Bahnhof
14641 Nauen
Radtour im Havelland
Eine Radtour für Familien, Naturliebhaber, Kulturliebhaber und Geniesser
Entspannt anreisen und Leihräder bei den Vermietern vor Ort nutzen. Die Kapazitäten für die Fahrradmitnahme in den Züge sind begrenzt und eine Mitnahme des eigenen Rads kann je nach Auslastung nicht garantiert werden.
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Theodor Fontanes Gedicht über den „Birnbaum“ hat den kleinen Ort Ribbeck und damit das ganze Havelland berühmt gemacht. „Es spiegeln sich in deinem Strome Wahrzeichen, Burgen, Schlösser, Dome“, schrieb er über das Havelland. Der Landschaft und den Orten entlang der Havel hat er umfangreiche Texte gewidmet, nicht zuletzt das berühmte Gedicht über den Herrn von Ribbeck und seine Birnen.
Seit Generationen gehört es zum Schulstoff und machte damit das kleine Dörfchen bekannt. Fontane war nie selber in Ribbeck und der berühmte Birnbaum fiel schon 1911 einem Sturm zum Opfer. Hans-Georg von Ribbeck, der zwischen 1689 und 1759 hier lebte und den Kindern im Ort süße Birnen schenkte, hat Fontane zu seinem Gedicht inspiriert. Bei einem Spaziergang vorbei am Schloß, dem Alten Waschhaus, der Kirche und dem historischen Schulhaus wird man feststellen, dass sich im beschaulichen Ribbeck noch heute fast alles um die Birne dreht.
So bestimmt das imposante, neobarocke Schloss den historischen Dorfkern. Einst Wohnsitz der Familie von Ribbeck beherbergt das Gebäude heute ein vielfach ausgezeichnetes Restaurant, einen Cafégarten sowie elegante Veranstaltungsräume für rauschende Feste und hochkarätige Kammerkonzerte.
Anlässlich des 200. Geburtstages von Theodor Fontane wurde am 01.Mai 2019 im Schloss Ribbeck das Fontane-Museum eröffnet. Die Zusammenhänge zwischen Fontane, seinem Jahrhundert, Ribbeck und der Schlossbaugeschichte werden hier mittels modernster Museumstechnik dargestellt. Das Schloss hat sich damit zu einer touristischen Attraktion im Havelland entwickelt.
Gleichzeitig fungiert das Schloss Ribbeck auch als Touristischer Info-Punkt. Besucher des Hauses können sich hier über die Reiseregion Havelland informieren.
Am Schloss vorbei geht es nun auf einer ruhigen Landstraße durch ein Waldstück in südliche Richtung ins 5 km entfernte Groß Behnitz zum Knotenpunkt 91. Auf der linken Seite befindet sich das Landgut Stober, das ehemalige Mustergut der Industriellenfamilie Borsig, das idyllisch am Groß Behnitzer See liegt. Im Restaurant "Seeterrassen" können Sie sich eine kulinarische Verschnaufpause mit Seeblick gönnen.
Das Landgut Stober, 2017 & 2021 ausgezeichnet als grünstes Hotel Europas, ist der Ort der Inspiration für verantwortungsvolles Wirtschaften. Genau deshalb buchen uns 80% unserer Kunden für Führungskräftecoachings, Teambuildings, Networking-Formate, Mitarbeitermotivation & Stakeholdermanagement. Hier, kurz hinter Berlin, haben sich schon vor 80 Jahren Menschen getroffen, um über Veränderungen in der Welt zu sprechen, über eine bessere Welt – das ist unser Spirit.
Der durch die Tagungen des Kreisauer Kreises historische Tagungsort bietet in 30 verschiedenen Salons den perfekten Rahmen für inspirierende Zusammenkünfte; an einem Ort, wo Geschichte und Zukunft eins werden. Jeder Gast/Tagungsteilnehmer erhält ein Zertifikat über seinen klimapositiven Aufenthalt auf dem Landgut. Viele Salons haben Seeblick, die meisten sind barrierefrei und können verdunkelt werden. Salon August ist mit dem PKW befahrbar und in der Brennerei & dem Kornspeicher runden historische Einbauten und Zeitzeugen der Ära Borsig das Ambiente ab.
Im Geiste der Borsigs führt das klimapositive Landgut Stober heute seine soziale, ökonomische & ökologische Verantwortung fort: Die Gewinne werden zu 20% an gemeinnützige Unternehmen gespendet, 20% werden in Form von höheren Löhnen /Gehältern / Sozialleistungen an die eigenen Mitarbeitenden weitergereicht, 40% werden in das Unternehmen zur Sicherung und Erhalt des Ortes & der Arbeitsplätze reinvestiert und weitere 10% fließen in Sondertilgungen von Langfristkrediten.
Unser Bio-Hotel, das erste Bio-zertifizierte Hotel Brandenburgs, verfügt über 300 Zimmer/430 Betten (169 EZ, 108 DZ, 20 Juniorsuiten und 3 Suiten - darin enthalten: 3 barrierefreie Zimmer). Der perfekte Ort für Ihre Ruhe und Entspannung: Schlafen Sie wie Gott in Frankreich auf unseren COCO-MAT Betten aus Naturmaterialien in elektrosmog-reduzierten Zimmern. Das reichhaltige Bio-Frühstücks-Buffet beinhaltet viele regionale Produkte, da bleibt kein Wunsch offen.
Das Landgut ist Gemeinwohl-zertifiziert und legt alle Prozesse im DNK (Deutscher Nachhaltigkeitskodex) offen. Zum Beispiel: über unsere Photovoltaikanlage produzieren wir mehr Strom, als das Hotel verbraucht, ein 400 Kubikmeter großes Regenwasserreservoir erspart uns 50% des Trinkwasserverbrauchs und zwei Holzhackschnitzelheizungen machen uns seit 2008 autark vom Öl- oder Gaspreis.
Im Überblick:
30 Tagungs- und Veranstaltungssalons von 27 bis 597 qm, größter Salon bis 750 Personen indoor und 4000 Personen outdoor
Insgesamt 300 Zimmer / 430 Betten im nachhaltigsten und besten Tagungshotel Deutschlands gemäß GCB, EVVC und VDR
CO2-positiv & Gemeinwohlökonomie zertifiziert, Offenlegung im Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK)
Zertifiziert als "Leader" bei SUSTAINABLE MEETINGS BERLIN (hält die internationale Auszeichnung "GSTC recognized", da anerkannt durch den globalen Dachverband für Nachhaltigkeitsstandards im Tourismus - Global Sustainable Tourism Council)
kostenfreies flächendeckendes Highspeed WLAN
hervorragende regionale & marktfrische Küche
72 km zum Flughafen Berlin Brandenburg, 20 km westlich Berlins gelegen
unvergleichliches Rahmenprogramm, u.a. mit einer 125 Jahre alten Lithografiewerkstatt und der historischen Borsig-Dampfmaschine „Dicke Bertha“
Zimmerpreiskategorie (4Sterne)
kosteinfrei Parken auf hoteleigenem Parkplatz mit ca. 150 Parkplätzen
Restaurant (Do-So)
Direkt gegenüber dem Landgut liegt die architektonisch sehenswerte Dorfkirche, an der sich auch das Mausoleum der Familie Borsig befindet.
Zurück bis nach Nauen sind es nun noch 12 km. Biegen Sie in die Straße links von der Kirche ein, die über Felder nach Quermathen verläuft. Von dort geht es auf einem straßenbegleitenden Radweg nach Nauen bis zum Kreisel, an dem Sie auf der linken Seite das historische Rathausgebäude aus dem späten 19. Jahrhundert erblicken können.
Für die reizvolle Altstadt sollten Sie sich unbedingt noch etwas Zeit nehmen und die imposante St. Jacobi-Kirche besichtigen.
Um zum Bahnhof Nauen zurück zu gelangen, fahren Sie nach rechts bis ans Ende der Marktstraße, biegen nach links in die Baderstraße und nach ca. 50 m rechts in die Dammstraße ein. Am nördlichen Altstadtkreisel fahren Sie weiter geradeaus entlang der B 273 und erreichen nach ca. 300 m wieder den Bahnhof Nauen.
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