Sandsteingebilde und Pfälzer Hüttenkultur

Wandern auf dem Dahner Felsenpfad

Start
Dahn
Dauer
5 h
Länge
12 km
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Sonnenaufgang am Laemmerfelsen, Foto: Dominik Ketz, Pfalz Touristik CC-BY-SA
Schwalbenfelsen, Foto: Kurt Groß, kgp.de
Leberknödel, Foto: Rita, pixabay.com
Aussichtskanzel Wachtfelsen, Foto: Jacques Noll
Eckdaten zur Tour
Der Dahner Felsenpfad ist einer der schönsten Wanderwege im Pfälzerwald. Er führt durch eine märchenhaft-moosbewachsene Landschaft mit fantastischen, zum Teil begehbaren Felsformationen und Ausblicken auf Berge und Burgen. Unterwegs wartet die Pfälzerwaldhütte „Im Schneiderfeld“ mit Gastfreundlichkeit und Pfälzer Küche auf – Gelegenheit, die berühmteste Spezialität „Saumagen“ zu probieren.  
 
Die gut ausgeschilderte Tour beginnt und endet am Bahnhof Dahn Süd, gutes Schuhwerk ist erforderlich.
Eine Wandertour für Familien, Naturliebhaber und Abenteurer

Start- und Endbahnhof

Startbahnhof
Bahnhof Dahn Süd
3 Tourstationen
12 km / 5 Stunden
Endbahnhof
Bahnhof Dahn Süd

Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.

Vorschau der App-Darstellung der Tour "SUP-Seeing in Potsdam" | © DB Regio Nordost

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Ablaufplan

Tourstart am Bahnhof Dahn Süd

Wegbeschreibung

Aussichtskanzel Schwalbenfelsen

Der Wachtfelsen spielt in der „Legende um den vergessenen Posten“ eine tragende Rolle. Im Dreißigjährigen Krieg soll hier ein junger Wachposten des kaiserlichen Heeres eingenickt sein und so den plötzlichen Abzug seiner Truppe aus Dahn verschlafen haben. Am nächsten Tag stand er allein da – und die feindlichen schwedischen Truppen waren im Anmarsch. Zum Glück begegnet er dem Schultheiss, der ihm riet, die Uniform abzulegen und ihn zu sich nach Hause einlud. Hier verliebt sich der junge Soldat in die Tochter (und sie sich auch in ihn). Er bleibt und wurde des Schultheiss’ Knecht und Schwiegersohn. Als die kaiserlichen Truppen nach Jahren wieder zurückkehrten, holte er seine Uniform wieder hervor und begab sich zum Hauptmann des Regiments, salutierte und meldete sich gehorsamst zum Wachwechsel. So viel Durchhaltevermögen beeindruckte den Hauptmann und er verlieh ihm einen Orden.

Schwalbenfelsen, Foto: Kurt Groß, kgp.de

Wegbeschreibung

Via Felsenarena und Elwetritschefelsen, der einen schönen Blick aufs Seibertsbachtal bietet, führt die Route über einen Waldpfad zur bewirtschafteten Hütte des Pfälzerwald-Vereins (PWV). 
 
Tipp: Vor der Hütte klärt ein interessanter kleiner Info-Pfad über Fauna und Flora des Naturschutzgebiets Moosbachtal auf.

Pfälzerwaldhütte „Im Schneiderfeld“

Die Einkehrmöglichkeit – auch „Dahner Hütte“ genannt – liegt mitten im Wald und wird ehrenamtlich vom Pfälzerwald-Verein Dahn bewirtschaftet. Seit 2021 zählt die Pfälzer Hüttenkultur zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe: Über 100 der urigen Waldgaststätten gibt es in der Pfalz und damit mehr als in jedem anderen Mittelgebirge. 
 
Bei schönem Wetter lockt der Außenbereich, auch ein Spielplatz ist vorhanden. Auf der Karte stehen typische Pfälzer Gerichte wie Leberknödel und Bratwurst mit Sauerkraut, aber auch Käsespätzle mit Röstzwiebel – und Saumagen. Das deftige Gericht aus Schweinefleisch, Brät, Kartoffeln und Gewürzen erreichte überregionale Bekanntheit durch den früheren Bundeskanzler und Pfälzer Helmut Kohl, der ihn während seiner Amtszeit (1982–1998) Staatsgästen wie Margaret Thatcher, Michail Gorbatschow oder Bill Clinton servieren ließ.  
 
Wickelraum und Behindertentoilette sind vorhanden. Übernachtung für Gruppen ist nach Anmeldung möglich.

Im Schneiderfeld
66994
Dahn
Telefon: 06391 1793
E-Mail Adresse: PWV-Dahn@t-online.de
01.04. - 31.10.
Mittwoch: 10:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 - 18:00 Uhr
Freitag: 10:00 - 18:00 Uhr
Samstag: 10:00 - 18:00 Uhr
Sonntag: 10:00 - 18:00 Uhr
01.11. - 22.12.
Mittwoch: 10:00 - 18:00 Uhr
Samstag: 10:00 - 18:00 Uhr
Sonntag: 10:00 - 18:00 Uhr
Schwalbenfelsen, Foto: Kurt Groß, kgp.de

Wegbeschreibung

Vorbei am Rothsteigbrunnen, der an heißen Tagen eine willkommene Erfrischung bietet, geht es nun zum Ungeheuerfelsen und durch einen Felsspalt hinauf zum imposanten Büttelfels. Über eine steile Leiter kann man ins Innere des Massivs gelangen und von dort auf das nächste Ziel, den Lämmerfelsen, blicken. 
 
Der Pfad verläuft nun hinab durchs Wieslautertal und wieder hinauf zum Wachtfelsen.  
 
Von der abgesicherten Aussichtskanzel des Felsmassivs Wachtfelsen schweift der Blick noch einmal über die Landschaft und Dahn, die Perle des Wasgau. 

Aussichtskanzel Wachtfelsen

Der Wachtfelsen spielt in der „Legende um den vergessenen Posten“ eine tragende Rolle. Im Dreißigjährigen Krieg soll hier ein junger Wachposten des kaiserlichen Heeres eingenickt sein und so den plötzlichen Abzug seiner Truppe aus Dahn verschlafen haben. Am nächsten Tag stand er allein da – und die feindlichen schwedischen Truppen waren im Anmarsch. Zum Glück begegnet er dem Schultheiss, der ihm riet, die Uniform abzulegen und ihn zu sich nach Hause einlud. Hier verliebt sich der junge Soldat in die Tochter (und sie sich auch in ihn). Er bleibt und wurde des Schultheiss’ Knecht und Schwiegersohn. Als die kaiserlichen Truppen nach Jahren wieder zurückkehrten, holte er seine Uniform wieder hervor und begab sich zum Hauptmann des Regiments, salutierte und meldete sich gehorsamst zum Wachwechsel. So viel Durchhaltevermögen beeindruckte den Hauptmann und er verlieh ihm einen Orden.

Schwalbenfelsen, Foto: Kurt Groß, kgp.de

Tourende am Bahnhof Dahn Süd

Wegbeschreibung

Letzte Station der Tour sind „Braut und Bräutigam“, zwei nah beieinander stehende Felssäulen. Hier schließt sich der Kreis des Dahner Felsenwegs. 

Von „Braut und Bräutigam“ geht es über die Hasenbergstraße zurück zum Bahnhof Dahn Süd. Wer noch Lust auf ein Eis hat, gelangt vom Bahnhof aus in etwa fünf Minuten zur Eisdiele Cortina (Marktstraße 1, 66994 Dahn).

Tourenkarte

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Start/Ende

Bahnhof Dahn Süd

Im Kaltenbächel

66994 Dahn

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