsisch-Thüringische Industrie- und Gewerbeausstellung STIGA errichtet wurde, mag nicht die schönste Brücke der Stadt sein, aber gewiss die beliebteste. Hier tummeln sich Spazierende, Radfahrende und Musizierende. Bei gutem Wetter ist immer etwas los, oft gibt es Spontankonzerte. Für die Verköstigung sorgen ein Eisstand und ein Kaffeefahrrad.
Es geht weiter gen Süden, vorbei an der Galopprennbahn Scheibenholz bis zum Leipziger Eck, dem Zusammenfluss von Elsterflutbett und Pleiße. Hier halten sich die Wasserwandernden rechts und folgen dem Elsterflutbett flussaufwärts.
Vor dem Teilungswehr Großzschocher heißt es dann, raus aus dem Wasser. Jetzt ist Muskelkraft gefragt, denn das Boot muss rechts vorbei am Leipziger Kanu-Club umgetragen werden. Wieder eingesetzt wird es in der Weißen Elster. Dann wird stromabwärts gepaddelt durch urbanes Gebiet, unter Brücken hindurch, entlang von Datschensiedlungen, Wohngebieten und Gewerbe – bis die Könneritzbrücke auftaucht.
Die Könneritzbrücke im Leipziger Westen verbindet die Stadtteile Plagwitz und Schleußig miteinander. Die Brücke wurde 1869 aus Holz erbaut und 1898 durch eine für die damalige Zeit hochmoderne Stahlkonstruktion ersetzt. Unter dem Bauwerk fließt die Weiße Elster und drumherum prägen alte Industriebauten die Szenerie. 1992 drehten hier die Fantastischen Vier das Video zu ihrem ersten großen Hit „Die da!?!“.
Die Route führt noch ein Stück flussabwärts, bis das Elsterflutbett überquert wird. Vorsicht wieder am Palmengartenwehr, hier sollte man sich unbedingt rechts halten. Unter dem Peterssteg hindurch geht’s nun zurück zum Stadthafen Leipzig.
Das Boot abgeben und wenn noch Zeit für eine Stärkung ist – ab in die Beachbar am Stadtstrand!
Die Beachbar am Stadtstrand ist (nicht nur) nach einer Kanutour ein guter Ort zum Entspannen. Mit einem Getränk in der Hand und den Füßen im Sand fühlt es sich fast wie im Urlaub an. Auch die Speisekarte kann sich sehen lassen: Mit verschiedenen Pasta-Gerichten, dem Hafen Burger, Salatbowls oder Röstis mit Räucherlachs ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Nach diesem Paddelausklang sind es nur ein paar Schritte bis zur Haltestelle Westplatz. Hier bringen die Tram-Linien 1, 3 alle bequem zurück zum Hauptbahnhof Leipzig.
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