Kahldenbrücke  Hansestadt Demmin
burg haus demmin Hansestadt Demmin
stbartholomaei-krathkleiner Hansestadt Demmin
Luisentor_2 Hansestadt Demmin

Mit dem Strom ins Mittelalter

Kanutour auf der Peene nach Demmin

Start
Demmin
Dauer
5 h
Länge
35 km
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Eckdaten zur Tour
Gleich drei Flüsse fließen in der Hansestadt Demmin zusammen: Peene, Trebel und Tollense. Und alle drei sind ideale Wassersportreviere. Zudem gibt es mit dem Kanuhaus.de auch einen Anbieter in der Stadt, der nicht nur Boote verleiht (Meyenkrebs 15, 17109 Demmin, Telefon 03998 2119009, von 10 bis 18 Uhr), sondern auch den Transfer von Kanus und Kanuten sowie geführte Touren organisiert. 
Eine schöne Paddelstrecke durch urwüchsiges Gebiet sind die 17 Flusskilometer auf der Peene von Verchen in die Hansestadt Demmin. Auch wenn Sie in der Regel mit dem Strom paddeln, sollten Sie zwischen 3 und 4 Stunden reine Paddelzeit einplanen. 
Apropos Hansestadt: Schon im Mittelalter gehörte Demmin zur Hanse. Dieser Bund von über 200 Städten hatte sich gegründet, um Überfälle auf Kaufleute, die zu Wasser und zu Land unterwegs waren, abzuwehren. Anno 1607 ausgeschieden, trat die Stadt 1992 dem Hansebund der Neuzeit bei. Traditionell setzt sich die Hanse für Bürgerfreiheiten, Warenaustausch und für die Zusammenarbeit in Nordeuropa ein. Seit 1994 führt Demmin wieder den Zusatz „Hansestadt“. Und mit dem Regionalexpress RE 5 gelangen Sie bequem hin.
Eine Kanutour für Naturliebhaber und Entdecker

Start- und Endbahnhof

Startbahnhof
Demmin
4 Tourstationen
35 km / 5 Stunden
Endbahnhof
Demmin

Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.

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Ablaufplan

Tourstart am Demmin

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof Demmin bis zum Stützpunkt vom Kanuhaus im Meyenkrebs 15 sind es rund 4 Kilometer. Das ist eine ganz schöne Laufstrecke. Deshalb holt Sie das Kanuhaus-Team nach vorheriger Absprache auch direkt vom Bahnhof ab und bringt Sie zum Wasserwanderrastplatz Aalbude nach Verchen. Hier werden die Boote eingesetzt – das Paddelabenteuer kann beginnen! Die Fahrt geht durch urwüchsiges Gebiet, denn die Peene schlängelt sich durch Felder, Wald und Wiesen. Die Flusslandschaft Peenetal ist als Naturpark besonders geschützt. Sie ist das größte zusammenhängende Niedermoor Deutschlands und leider auch eines der letzten. Das seltene Ostsee-Knabenkraut und die Mehl-Primel sind hier zu finden, zwei Seeschwalben- und drei Adlerarten brüten im Peenetal. Atmen Sie tief durch und genießen Sie die Bilder, die Ihnen die Natur zu jeder Jahreszeit mit anderen Farben malt. Dort, wo sich die Peene sehr stark windet, wurde sie einst begradigt – keine Bange, das Hauptfahrwasser ist ausgewiesen. Nach gut der Hälfte der Strecke erreichen Sie den Wasserwanderrastplatz Trittelwitz. Hier können Sie Pause machen und sich mit einem mitgebrachten Picknick stärken. Und weiter geht’s. Sie passieren den Wald Devener Holz und kommen an der Burgruine Haus Demmin vorbei.

Kartenausschnitt Demmin

Haus Demmin

Um 1850 wurde das Gutshaus „Haus Demmin“ für den Vorwerker Gutsherrn von Podewils erbaut. Später nutzte das Haus Herr Hans-Joachim von Rohr als Herrensitz bis 1945, danach war es Internat der Oberschule. Nachdem die Stadt 1991 das Gebäude der Familie von Rohr für einen symbolischen Preis überlassen hatte, war es häufig Ziel von Zerstörungen. 1997 brannte es bis auf die Außenmauern nieder. Seit 2004 ist „Haus Demmin“ von der Familie von Rohr der Hansestadt überlassen worden. Das Gelände soll zu einem öffentlichen Park umgestaltet werden. Diese einmalig gelegene geschichtsträchtige Anlage, soll Demminern sowie den Gästen der Stadt erhalten bleiben. Dazu muss auch die Burgruine hinter dem „Haus Demmin“, aus dem 12. und 13. Jahrhundert, auf welcher die westpommerschen Herzöge residierten, gesichert werden. 1128 traf sich hier Bischof Otto von Bamberg auf seiner II. Missionreise mit dem Pommernherzog Wartislaw I. Mitte des 17. Jh. wurde der Turm gesprengt. So wird die gesamte Anlage noch lange mit dem interessanten historischen Hintergrund sichtbar bleiben.

Markt 1
17109
Demmin

Telefon: +49 3998 256307
Fax: +49 3998 256342
E-Mail Adresse: tourismus@demmin.de

Wegbeschreibung

Nur wenige Flussmeter weiter erreichen Sie die Fischerinsel mit dem Hanseviertel, einem nachgestalteten mittelalterlichen Dorf. Am Wasserwanderrastplatz können Sie Ihr Boot an Land ziehen und sich das Museumsdorf anschauen.

Kartenausschnitt Haus Demmin

Mittelalterliches Museumsdorf Hanseviertel

Von der Peene umflossen, entführt die Fischerinsel mit dem Hanseviertel in die Zeit des Mittelalters. Im Museumsdorf erleben die Besucher mit, wie einst Körbe geflochten, Brot gebacken, geschmiedet und gefilzt wurde. Zu den mittelalterlichen Märkten bieten Händler und Handwerker ihre Waren feil, es gibt Mittelalterfeste und Ritterkämpfe. 
Eine Brücke führt von der Baumannstraße auf die Insel. Ein Wasserwanderrastplatz lädt Paddler ein zum Zwischenstopp. 
Das Museumsdorf ist in der Saison von Mai bis September täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Kahldenstraße 29
17109
Demmin

Telefon: 0162 3063181
Fax: 03998 258501
E-Mail Adresse: info@hanseviertel-demmin.de

Wegbeschreibung

Gegenüber vom Hanseviertel am Peenehafen liegen die alten Speicher der Hansestadt. Zum Teil werden sie noch als Speicher genutzt. Der einstige Getreidespeicher, der um 1820 errichtet wurde, entwickelt sich zur Kulturstätte. Paddeln Sie weiter, schlägt die Peene hinter dem Bollwerk einen großen Bogen – danach haben Sie den Wasserwanderrastplatz vom Kanuhaus erreicht und können Ihr Boot wieder abgeben. Entweder, Sie lassen sich nun vom Team mit dem Kleinbus zum Bahnhof bringen, oder Sie laufen die 4 Kilometer und schauen sich noch ein bisschen in der Hansestadt um. Der Weg führt die Loitzer Straße, die Holstenstraße und die Rudolf-Breitscheid-Straße entlang zum Marktplatz mit dem originalgetreu wiederaufgebauten historischen Rathaus und zum Kirchplatz mit der St. Bartholomaei Kirche.

Kartenausschnitt Mittelalterliches Museumsdorf Hanseviertel

St. Bartholomaei Kirche

Der Backsteinbau wurde 1867 von keinem Geringeren neu gestaltet als vom preußischen Baumeister Friedrich August Stüler. Mit einem fast 100 Meter hohen Turm gehört die Kirche zu den größten Stadtkirchen im vorpommerschen Raum.Ihr Name geht zurück auf den Jesu-Jünger Bartholomäus, im Neuen Testament auch Nathanael genannt, der von einwandernden Siedlern als Schutzpatron ihrer Zünfte verehrt wurde. Ungewöhnlich hell ist der Innenraum der dreischiffigen Hallenkirche, der derzeit nach Stüler-Vorlagen von 1867 restauriert wird. Besonderheiten im Innenraum sind neugotische Fresken und Glasfenster mit Szenen aus der Bartholomäus-Nacht.Beim Eintritt fallen Gästen lebensgroße Gipsskulpturen im Chorraum sowie die Stüler-Kanzel ins Auge. Sie wurde der Form des Steinturmes nachempfunden und ist mit fünf Statuen gestaltet, der des Bischofs Otto von Bamberg, der des pommerschen Herzogs Wartislaw I., der von Alwinius, des ersten Priesters der Kirche, der von Martin Luther sowie der von Johannes Bugenhagen. In einer ständigen Dauerausstellung wird über die Person und die Missionarsreise Otto von Bambergs berichtet, der in Demmin Station machte. 2011 feierte die Kirche das zehnjährige Jubiläum der Buchholzorgel.

Kirchplatz 7
17109
Demmin

Telefon: +49 (0)3998 433483
Fax: +49 (0)3998 433483

Wegbeschreibung

Folgen Sie weiter der Rudolf-Breitscheid-Straße, kommen Sie am Pulverturm und am Luisentor vorbei. Der runde Turm von 1571 ist der einzige noch erhaltene von ursprünglich 27 Türmen und Toren der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Und es steht auch nur noch ein Stadttor.

Luisentor

Das Tor hieß bis 1821 Kuhtor, früher trieben hier die Ackerbürger die Kühe morgens hinaus und abends zurück. Von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang waren die Torflügel verschlossen. Das Tor diente zur Stadtsicherung. Das Erdgeschoss besteht aus Feldsteinen mit spitzbogiger Durchfahrt (ca.13. Jh.), der rechteckige Torturm aus Backstein mit Blendschmuck (ca. 15. Jh.). Er trägt ein Satteldach zwischen den Staffelgiebeln. Unterhalb des Giebelansatzes gab es einen hölzernen Wehrgang. Seit einem Besuch der preußischen Prinzessin Luise in Demmin wurden das Tor und die Straße 1821 nach ihr umbenannt. Bis 1844 wurde am Luisentor noch Stadtzoll erhoben. Das Luisentor wurde schon vielfältig genutzt und war schon Gefängnis, Gaststätte und von 1952 bis 2002 Jugendherberge. Seit der Modernisierung 2006 wird es von der Stadt für ihre Gäste genutzt.

Markt 01
17109
Demmin

Telefon: +49 3998 256307
Fax: +49 3998 256342
E-Mail Adresse: tourismus@demmin.de
Luisentor_1 Hansestadt Demmin

Tourende am Demmin

Wegbeschreibung

Vom Luisentor sind es noch 1,3 Kilometer Weg, und Sie haben den Bahnhof erreicht. Folgen Sie weiter der Loitzer Straße und biegen Sie dann rechts in die Pfarrer-Wessels-Straße ein. Vorbei am Ernst-Barlach-Platz gelangen Sie schließlich auf die Bahnhofstraße. Zugegeben, die Strecke ist nicht ohne. Doch nachdem Sie beim Paddeln die Arm-Muskulatur gut trainiert haben, waren jetzt die Beine dran…

Tourenkarte

Start/Ende

Demmin

Bahnhofstraße

17109 Demmin

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