Bahnhofstraße 17
17087 Altentreptow
Paddeln im Tollensetal durch ein bronzezeitliches Schlachtfeld
Eine Kanutour für Familien, Naturliebhaber und Kulturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Das Team um Mario Vogel verleiht Einer- und Zweier-Kajaks sowie Zweier-, Dreier- und Vierer-Canadier. Der mobile Kanuverleih bietet eine individuelle Tourenplanung an, auf Wunsch auch einen kostenpflichtigen Liefer- und Abholservice. Gern gibt der langjährige Kanuverleiher Tipps für schöne Paddelstrecken und nennt Übernachtungsmöglichkeiten bei Mehrtagestouren, die sogar bis zur Insel Usedom führen.
Auch der Kanuverleih MV bringt die Boote zu den schönsten Paddelrevieren.
Das Team um Mario Vogel verleiht Einer- und Zweier-Kajaks sowie Zweier-, Dreier- und Vierer-Canadier. Der mobile Kanuverleih bietet eine individuelle Tourenplanung an, auf Wunsch auch einen kostenpflichtigen Liefer- und Abholservice. Gern gibt der langjährige Kanuverleiher Tipps für schöne Paddelstrecken und nennt Übernachtungsmöglichkeiten bei Mehrtagestouren, die sogar bis zur Insel Usedom führen.
Jetzt wird losgepaddelt! Auf den ersten Metern schmiegen sich schmucke Häuser und Datschen ans Ufer der Tollense. Es geht unter einer Brücke hindurch und vorbei an den Angelteichen der „Wiesenquelle“. Und dann Weite und Stille. Am Ufer spielt das Naturtheater jeden Tag ein neues Stück: Sie sehen Prachtlibellen bei ihrem munteren Treiben im Schilf zu, beobachten mit etwas Glück die pfeilschnellen Eisvögel und entdecken Spuren eines genialen Baumeisters, des Bibers. Linker Hand in Höhe des Ortes Weltzin soll es gelegen haben, das einstige Schlachtfeld. Halten Sie inne, schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, was hier abging … Am rechten Ufer der Tollense liegt die Burgruine Conerow.
Viel ist leider nicht mehr zu sehen, nur Mauerreste aus Backsteinen in einem kleinen Wäldchen. Im Mittelalter bot die Burg Kaufleuten und Reisenden für die Nacht Unterkommen und Schutz.
Fröhlich mäandert der Fluss durch die Wiesen, schlägt Haken, windet sich mal nach links, mal nach rechts. So ist die Burg Klempenow aus der Ferne schon gut zu sehen, doch Sie müssen noch eine knappe Stunde paddeln, bis Sie die einstige Ritterburg erreichen. Kurz vor dem Wehr können Sie bei der Kanustation am Fuß der Burg bequem anlegen.
Die Burg wurde Mitte des 13. Jh. vom niedersächsischen Rittergeschlecht derer von Heydebreck im Auftrag des Pommerschen Herzogs als Grenzbefestigung im moorigen Urstromtal am Zusammenfluss von Tollense und Landgraben erbaut und im 17. und 18. Jahrhundert umfassend neu gestaltet.
Seit dem 19. Jh. verfiel die Anlage zusehends, nach dem 2. Weltkrieg wohnten hier Umsiedler.
1991 hat der Verein Kultur-Transit-96 e.V. sich vorgenommen, die Burg zu sanieren und kulturell zu beleben. Große Teile der Burg sind saniert und der Öffentlichkeit zugänglich. Ein umfangreiches Kulturprogramm von Kunstausstellungen über Kinder- und Jugendangebote, Konzerte bis hin zu großen, überregional bekannten Kunsthandwerkermärkten im Sommer, im Herbst und im Advent. Einige Räume der Burg sind für private Feiern zu mieten. Bis zu 30 standesamtliche Trauungen finden jährlich in den Räumen der Galerie statt. Ein kleiner Laden am Eingang mit schönen Geschenkideen und selbst gemachten Marmeladen und Pesto, das Café in der Burg für den kleinen Imbiss ebenso wie fürs Catering Ihrer privaten Feier und ein Kanuverleih an der Tollense runden das Angebot ab.
Als Welcome Center für die Mecklenburgische Seenplatte ist die Burg auch in der Lage, Euch bei der individuellen Urlaubsplanung regional zu unterstützen. Der Blick vom Turm in die eiszeitlichen Urstromtäler von Tollense und Landgraben und ein Besuch des wunderschönen Burggartens sind allemal eine Reise wert.
Vor der Rückfahrt mit dem Auto können Sie sich noch im Burgcafé Occa Ripperda stärken oder auf den Burgwiesen neue Kräfte sammeln.
Im Kreuzgewölbe der Burganlage Klempenow lädt das Burgcafé mit großer Sonnenterrasse zum Verweilen ein. Hier werden Kuchen und Torten aus eigener Herstellung, Bio-Eis, herzhafte Speisen und frische Salate gereicht. Viele Produkte stammen aus der Region oder aus dem Burggarten. Namensgeberin des Cafés ist Occa Johanna Freiin von Ripperda (1619-1686), Ehefrau des Lehnherren. Nach dessen Tod und durch die zweite Hochzeit mit einem schwedischen Grafen und General – vermutlich – auf Burg Klempenow, gehörte sie zum schwedischen Hochadel und wurde später Oberhofmeisterin der schwedischen Königin.
Werfen Sie noch einen Blick in die Dorfkirche, ein Fachwerkbau mit hölzernem Turm, und fahren Sie dann mit einem Mitarbeitenden des Kanuanbieters zurück zum Bahnhof Altentreptow. Und falls der Muskelkater zugeschlagen hat – Übung macht den Meister. Auf zur nächsten Paddeltour!
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