Im Kaltenbächel
66994 Dahn
Wandern auf dem Dahner Felsenpfad
Eine Wandertour für Familien, Naturliebhaber und Abenteurer
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Der Wachtfelsen spielt in der „Legende um den vergessenen Posten“ eine tragende Rolle. Im Dreißigjährigen Krieg soll hier ein junger Wachposten des kaiserlichen Heeres eingenickt sein und so den plötzlichen Abzug seiner Truppe aus Dahn verschlafen haben. Am nächsten Tag stand er allein da – und die feindlichen schwedischen Truppen waren im Anmarsch. Zum Glück begegnet er dem Schultheiss, der ihm riet, die Uniform abzulegen und ihn zu sich nach Hause einlud. Hier verliebt sich der junge Soldat in die Tochter (und sie sich auch in ihn). Er bleibt und wurde des Schultheiss’ Knecht und Schwiegersohn. Als die kaiserlichen Truppen nach Jahren wieder zurückkehrten, holte er seine Uniform wieder hervor und begab sich zum Hauptmann des Regiments, salutierte und meldete sich gehorsamst zum Wachwechsel. So viel Durchhaltevermögen beeindruckte den Hauptmann und er verlieh ihm einen Orden.
Via Felsenarena und Elwetritschefelsen, der einen schönen Blick aufs Seibertsbachtal bietet, führt die Route über einen Waldpfad zur bewirtschafteten Hütte des Pfälzerwald-Vereins (PWV).
Tipp: Vor der Hütte klärt ein interessanter kleiner Info-Pfad über Fauna und Flora des Naturschutzgebiets Moosbachtal auf.
Die Einkehrmöglichkeit – auch „Dahner Hütte“ genannt – liegt mitten im Wald und wird ehrenamtlich vom Pfälzerwald-Verein Dahn bewirtschaftet. Seit 2021 zählt die Pfälzer Hüttenkultur zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe: Über 100 der urigen Waldgaststätten gibt es in der Pfalz und damit mehr als in jedem anderen Mittelgebirge.
Bei schönem Wetter lockt der Außenbereich, auch ein Spielplatz ist vorhanden. Auf der Karte stehen typische Pfälzer Gerichte wie Leberknödel und Bratwurst mit Sauerkraut, aber auch Käsespätzle mit Röstzwiebel – und Saumagen. Das deftige Gericht aus Schweinefleisch, Brät, Kartoffeln und Gewürzen erreichte überregionale Bekanntheit durch den früheren Bundeskanzler und Pfälzer Helmut Kohl, der ihn während seiner Amtszeit (1982–1998) Staatsgästen wie Margaret Thatcher, Michail Gorbatschow oder Bill Clinton servieren ließ.
Wickelraum und Behindertentoilette sind vorhanden. Übernachtung für Gruppen ist nach Anmeldung möglich.
Vorbei am Rothsteigbrunnen, der an heißen Tagen eine willkommene Erfrischung bietet, geht es nun zum Ungeheuerfelsen und durch einen Felsspalt hinauf zum imposanten Büttelfels. Über eine steile Leiter kann man ins Innere des Massivs gelangen und von dort auf das nächste Ziel, den Lämmerfelsen, blicken.
Der Pfad verläuft nun hinab durchs Wieslautertal und wieder hinauf zum Wachtfelsen.
Von der abgesicherten Aussichtskanzel des Felsmassivs Wachtfelsen schweift der Blick noch einmal über die Landschaft und Dahn, die Perle des Wasgau.
Der Wachtfelsen spielt in der „Legende um den vergessenen Posten“ eine tragende Rolle. Im Dreißigjährigen Krieg soll hier ein junger Wachposten des kaiserlichen Heeres eingenickt sein und so den plötzlichen Abzug seiner Truppe aus Dahn verschlafen haben. Am nächsten Tag stand er allein da – und die feindlichen schwedischen Truppen waren im Anmarsch. Zum Glück begegnet er dem Schultheiss, der ihm riet, die Uniform abzulegen und ihn zu sich nach Hause einlud. Hier verliebt sich der junge Soldat in die Tochter (und sie sich auch in ihn). Er bleibt und wurde des Schultheiss’ Knecht und Schwiegersohn. Als die kaiserlichen Truppen nach Jahren wieder zurückkehrten, holte er seine Uniform wieder hervor und begab sich zum Hauptmann des Regiments, salutierte und meldete sich gehorsamst zum Wachwechsel. So viel Durchhaltevermögen beeindruckte den Hauptmann und er verlieh ihm einen Orden.
Letzte Station der Tour sind „Braut und Bräutigam“, zwei nah beieinander stehende Felssäulen. Hier schließt sich der Kreis des Dahner Felsenwegs.
Von „Braut und Bräutigam“ geht es über die Hasenbergstraße zurück zum Bahnhof Dahn Süd. Wer noch Lust auf ein Eis hat, gelangt vom Bahnhof aus in etwa fünf Minuten zur Eisdiele Cortina (Marktstraße 1, 66994 Dahn).
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Bahnhof Dahn SüdIm Kaltenbächel
66994 Dahn