Bahnhofstraße
17094 Burg Stargard
Auf dem Sieben-Berge-Rundweg durch Burg Stargard
Eine Wandertour für Kurztrip, Familien, Naturliebhaber und Entdecker
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Sehenswertes zum Stauen und Erleben in Burg Stargard. Die um 1236 erbaute Burganlage mit Museum, Kraut- und Wurzgarten, Gewandschneiderei und Burgpark bietet den Besuchern einen einmaligen Blick in das Leben im Mittelalter. Vom Burgturm aus kann man weit in die Ferne blicken und das Gelände mit Vor- und Hauptburg von oben betrachten. Im Bereich vor der Burganlage befindet sich ein Abenteuerspielplatz, welcher beim Burgbesuch ein Muss für unsere kleinen Gäste ist.
Laufen Sie nach der Besichtigung der Burg den Pfad hinunter bis zur Weidefläche und dann nach links parallel zur Bahnstrecke in Richtung Stadt. An der Burgstraße geht es rechts über die Bahnbrücke in die Kurze Straße und dann wieder rechts in den Sabeler Weg. An einem Wohnblock linker Hand erklimmen Sie die lange Treppe, die zum Klüschenberg hinaufführt. Oben angekommen finden Sie inmitten von schönen Eichen- und Hainbuchen einen Naturlehrpfad.
Einst stand auf dem höchsten Punkt des 86 Meter hohen Klüschenbergs eine kleine Einsiedelei, früher „Klause“, mecklenburgisch „Klüsche“ genannt, die dem Berg seinen Namen gab. Ein Naturlehrpfad informiert über die Pflanzen und Tiere der Region. Hungrige Wandersleut können in der „Gaststätte Klüschenberg“ einkehren (Öffnungszeiten bitte telefonisch erfragen: 039603-20329).
Nach der Stärkung führt der Weg hinunter auf die Klüschenbergstraße. Laufen Sie nach rechts, gelangen Sie in die Rosenstraße, der Sie links folgen. Rechts geht es ab zur Sommerrodelbahn.
Auf dem Hunnenberg erwartet von April bis Oktober jeden Tag die Sommerrodelbahn ihre großen und kleinen Gäste. Die 720 Meter lange Strecke mit acht Steilkurven und zwei Brücken sorgt für Spaß und Nervenkitzel. Gute 30 Höhenmeter geht es dabei hinunter, vorbei an einer Pferdekoppel und Wiesen. Ein Lift zieht die Schlitten wieder ganz bequem nach oben. Die Schlitten sind Doppelsitzer, Kinder können ab 8 Jahre allein fahren. Wer mag, kann auf der Anlage auch Trampolin springen oder Shuffleboard spielen: Dabei müssen zwei Mitspieler mit einer Art „Schieber“ und etwas Schwung Scheiben auf – möglichst hohe – Punktefelder des Spielfeldes platzieren.
Von der Sommerrodelbahn geht es den gleichen kurzen Weg über die Rosen- und Klüschenbergstraße zurück. Biegen Sie dann rechts zwischen Schule und Lindebach in den Weg ein, der Sie zu einem schönen Spielplatz führt. Über die Lindebachbrücke, vorbei an der Jugendherberge, gelangen Sie zum Weg am Galgenberg. Es geht bergauf. An der Weggabelung liegt rechter Hand der Stargarder Weinberg. Man mag es kaum glauben, aber hier wächst ein edler Tropfen. Doch Sie gehen nach links. Rechter Hand liegt das Teufelsbruch, ein kleiner schilfbewachsener Teich. An der nächsten Gabelung des Weges steigen Sie scharf links den Galgenberg hinauf.
Der 89 Meter hohe Galgenberg hat eine interessante Geschichte. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts stand an einem kleinen Platz am Fuß des Berges „zur Abschreckung… aller Kuhdiebe, Nachtpocher (Raubmörder), Klauer und anderer Bösewichter… ein fast 30 Fuß hoher Galgen, … aus einem ganzen Stamm gehauen…“ Er symbolisierte die Stargarder Gerichtsbarkeit, wurde aber nie benutzt. Die eigentliche Gerichts- und Hinrichtungsstätte befand sich auf dem Gelände des heutigen Friedhofes. Auf dem Galgenberg wurden die Missetäter in ungeweihter Erde verscharrt. Spaziergänger haben vom Galgenberg schöne Blicke auf den Klüschenberg, Mühlenteich und auf die Burg Stargard mit ihrem prächtigen Bergfried.
Folgen Sie rechts dem Weg, gelangen Sie zum Aussichtspunkt Töpferberg. Am Fuß des Berges wohnten einst die Töpfer und „Pötter“. Der Berg gab ihnen das Material Ton für ihre zerbrechliche Keramik. Weiter geht es steil bergab zu einer Wegkreuzung. Hier geht es geradeaus und nach leichtem Aufstieg können Sie am Scheunsberg auf die Altstadt schauen. Folgen Sie dem Weg bis zu einem unscheinbaren Abzweig nach links. Er führt steil hinunter zur Carl-Stolte-Straße. Überqueren Sie die stark befahrene Straße und erklimmen Sie dann die Treppe zum Denkmalsberg. Auf diesem Berg befinden sich noch Reste der alten Stadtbefestigung aus dem Jahre 1261 und Kriegerdenkmäler. Gegenüber dem Treppenaufgang führt der Weg wieder hinab. Über den Weg „An den Schanzen“ gelangen Sie in die Grabenstraße, laufen nach rechts zum Papiermühlenweg und diesen nach links – er bringt Sie zur Bahnhofstraße und zum Zug. Hier schließt sich der Rundweg. Sieben Berge haben Sie bezwungen und den achten sind Sie oder Ihre Kinder schwungvoll hinunter gerodelt…
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Burg Stargard (Meckl)Bahnhofstraße
17094 Burg Stargard