Eisenbahnstraße 107
14542 Werder (Havel)
Radtour auf dem "Panoramaweg Werderobst"
Eine Radtour für Familien, Kulturliebhaber und Geniesser
Entspannt anreisen und Leihräder bei den Vermietern vor Ort nutzen. Die Kapazitäten für die Fahrradmitnahme in den Züge sind begrenzt und eine Mitnahme des eigenen Rads kann je nach Auslastung nicht garantiert werden.
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Die Fahrradvermietung liegt im Zentrum der Stadt Werder/Havel direkt unterhalb der Inselbrücke und ist per Bus und Bahn gut zu erreichen. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein öffentlicher Parkplatz. Neben Tourenfahrrädern können Sie auch Elektroräder (E-Bikes), Kinderfahrräder, Kindersitze und auch Fahrradanhänger mieten. Fahrradhelme bekommen sie auf Wunsch kostenfrei.
Vom Fahrradverleih geht es linkerhand in die Potsdamer Straße. Nach knapp 5 km mündet sie in die Berliner Chaussee, die hier ein Stück der vielbefahrenen Bundesstraße B 1 ist. Auf der geht es bis kurz vor Baumgartenbrück. Hier geht es in einer scharfen Kurve in die Straße Am Schwielowsee. Wo die Landsstraße ihren Namen in Fercher Straße ändert, ist das Ziel fast erreicht;
Rings um den Schwielowsee, im Landschaftsschutzgebiet, wächst der Sanddorn auf weiten Feldern. Der Sanddorn hat Tradition und die führt die Familie Berger fort. Sanddorn ist genügsam, seine leuchtend orangefarbenen Früchte strotzen nur so vor bioaktiven Inhaltsstoffen und schmecken verarbeitet einzigartig gut. Das Familienunternehmen kultiviert heute auf rund 150 Hektar Anbaufläche bio-zertifizierten Sanddorn. Das Angebot reicht von Bio-Sanddornsaft und Sanddorn-Fruchtaufstrichen über Sanddorn-Wein und -likör bis zu Sanddorn-Fruchtgummis und -schokolade. Auch eine eigene Sanddorn-Kosmetik-Linie zählen zur Produktpalette. Das Besondere - vom Sanddorn-Anbau über die Verarbeitung und Entwicklung der Produkte bis zum Verkauf - liegt alles in einer Hand.
Auf Anfrage führt ein Guide Gruppen ab 10 Personen durch den Sanddorn-Garten. Die Gäste erfahren mehr zur Geschichte, den Anbau und die Verarbeitung des Sanddorns. In der Gläsernen Schauproduktion können die Gäste miterleben, wie aus Sanddorn und anderen Früchten leckere Marmelade entsteht – selbstverständlich inklusive Verkostung. Dafür sorgen große Schaufenster, durch die sich die verschiedenen Verarbeitungs- und Zubereitungsschritte genau verfolgen lassen. In einem Multimedia-Präsentationsraum erhalten die Besucher zudem spannende Hintergrundinformationen zur Welt des Sanddorns.
Im Sanddorn-Garten Christine Berger gibt es einen Sanddorn-Lehrpfad, eine Gläserne Schauproduktion, einen Kräuter- und Duftgarten mit zahlreichen Sitzgelegenheiten, einen Kinderspielplatz und eine eigene Bootsanlegestelle. Regelmäßig finden im Sanddorn-Garten Christine Berger Veranstaltungen statt (Osterfeuer, Pfingstbrunch und Herrentag), Höhepunkt ist das Sanddorn-Erntefest Anfang September.
Vom Sanddorn-Garten geht es die Fercher Straße weiter in Richtung Süden. Nach nur 100 Metern öffnet sich zur Linken der Gutspark Petzow. Biegen Sie links in den von Peter-Joseph Lenné gestalteten Landschaftspark.
Im Jahre 1838 wurde nach Plänen des berühmten Landschaftsplaners Lenné der ausgedehnte Landschaftspark angelegt. Er erstreckt sich südlich des Schwielowsees. Im Park befinden sich verschiedene historische Gebäude wie die Schinkelkirche, das Waschhaus, eine Fischerhütte und die Alte Schmiede mit Restaurant. Das Schloss ließ Carl Friedrich August Kaehne 1825 errichten. Baulich ist es eine Mischung aus italienischem Kastell und englischem Tudorstil.
Dem Ort Petzow hat der Dichter und Reiseschriftsteller Theodor Fontane in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ ein ganzes Kapitel gewidmet. Er verglich die Lage des Ortes mit Sanssouci in Potsdam.
Umrunden Sie den Parkteich und genießen Sie den Blick auf den Schwielowsee. Rund um den Park gibt es zudem mehrere gastronomische Beriebe, wenn Sie eine Pause einlegen möchten. Sie kommen wieder zurück auf die Fercher Straße, hier biegen Sie gleich links in die Straße am "Rüsterhorn" (Richtung Porta Elisa) oder machen noch einen kleinen Abstecher zur kleinen Schinkelkirche, von der Sie einen wunderschönen Blick auf das Havelland genießen können. Weiter geht es durch den Wald, rechter Hand sehen Sie schon den Glindower See. Nach rund einem Kilometer erreichen Sie das Märkische Ziegeleimuseum Glindow.
Das Märkische Ziegeleimuseum erzählt Wissenswertes über den Tonabbau (seit 1462 für Glindow verbrieft) und die Backsteinherstellung der Ziegelei in Glindow. Untergebracht ist das kleine Museum in einem Turm, der wohl, reich verziert, einst zu Werbezwecken errichtet wurde. Eine Führung geleitet durch die historischen Produktionsanlagen, deren berühmtester Vertreter der originale Hoffmannsche Ringofen ist.
Der Dichter Theodor Fontane hat dem Ort Glindow in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ ein eigenes Kapitel gewidmet und darin ausführlich über die Herstellung von Ziegeln geschrieben: „In Werder wird gegraben, gepflanzt, gepflückt – in Glindow wird gegraben, geformt, gebrannt.“
In Glindow werden Ziegel bis heute im Handstrichverfahren hergestellt. Vom Trockenplatz werden die Ziegel in die einzelnen Kammern des Ringofens gestapelt. Das entzündete Feuer wandert nun kreisförmig von Kammer zu Kammer und ermöglicht so einen wirtschaftlichen Betrieb, zumal der Ringofen im Idealfall kontinuierlich befeuert wurde.
Von den einstmals 50 Ringöfen, die in Glindow existierten, ist der Ringofen der Glindower Ziegelei der einzige original erhaltene. Heute werden hier und in einem zweiten Ofen Ziegel für den denkmalpflegerischen Einsatz gefertigt.
Unmittelbar an der Ziegelei beginnen die „Glindower Alpen“ mit ihrem vielseitigen Naturlehrpfad. Diese können individuell oder in Begleitung eines Försters besichtigt werden.
Wenn Sie baden möchten, können Sie an der Glindower Seestraße rechts zum Strandbad Glindow abbiegen. Weiter geht es die Alpenstraße entlang bis zur Klaistower Straße in die Ziemensstraße. Nach wenigen Metern geht es rechts in die Glindower Mühlenstraße.
Links und rechts des Weges laden Sie die ersten Obst- und Spargelhöfe ein. So können Sie die Ziemensstraße kurz geradeaus weiter fahren. Nach wenigen Metern erreichen Sie den Spargelhof Hertel. Nach weiteren 200 Metern erreichen Sie Schultz`ens Siedlerhof, der Sie in den Hofladen, die Hofschänke und zur "Selbstpflücke" einlädt (sehr leckere Erdbeeren!). Auf der Normalroute geht es weiter durch Obst- und Gemüseanbauflächen immer dem "Panoramaweg" folgend. Nach einigen Kilometern unterfahren Sie die Autobahn und erreichen den Ortsteil Derwitz. In der Derwitzer Dorfstraße erreichen Sie den Derwitzer Vierlindenhof.
Der Obst- und Bauernhof ist seit 1837 im Besitz der Familie Hübner. Im gut sortierten Hofladen werden Produkte aus eigener Herstellung und der Region angeboten.
Das Sortiment umfasst unter anderem:
frisches Obst und Gemüse
Konfitüren und Honig
Fleisch, Wurst und Speck
Eier
Liköre und Säfte
Öl- und Essigspezialitäten
Enten und Gänse
Vom Derwitzer Vierlindenhof geht es über die Krielower Straße nach Krielow. Am Ende der Chaussee erreichen Sie die Bahnhof Groß Kreutz.
Die Bahn bringt Sie zurück nach Werder (Havel).
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Bahnhof Werder (Havel)Eisenbahnstraße 107
14542 Werder (Havel)