Kulmbacher Str. 25
07318 Saalfeld (Saale)
Romantisch wandern in Saalfeld
Eine Wandertour für Naturliebhaber und Abenteurer
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Der Name der Burg geht auf die Legende zurück, wonach aus dem ersten Baum, der für deren Bau gefällt wurde, sich ein großer Bienenschwarm in die Lüfte erhoben haben soll.
Um 1300 wurde auf den Resten einer Vorgängerburg eine Turmburg errichtet, von der aus Angehörige des niederen Adels im Auftrag der Grafen von Schwarzburg für Recht und Ordnung sorgten.
Mit dem Verkauf Saalfelds an den Markgrafen Friedrich IV. übernahmen sächsische Amtsmänner von der Burg aus die Verwaltung des Ortes. Als Wehrbau diente sie auch dem Schutz der Bevölkerung. Im 17. Jahrhundert war die Burg in einem baufälligen Zustand, der noch dadurch verschlechtert wurde, dass Baumaterial vom Gemäuer abgezogen und für Instandhaltung der Saalebrücke benutzt wurde.
1996 wurde die Ruine so weit saniert, dass sie nun für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
Am Saaleufer entlang führt der Weg zu einer süßen Versuchung.
Seit 1901 wird an diesem Standort Schokolade hergestellt und verkauft. In der Nachfolge des Firmengründers Ernst Hüther entwickelte sich in Saalfeld unter der Marke „Rotstern“ die größte Produktionsstätte von Schokoladentafeln in der DDR. Heute gehört die Fabrik zum Stollwerck-Konzern mit der Marke „Sarotti“. Im Sarotti-Shop gibt es Schokolade in den verschiedensten Varianten – von Schokoladentafel, über Bonbons mit und ohne Füllung, Nougat- oder Marzipanspezialitäten. Saisonale Abwechselung inklusive.
Am Schloss Wetzelstein wechselt der Weg zur anderen Uferseite hinüber. Das im Privatbesitz befindliche Schloss Wetzelstein wurde im neuromanischen Stil 1880 erbaut und wird heute als Hotel geführt. Auf dem Grundstück befindet sich der älteste Schieferstollen Thüringens, der auf telefonische Anfrage auch besichtigt werden kann.
Über den Ortsteil Obernitz ragt die Bohlenwand auf. Die besonders gut sichtbaren Gesteinsschichtungen und fossilen Funde brachten dem Felsen den Titel Nationales Geotop.
Ob hausgemachte Thüringer Klöße, Wildbraten, leichte Kost oder Kuchen und Kaffee, hier gibt es alles frisch, regional und köstlich. Das Restaurant mit Biergarten bietet einen guten Blick auf das einzigartige Gesteinsmassiv, den Bohlen.
Auf der neuen Brücke geht es nun wieder auf das westliche Saaleufer zurück und durch Reschwitz hindurch. Von hier führt der Wanderweg durch die Saaleauen. Hin und wieder gibt es Informationstafeln zur Flora und Fauna. Beeindruckend ragt neben dem Weg der Mühlenfelsen auf. Kurz vor Breternitz folgt der Weg der Bahnlinie und führt direkt zum Bahnhof Breternitz.
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