Bahnhofstraße 2
15859 Storkow
Entdeckungen auf dem Salzweg rund um Storkow (Mark)
Eine Wandertour für Familien, Naturliebhaber und Entdecker
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
In der Storkower Region ist eine der größten Flächen der europaweit seltenen Salzwiesen vorhanden. Besucher können auf einem 8,5 Kilometer langen Salzweg wandern und sich dabei über das Naturphänomen schlau machen. Ein circa 8 Meter hoher Aussichtsturm in den Marschallwiesen bietet einen schönen Blick über die Salzwiesen, gut zum Beobachten der vielfältigen Vogelwelt. So kann man zum Beispiel Kraniche beobachten, aber auch andere Vogelarten werden sich blicken lassen.
Tourenemphelung
Adler trifft Zander - Entdeckertour
Wanderung auf dem Salzweg
Die besten Restaurants
Köllnitzer Hofküche
Aalhof Gödicke
Restaurant Storchenklause
Restaurant Alter Weinberg
Nach diesem Zwischenstopp geht es nun durch eine Siedlung, über die Bahngleise und entlang der Burgwiesen in Richtung Burg Storkow. Auch diese feuchten Wiesen müssen offen gehalten werden – hier betätigen sich Wasserbüffel als Landschaftspfleger und fressen aufkommende Büsche und Sträucher ab. Für die Burg Storkow sollten Sie ein bisschen mehr Zeit einplanen, denn hier gibt es einiges zu entdecken.
Die Burg Storkow
Die über 800 Jahre alte Burg Storkow blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die Besucher zum Beispiel auf geführten Rundgängen erfahren und erleben kann. Heute bietet sie als moderne Kultur- und Veranstaltungsstätte einen abwechslungsreichen Aufenthalt. Auf drei Etagen können Besucher auf eigene Faust viele Geheimnisse entdecken.
VERWURZELT – Bodenepisoden zwischen Ursprung und Zukunft
Mit multimedialen Installationen, interaktiven Elementen und einer außergewöhnlichen Raumgestaltung lädt die neue barrierefreie Dauerausstellung der Burg Storkow zu einer faszinierenden Entdeckungsreise ein.
Auf drei Etagen machen Stationen wie der „Gletschertunnel“, das „Bodenlabor“ oder die „Wunderkammer“ geologische, ökologische und kulturelle Zusammenhänge greifbar und lebendig. Die neue Ausstellung macht den Boden zum Erzähler und eröffnet eine völlig neue Perspektive auf die Geschichte der Region zwischen Oder, Dahme und Spree sowie auf die Besonderheiten des Naturparks Dahme-Heideseen.
In der Gletscherhöhle tauchen die Besucher in die Eiszeit ein. Im Bodenlabor werden sie zu Forschenden und entschlüsseln die Geheimnisse unter ihren Füßen. Unter Mikroskopen lassen sich Bodenproben untersuchen, und mit praktischen Experimenten wird die Bedeutung des Bodens für die heutigen Lebensräume erlebbar. Digitale Displays und Medienstationen erklären anschaulich, wie sich der Boden während der Eiszeit veränderte und welche Rolle er heute für Flora und Fauna spielt.
Im Erdgeschoss geht die Entdeckungsreise weiter in den „Lieblingsecken“, die den Naturpark Dahme-Heideseen in all seiner Vielfalt zeigen. Besucher können in begehbaren Kabinetten unterschiedliche Lebensräume wie Trockenrasen, Dünen und Moore erkunden. Hier gibt es Stationen, an denen Bodenarten ertastet, gehört und erlebt werden können. Diese Erlebniswelt zeigt auf anschauliche Weise, wie der Boden das Leben in den Ökosystemen bestimmt und welche Tiere und Pflanzen in den verschiedenen Landschaften zu finden sind.
Im Obergeschoss wird die Geschichte der Region und die Entwicklung von Storkow lebendig. In diesem Teil der Ausstellung erwarten die Besucher Multimedia-Stationen, die spannende Geschichten aus der Siedlungsgeschichte erzählen.
Der Kurzfilm, in dem Storkower Gästeführer historische Figuren wie die ersten Siedler, den Alten Fritz oder den Bürgermeister Tschech verkörpern, bringt die Geschichte auf unterhaltsame Weise näher.
Ein Höhepunkt ist der neue Ausstellungsbereich zur Burggeschichte, in dem erstmals 3D-Modelle die unterschiedlichen Gesichter der Burg im Laufe der Jahrhunderte zeigen.
Auf der lichtdurchfluteten Galerieplattform sind Wechselausstellungen zu sehen.
Führungen durch Storkow
Wer durch Storkow (Mark) spaziert, spürt schnell: Diese Stadt zwischen Seen, Wäldern und weiten Landschaften hat viel zu erzählen. Kopfsteinpflaster, kleine Gassen und der Blick auf die ehrwürdige Burg Storkow machen deutlich, dass hier Geschichte lebendig ist.
Einen großen Anteil daran hat der Gästeführer Lutz Werner, vielen bekannt als „der grüne Lutz“, als „Alter Fritz“ oder als feiner Mann im Gehrock. Vor allem aber ist er eines: ein leidenschaftlicher Geschichtenerzähler, der seine Heimat wie kaum ein anderer kennt.
Im Mittelpunkt vieler seiner Führungen steht die Burg Storkow, die heute eine moderne Kultur- und Veranstaltungsstätte mit Ausstellungen, Naturparkzentrum, Bibliothek und Gäste-Information ist.
Hier führt Lutz Werner seine Gäste durch Burggemäuer, verborgene Winkel und Jahrhunderte wechselvoller Vergangenheit. In historischer Gewandung schlüpft er in unterschiedliche Rollen, mal als preußischer König Friedrich II. von Preußen, mal als feiner Herr im Gehrock.
Für ihn ist die Burg dabei nicht nur Kulisse, sondern lebendiges Geschichtsbuch mit verborgenen Winkeln und Lieblingsplätzen
Besonders Familien und Schulklassen lieben seine Programme: Kinder werden zu kleinen Rittern, üben sich im Armbrustschießen, kreuzen spielerisch die Schwerter und erhalten beim Ritterschlag ihre Urkunde.
Doch auch Erwachsene kommen bei Vorträgen, Stadtspaziergängen oder thematischen Fahrradtouren rund um den Storkower See oder die Groß Schauener Seenkette auf ihre Kosten.
Dass ihm das Erzählen so leichtfällt, ist kein Zufall: Lutz Werner ist in Storkow aufgewachsen. Jede Gasse, jede Ecke der Stadt ist für ihn mit Erinnerungen, Anekdoten und Geschichten verbunden. Mit Herzblut vermittelt er, was Storkow einst war und was es heute ist.
Dabei erfindet er sich und seine Formate immer wieder neu und organisiert gemeinsam mit Mitstreitern regelmäßig besondere Touren und Führungen.
Ergänzend zu seinem Jahresprogramm finden an jedem zweiten Samstag um 11 Uhr regelmäßig Burg- und Stadtführungen statt, die sowohl Gästen als auch Einheimischen einen fundierten und lebendigen Zugang zur Geschichte Storkows bieten.
Ein weiteres besonderes Führungserlebnis erwartet Besucher mit den Gefährten der Nacht, die von April bis Oktober einmal im Monat zur großen Abendführung einladen. Gemeinsam mit dem Nachtwächter ziehen sie durch die Gassen des märkischen Städtchens und lassen das Mittelalter im Fackelschein aufleben. Auf unterhaltsame Weise vermitteln sie alte Traditionen und historische Ereignisse aus Storkow. Moritaten über ehemalige Bürgermeister und humorvolle Szenen wechseln sich mit nachdenklichen Geschichten über das entbehrungsreiche Leben vergangener Zeiten ab.
Ob bei Tageslicht mit dem „grünen Lutz“ oder im Schein der Laternen mit den „Gefährten der Nacht“, wer Storkow besucht, erlebt nicht nur eine reizvolle Natur, sondern auch eine Stadt voller Geschichte und Geschichten.
Mit Menschen wie Lutz Werner oder den Gefährten der Nacht werden diese Geschichten hörbar, sichtbar und erlebbar und bleiben noch lange im Gedächtnis.
Jetzt haben Sie sich aber eine Stärkung verdient.
Was gibt es Schöneres, als im historischen Ambiente einer Burg einen leckeren Kuchen zum Kaffee zu essen? Direkt vor der Kulisse aus roten Ziegelsteinen bietet das gemütliche Café und Bistro Burgstübchen hausgemachte Kuchen und Torten zum Kaffee an. Zudem gibt es ein kleines Imbiss-Angebot wie zum Beispiel Suppen. Zu besonderen Terminen finden kulinarische Veranstaltungen wie Martinsgansessen statt.
Die Gäste sitzen im Innenraum unter den mächtigen Fensterbögen oder auf der kleinen mediterran anmutenden Außenterrasse mit den lavendelbestückten Blumenkästen im Burghof.
Mit neuer Energie geht es nun die rund 1,2 Kilometer zum Bahnhof zurück. Auf diesem Weg lernen Sie auch das Zentrum der Stadt kennen: Die Schloßstraße bringt Sie zum Markt, weiter geht es auf der Rudolf-Breitscheid- und der Ernst-Thälmann-Straße zur Bahnhofsallee. Hier schließt sich der Kreis dieser abwechslungsreichen Rundtour durch Natur, Geschichte und kleinstädtische Beschaulichkeit.
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Start/Ende
Bahnhof StorkowBahnhofstraße 2
15859 Storkow